Sie sterben wieder

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    • Hallo

      jürgen schrieb:

      An eine Vergiftung zwecks Kupfer, Blei glaube ich nicht, sonst hättest du auch in deinem anderen Becken Probleme, obwohl wie oben geschrieben die Südamerikaner härter im nehmen sind , als die Fische vom Tanganjikasee.
      Leider muss ich dem wiedersprechen, den Gedanken hatte ich auch damals. Der Sohnemann hatte noch ein 2 kleines Becken da schwamm ein Kampffischpärchen mit den gleichen Wasseraus der Leitung. In der Annahme da sei nichts hat er wenigstens die jungfische retten wollen und tat sie da mit rein . Aberdie Jungfische starben trotzdem und die Kampfische erfreuten sich weiterhin ihres Lebens.

      Joerg schrieb:

      Langfristig wirste um einen Reiser Filter nicht drumrum kommen.....

      Das seh ich har genau so ,wenn man Kupferrohre hat. Für die Haltung von Tanganjikafischen ist es sehr ratsam so ein Teil zu besitzen

      Joe schrieb:

      wenn die Rohre schon länger drin sind, geben die nix nennenswertes mehr ab.
      Das ist Richtig ,aber wenn mann nicht genau weiß wann was erneuert wurde ist ein Risco immer vorhanden.Würde in solch einen Falle immer mit Cu Test vor Wasserwechsel arbeiten. Es sei denn man hat ein Einfamielienhaus dann ist es eine andere Sache.


      Empfehlung von mir erstmal : aus der Kaltwasserleitung wird nicht so viel Cu freigesetzt wie von der Warmwasserleitung .Daher erst mal Wasserwechsel mit nur kalt Wasser (auch hier einige Lieter ablaufen lassen) das natürlich mit Tauchsieder oder anders auf Temp. gebracht wird. Das Aquarium Wasser über Aktivkohle (im Filter) filtern. und Wasseraufbereiter für Garnelen verwenden.

      Vergiftungserscheinung :

      Symptome

      Je nach Art der Vergiftung können die Symptome der betroffenen Tiere
      sehr verschieden aussehen. Häufige Symptome sind eine schnelle Atmung,
      erkennbar an dem heftigen Auf- und Zuklappen des Maules, und dass
      betroffene Fische sich viel an der Wasseroberfläche aufhalten, um dort
      nach Luft zu schnappen. Häufig schießen die Tiere auch unkontrolliert
      und oft durch das Aquarium oder werden, besonders in fortgeschrittenen
      Stadien, zunehmend apathisch. In einigen Fällen bleibt eine Vergiftung
      auch ohne sichtbare Symptome, so dass Tiere scheinbar ohne Grund einzeln
      oder auch massenhaft sterben.
      Gruß und bis danne Andreas

      Kasakalawe Tropheus Show - YouTube

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von anco ()

    • Also ich bin da anderer Meinung und glaube trotzdem nicht an eine Kupfer Vergiftung. Ansonsten glaube ich wären nicht nur einzelne Tiere umgekippt sondern es hätten alle erwischen müssen.

      Und wenn es eine Vergiftung wäre dann hätte diese schon in der ersten Woche schon anschlagen müssen, und nicht erst vier Wochen später.

      Julis und Tropheus von einem Händler schwammen aber in verschiedenen Becken, wurden zwar zusammen eingesetzt, beide haben einen anderen Bakterienstamm, nach 4 Wochen die ersten Anzeichen , tote Fische im Becken für mich ein eindeutiges Bakterielles Problem.

      Ich hätte schon beim ersten Toten Tropheus, mit dieser Zusammenstellung Julis und Tropheus , daß ganze Becken mit Baktopur behandelt.

      Wenn keine Baktopur Direct zur Hand ist, hätte ich am Anfang die Baktopur Tropfen genommen, und danach noch die Tabletten mit dazu getan.

      Diese Kombination machen auch viele bei Bakteriellen Problemen, Baktopur Direct und Baktopur Tropfen.

      Umso länger er rumhantiert und macht dies und daß , umso geringer sind die Heilungschancen.

      Und ich glaube auch daß die Behandlung eventuell zu spät kommt.

      Mit wahrscheinlicher Sicherheit wird der ein oder andere Tropheus noch umkippen, auch während der Behandlung, was oft aber ganz normal ist wenn die Krankheit schon zu weit fortgeschritten ist, und die Tiere von der Krankheit zu sehr geschwächt sind ,was ich ihm aber nicht wünsche.

      Wünsche dir trotzdem viel Glück und ein gutes Händchen.

