Telmatochromis sp. Lufubu

  • Danke Malte,


    naja die Kumpels sind wirklich schwer aufs Bild zu bekommen.
    Sobald ich vor das Becken trete, sind sie verschwunden.
    Nach ein paar ruhigen Minuten vor dem Becken, kommen sie langsam wieder vor.
    Und beim füttern.....
    Habe ich aber schon beim Züchter bemerkt.


    Aber dafür hast Du genügend NZ, mal schauen was da durch kommt :thumbsup:


    Gruß Jens

  • Hallo Jens,


    habe momentan leider keine Kamera und kann nur diese zwei Bilder der Jungfische vom Telefon anbieten.
    Es gab bis jetzt keine sichtbaren Verluste und sie wachsen kontinuierlich. Wenn auch etwas langsamer, da ich es momentan einfach nicht schaffe, 3-4 mal täglich zu füttern.


    Man erkennt zwar nicht viele Details. Dafür sieht man aber den Farbunterschied. Es wird vermutet, dass die Farbe ein Hinweis auf das Geschlecht sein könnte. Vielleicht ändern sie aber auch einfach mit der Größe etwas die Farbe.


    T_sp_Lufubu10_800x600.jpg
    T_sp_Lufubu11_800x600.jpg

  • Moinsen Malte,
    schauen gut aus die Kleinen! Ob das mit dem Geschlecht zu tun hat aufgrund der dunkleren Farbe kann ich schlecht beurteilen, bei meinen Multis lag es nur daran, ob sie sich mehr in Felsennähe, oder über dem hellen Sand und den Schneckenhäusern aufgehalten haben. Da waren dunkle Jungfische nachher sowohl Männlein als auch Weiblein.

  • Das sieht doch gut aus Malte, schon eigenartig mit der Farbe.
    Würde mich interessieren ob das wirklich mit dem Geschlecht zusammen hängt.
    Meine kleinen Tropheus werden das Becken in ca. 2 Wochen verlassen dann sind die
    Tel. für sich, mal sehen was dann wird.
    Werde weiter berichten..... :)

  • Hallo Malte,
    welche Größe haben die Tiere aus der ersten Brut seit November erreicht?
    Sehen schon ziemlich groß aus....oder sind sie in "Wachsgeschwindigkeit" ähnlich (langsam) ihren vielen direkt aus dem See stammenden Artverwandten?

    Gruß Jens


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    Alles wird gut........dauert halt...!!!

  • Hallo Jens,


    die größten haben 3 cm Länge geknackt.
    Ich habe einen übriggebliebenen N. helianthus, der wahrscheinlich doppelt so alt ist. Bei gleicher Größe.


    die Wachstumsgeschwindigkeit kann ich aber nur schlecht einschätzen. Ich war zu anfangs öfter mal ein paar Tage weg und konnte nicht füttern. Insgesamt füttere ich auch eher moderat.
    Allerdings sind in dem Becken auch mehr Algen und somit Kleinstlebewesen als andere Leute in 10 Becken zusammen haben.
    Wenn man wirklich wollte, würden die bestimmt auch noch schneller wachsen.

  • Hallo Malte, wie geht's den Tel. Lufubu.
    habe gelesen, das du schon einige NZ abgeben konntest
    wie ist die Nachfrage ?
    meine schwimmen nun allein, 2 Mädels und 1 Männchen und was soll ich sagen, sehr viele kleine
    NZ, sieht wirklich interssant aus, einige schwimmen versteckt und andere gehen bis an die Oberfläche.
    alles unterschiedliche Größen...mal schauen was wird


    Gruß Jens

  • Hallo Malte


    Du musst auch erst mal ne ordentliche Artbeschreibung abgeben.

    Bisschen Werbung machen möcht ich sagen :joint:

    So Steckbriefmässig :thumbsup:

    Verhalten , innerörtlich aber auch mit anderen Beckeninsassen würde ich interessieren.

    Darf ich ein Bild verwenden ?

    Will vor dem Stammtisch mal in unsere Runde fragen

    Kenne jemand der die vielleicht gern hätte ,

    Er hat mir mal von denen erzählt als er sie mal in der Schweiz bei Heinz Büscher im Keller gesehen hatte. Ein DCG Ausflug in seinen Keller ( ich war leider nicht dabei ) :wut:

    Gruß Reiner


    Am Ende müssen deine Fische sich in deinem Aquarium wohl fühlen.

    Wenn es Dir dann auch noch gefällt ...... alles Gut :thumbsup:

  • Hallo Reiner,


    kurz gesagt:

    - wird wahrscheinlich im Durchschnitt bis an die 10 cm groß werden, die Weibchen kleiner. Wächst aber extrem langsam, Mein großes Männchen dürfte so ca. 8 cm haben


    - in der Gruppe innerartlich aggressiv, aber bisher keine Ausfälle oder ernstere Verletzungen. Es wird aber öfters mal um das beste Versteck/Sitzplatz gekämpft. Vergesellschaftung mit anderen Lamprologini scheint gut zu gehen (N. buescheri und A calvus, andere konnte ich nicht testen).

    Als Pärchen im Artbecken ist keinerlei Aggression vorhanden. Jungfische werden bis ca 2.5 cm geduldet und verschwinden dann (keine Ahnung, ob die die fressen).


    Was nicht so gut geht, sind Buntbarsche mit "nicht Tanganjika-Verhalten". Ich hatte eine Zeitlang Jungfische von Chiapaheros grammodes mit im Becken. Der grammodes ist bei weitem kein Kind von Traurigkeit. Aber die T. lufubu haben denen immer wieder gezielt Stücke aus den Flossen gebissen. Das war meiner Meinung nach aber keine Aggression um der Aggression Willen, sondern Fressverhalten.


    - gefressen wird so ziemlich alles an Futter. Die Tiere wirken aber schon nach mittelgroßen Mengen Frostfutter ziemlich vollgestopft. Ich hatte den Eindruck, dass Spirulina-Flocke als ein Teil der Ernährung ganz gut tut.


    Alles in allem ein sehr interessanter Fisch. Nur als Pärchen im Artbecken sieht man nicht all zu viel von ihnen.


    Du darfst gerne ein Bild verwenden. Wenn du es irgendwo hochladen möchtest, bitte kurz dran schreiben, von wem es ist.

  • Hallo Joe,


    Die meisten Mittelamerikaner drohen und kämpfen frontal mit waagerechtem Körper. Dementsprechend versuchen sie sich auch gegen Tanganjikas durchzusetzen. Die verstehen das aber nicht immer. N. buescheri z.b. stellt sich dagegen etwas schräg und verwindet den Körper, wenn es zum Konflikt kommt.


    Da es aus der jeweiligen Sicht nicht zum Kampf kommt, drehen sich die Mittelamerikaner um und schwimmen wieder in ihr Revier. Jedes mal wenn dann die Schwanzflosse vor dem Maul der Telmatochromis war, haben die zugeschnappt. Und so sind die ziemlich schnell auf den Geschmack gekommen. Nach ein paar Tagen erfolgte das ziemlich gezielt.


    Interessant sind hier auch Begegnungen zwischen Altolamprologus und Amatitlania. Beide sind in etwa gleich groß aber die Amatitlania sind mindestens doppelt so massig. Beide Fische schwimmen zielstrebig aufeinander zu und begeben sich in ihre jeweiligen Drohstellungen. Amatitlania frontal, Altolamprologus seitlich, Flossen und Kiemenböden gespreizt. Und es passiert nichts. Beide gehen ihres Weges weil sie nicht verstehen, was der andere will.