      Was mich aber immer wieder überrascht, warum ein Händler jemand Tropheus verkauft , und dann noch eine Gruppe Julis dazu.

      Hatte der Händler von deiner Zusammensetzung Tropheus Julis gewußt ? Wenn ja dann hätte er dich aber warnen sollen, so eine Zusammenstellung kann ganz schnell nach hinten los gehen wie man bei dir sieht.

      Als gebranntes Kind wo die Scheiße schon einmal durchgemacht hat, da hätte ich doch erstmal nur die Tropheus ins Becken gesetzt und fertig.

      Mir hat und jemand hat das gleiche in einem Forum geschrieben, der Parient schwimmt nicht im Becken, sondern steht vor dem Becken. ;(
      Gruß
      Jürgen

      Einmal Tropheus immer Tropheus !

      :fisch:
    • Hallo Jürgen

      jürgen schrieb:

      Also ich bin da anderer Meinung und glaube trotzdem nicht an eine Kupfer Vergiftung. Ansonsten glaube ich wären nicht nur einzelne Tiere umgekippt sondern es hätten alle erwischen müssen.

      Und wenn es eine Vergiftung wäre dann hätte diese schon in der ersten Woche schon anschlagen müssen, und nicht erst vier Wochen später.
      Es muss es ja auch nicht unbedingt eine Kupfervergiftung sein . Aber es ist naheliegend siehe die Rorleitung. Nein ist nicht richtig das alle mit einmal sterben. Bei diesen Krankheitsverlauf sterben mal 1 mal 2 uswusw..... Das Kupfer lagert sich in den Organen ab z.B in der Leber ab und führt zum langsamen Tode. Und das beste war das bei Sohneman die Fische sich soger noch Fortpflanzten in der Anfangszeit. Wenn im Ausgangswasser nur 0,08 mg sind reicht es aus für die Tanganjikafische das sie sterben ,also war bei Ihm so. Man sollte auch nicht vergessen das sich das Cu auch noch ansammelt, absetzt im Filter bzw. Bodengrund bis der Gau da ist .

      Kupfer ist ab ca.

      • 0,03 mg/l für Algen schädlich
      • 0,08 mg/l für Wasserpflanzen schädlich
      • 0,10 mg/l für Fische schädlich
      • 3 mg/l für Menschen schädlich
      Gruß und bis danne Andreas

      Kasakalawe Tropheus Show - YouTube

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    • Micha messe erst mal auch Cu das Du das eventuell abhaken kannst.

      Es geht hier nicht wer hat Recht oder wer was glaubt ,jeder wird hier seine pers. Erfahrungen zum besten geben .Um eine richtige Einschätzung machen zu können müste man die Fische sehn ,Verhalten usw. betrachten.
      Gruß und bis danne Andreas

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    • Hi Micha, vielleicht hättest du dich hier im Forum ein wenig vorweg einlesen sollen , vor allem was Tropheus betrifft.
      Hier gibt es einiges zu lesen , was für Auswirkungen es haben kann wenn man zwei Gruppen Tropheus oder wie bei dir eine andere Variante mit den Tropheus zusammen setzt.

      Gerade für Anfänger was Tropheus betrifft finde ich das ganz wichtig , sich vorher mal ein wenig zu informieren. Der Tropheus ist in der Haltung eigentlich kein schwieriger Fisch, wenn man einige Regeln beachtet.

      Hierbei in erster Linie finde ich Beckengröße, Besatz passend zum Becken, ein Passendes Futter, nicht Zuviel füttern obwohl sie nach dem füttern weiter betteln, WW ganz wichtig einmal in der Woche 40-60% , oder zweimal in der Woche kleinere WW, in den ersten Monaten oder überhaupt keine anderen Fische dazusetzen, Fischapotheke Baktopur Direct, und immer gut beobachten ob sie alle ans Futter gehen oder es wieder ausspucken.

      Und vor allem die Tiere immer gut beobachten , wie sie fressen , wie ist das Aussehen dunkle Färbung usw, Tiere setzen sich ab, daß sind meistens die ersten Anzeichen für ein Bakterielles Problem, und da sollte man dann handeln.

      Schwieriger ist es wenn die Tiere schon weiße Kotschnüre (Flagellaten) hinter sich her ziehen, da ist eine Behandlung noch aufwendiger und schwieriger, weil meistens das Baktopur Direct da nicht mehr ausreicht, und man dann noch zusätzlich mit Metro behandeln muß.

      Und für Anfänger die sich zum ersten Mal mit Tropheus beschäftigen , bin ich der Meinung diese sollten mit NZ beginnen.



      Hi Anco, an eine Vergiftung glaube ich trotzdem nicht, zu 99% würde ich auf ein Bakterielles Problem deuten. Die Fakten sprechen für sich , zwei verschiedene Bakterienstämme treffen aufeinander.

      Von der der Zeit her 2-6 Wochen passt es auch.

      Ist aber nur meine Erfahrung und Meinung.

      Ich hätte wahrscheinlich schon beim ersten oder zweiten Toten Fisch , die Tiere behandelt.
      Gruß
      Jürgen

      Einmal Tropheus immer Tropheus !

      :fisch:
    • Hallo
      Ich würde erst behandeln, wenn ausgeschlossen ist dass die "Kupfervergiftungstheorie " ausgeschlossen ist. Das muss doch möglich sein das zu testen. ;(

      Das was der Jürgen schreibt ( versch. Bakterienstämme) mag es bestimmt geben, ich persönlich habe es aber noch nie gehabt und so empfindlich sind Tropheus nun auch wieder nicht. Ich habe schon wirklich im Laufe der letzten zwanzig Jahre schon viele Gruppen gepflegt, aufgestockt oder zusammengeführt-ohne irgendwelche Verluste.

      Ich glaube der Micha hat das schon richtig gemacht, Becken gereinigt, ohne Fische lang genug laufen lassen und dann besetzt. Ob es an den Julidochromis gelegen hat glaube ich nicht. Wie ch schon sagte Ruhe bewahren nicht Zuviel rumhantieren und erst dann behandeln wenn eine Cu Vergiftung ausgeschlossen ist und sich Symptome wie aufgeblähter Bauch, Futterverweigerung, schaukeln, evtl weißer Kot zeigen.

      Mir wird da manchmal zu schnell nach der Chemie gegriffen. :ichwarsnicht:

      Gruß Tom
    • Hi,
      was die bakteriellen Probleme beim Zusammensetzen von Tropheus angeht, so ist das keine Seltenkeit, aber auch kein muss. Mittlerweile bin ich, nicht zuletzt durch Gespräche mit Freunden, der Meinung, dass das Alter des Beckenmilieus eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. In einem gut laufenden Becken, und damit meine ich nicht drei oder vier Wochen, ist das Risiko deutlich geringer. Gesunde und kräftige Fische sind da logischerweise auch hilfreich.

      Grüße

      Joe
    • Hallo,
      Ich habe auch Kupferleitungen und ständig meine Eretmodus Nachzuchten nach einem Wasserwechsel verloren. Ich bin erst dahinter gekommen, weil ich nie Turmdeckelschnecken halten konnte. Die sind immer gestorben. Ich habe dann aus der Warmwasserleitung den CU Gehalt gemessen und das Übel gefunden. In den Warmwasserleitungen bilden sich Kupfersalze, die in das Wasser abgegeben werden. Je älter die Leitung desto schlimmer. Ich benutze immer Aquatan von Sera als Aufbereiter. Seitdem habe ich keine Verluste mehr. Ich habe nun auch Turmdeckelschnecken.
      Gruß
      Matthias

      [DCG D261098]
    • Ich hatte Kupfer gemessen, 10x soviel wie in anderen Haushalten, aber immer noch Trinkwasser. Denn besonders junge Cyprichromis sind immer wieder gestorben. Wasserwechsel gleich nach dem Duschen und zusätzlich Wasseraufbereiter hilft. Im Aquarium hatte ich nie Kupfer festgestellt, nehmen die Pflanzen auf und oxydiert. Einfach messen, vielleicht ist es das? 0,3 mg/l kann zu viel sein. Kupferleitungen sind 25 Jahre alt.
      Gruß, Manfred :)
    • Hi Joe



      da könnte was dran sein. Ich hab mal meinen alten Besatz abgegeben, danach FBI und Aquarium mittels kräftigem Wo und Schwamm gereinigt, Mulm abgesaugt und dann zwei Wochen ohne Fische laufen lassen.
      Danach sind meine Ndole eingezogen, bis heute ohne Probleme.

      Auch die Gesundheit bzw. Fitness der Fische spielt da sicher ne entscheidende Rolle, wie Du schon bemerkt hast. Sehe ich genauso.


      Gruß Tom



      PS. Die Ndole hatten übrigens einen Transport von min acht Stunden hinter sich, im Dezember.
    • Richtig Joe,
      das kann man nicht oft genug sagen: Für Sensibelchen muss ein Becken gut eingefahren sein. Nicht zu neu und natürlich nicht zu alt. Zu alt kann man verhindern durch regelmäßig Wasserwechsel, Filterreinigung und Mulm absaugen. Zu neu verhindert man durch Testphase mit Testfische oder Futter oder Kies und Filter eines lafenden Aquariums verwenden. Bakterien leben nicht nur mit Menschen in Symbiose.
      Gruß, Manfred :)
    • Hallo,

      mal ein kleiner status quo:

      seit 36 Stunden keine Verluste. Die Fische schwimmen recht munter im leeren Becken herum. Gestern abend ein wenig gefüttert, einer hat nichts gefressen. Kann aber jetzt nicht sagen, welcher das war.

      Eben (15:45!!!) kam per DHL das Baktopur, leider noch nicht der Cu Test.

      Ich kann mich nicht entscheiden. Mittel rein oder noch bis morgen warten?

      Micha
    • Hallo Hans,
      Eine Ferndiagnose ist fast nicht möglich. Baktopur würde ich nur einsetzen, wenn Fische durch vorangegangene Fehler anfällig gegen Parasiten oder schlechtes Bakterienmilieu geworden sind. Aber schaden wird es nicht. Bei dir hätte eher ein Wasseraufbereitungsmittel z.B. Aquasafe genutzt. Schützt bei Stress, einige Gifte und Wasserveränderung. Du hast ja nun viele Ratschläge bekommen. Trotzdem noch einer: Verfalle nicht in Hektik, übertrage den Tieren Ruhe, wenig Veränderungen, nicht zu viel füttern.
      Gruß, Manfred :)
    • Hi Micha,

      Wie schon gesagt, ruhig bleiben auch wenn es schwer fällt. Nun bin ich ja gespannt was der CU Test sagt den
      seit 36 Stunden keine Verluste
      könnte auch noch an/in den entfernten Steinen liegen WENN dann wieder Erwartens kein Kupfer im Leitungswasser nachweisbar sein sollte....Hast du die Steine mal untersucht betreffs Einschlüsse,ungewöhnliche Verfärbung usw.... ?(
      PS.: hast du das "Zeolith" von ?( war's Tetra,Sera oder so, im Wasser? Das sollte Schwermetallionen binden und wäre somit auch eine Erklärung für die positiven 36 h.......
      Viele Grüße aus Sachsen :D 8)

      Wer nichts macht, macht keine Fehler.Wer keine Fehler macht, wird ausgezeichnet.... :crazy2: :hi:

      Becken guggsdu hier
    • Hallo,

      ich werde auf den Cu Test warten. Es sei denn, ich bemerke bei den Fischen noch Auffälligkeiten.

      Das Zeoton ist dieses hier:

      aquafair.de/product_info.php/cPath/43_125/products_id/733

      Hatte das damals gegen Blaualgen recht erfolgreich im Einsatz.

      Es waren/sind ja echt viele Steine. Ich habe sie mir nicht alle angeschaut, aber eigentlich sind die alle weiß gewesen.

      Micha
    • Hallo,

      der Cu Test ist da. Getestet habe ich Leitungswasser warm, LW kalt, LW mix, Aquarium Tanganjika, Aquarium Salmler. Durchweg negativ, keinerlei Farbausschlag zu erkennen.

      Zwar ist auch heute Nacht kein Fisch gestorben, ich bilde mir aber zumindest ein, eine Fressunlust zu beobachten. Eins, zwei (?) fraßen definitiv nicht, die anderen nur unlustig. In jedem Fall nicht so, wie ich mir das vorhin auf youtube angeschaut habe.

      Daher habe ich mich nun entschlossen, unverzüglich 8 Tabletten (1x auf 50 Liter, ich habe 425 brutto) ins Becken zu geben. Luftpumpe in der Austragskammer des Filterbeckens läuft nun auf Volldampf. Aktivkohle vom Sonntag habe ich entfernt.

      Nach drei Tagen soll ich ja 50% WW machen und dann auch wieder über AK filtern?

      Filterstarter rein? Mulm aus dem Salmlerbecken wurde mir ja dringend abgeraten.

      Irgendwie habe ich ja gehofft, Cu sei der Grund. Das hätte auch die Ausfälle des letzten Versuches erklärt.

      Mal sehen, wie es jetzt weiter geht.

      Lg

      Micha
    • Hi,
      nimm mal lieber eine Tablette auf 25l, die Dosierung ist recht dünn, besonderns für akuten Fällen. Bei purem Nifu wird zu 2g/1000l geraten und in einer Tablette ist nicht allzuviel drin. Nach 3 Tagen WW und entsprechend nachdosieren. Nach weiteren 3 TAgen WW und beten. Und mach das Licht aus, der Wirkstoff baut unter Licht stärker ab. Wenn du UV hast, ausmachen.

      Grüße

      Joe