240l Tanganjika Besatz

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    • Hallo David und herzlich willkommen hier :hi:
      Ich habe erstmal eine kurze Frage, besteht denn die Möglichkeit, dass du das Becken mit den Multis laufen lässt und das 240l Becken zusätzlich aufstellst?
      Das wäre natürlich die optimalste Lösung... ;)
      Gruß Jens

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      Alles wird gut........dauert halt...!!!
    • Hallo David,

      also wenn die Möglichkeit bestehen würde, dass 240l Becken zusätzlich aufzustellen, würde ich an deiner Stelle die Multis in ihrem alten “Arten- Becken“ lassen. Im größeren Becken kannst du dann die nigripinnis und ggf. Julidochromis od. ähnlich einsetzen… :thumbup: . Die Kombination Multis und Paracyprichromis sehe ich als vlt. problematisch, da die Multis auch das Gebiet über ihrer Schneckenhaushalde als Revier ansehen und dadurch die Paras ziemlich in die Ecke stellen könnten.
      Die Aussagen, dass Julidochromis nicht “sooo“ aggressiv sind, würde ich, zumindest nicht unbedingt bei den größeren Arten wie marlieri und regani so unterschreiben. Ich hatte rund 7 Jahre lang J. marlieri, davon die ersten ca. 2 Jahre zusammen mit adulten N. brevis. Die brevis sind zwar "relativ" friedliche Schneckenbuntbarsche, schrecken aber auch nicht davor zurück ihren Standpunkt klar zu machen und auch z.B. mal die Hand des Pflegers zu attackieren… ;)
      Als die J. marlieri eine Größe (Weibchen) von ca. 12cm erreicht hatte, war es vorbei mit dem Frieden im eigentlich gut strukturierten Becken. Anfänglich konnten sich die brevis den mehr und mehr gezielten Attacken der marlieri noch erwehren. Nach einer gewissen Zeit aber wurden sogar Schneckenhäuser bewegt und zwar nicht von den Schneckenbuntbarschen, sondern von den Julidochromis. Die Angriffe der Julis waren oft so heftig, dass das Schneckengehäuse inkl. brevis Paar durchs ganze Becken geschoben wurde. Zum Glück hatte ich ein Ausweichbecken parat und konnte die ziemlich gebeutelten Schneckenbubas umquartieren. Ich will natürlich den Teufel nicht an die Wand malen, sondern einfach darauf aufmerksam machen, dass die Tiere für Vergesellschaftungsexperimente zu schade sind :opa: . Natürlich kann es auch funktionieren, aber ich habe gerade nicht alle Julidochromis als “lammfromm“ erlebt :ohoh: .
      Du findest bestimmt eine passende Kombination für dein Vorhaben und es ist auf jeden Fall prima, dass du dich vorab hier informierst :thumbsup:
      Gruß Jens

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von bongo ()

    • @bongo ich meinte auch die kleiner bleibenden Julis, da ich in so einem Becken nie malieri oder regani halten würde, allein schon wegen der Größe die diese Tiere erreichen......
      Würde bei der beckengröße eher dickfeldi, ornatus oder transcrpitus setzen, da diese nicht so groß werden wie beispielsweise der malieri......

      Wäre es nicht möglich wenn David seine Eltern überzeugt, dass er das kleinere Becken mit den Multis behält, im größeren Becken julidochromis (bspw. transcrpitus gombe), dazu paracyprichromis (bspw. nigripinnis blue neon) und dazu dann noch einen friedlicheren schneckenbuntbarsch hält? Zum Beispiel A. Sumbu Shell oder L. Caudopunctatus oder ähnliches?
      Das Becken müsste dann halt sehr strukturiert aufgebaut sein mit klaren Reviergrenzen, Schneckenhäuser und einem Sichtschutz für die Paras......

      MFG Yannick
    • Ich bin froh das Jens schon was zu der aggressivität der Julis gesagt hat.
      Ich habe die J. transcriptus bemba
      in genau 240 Liter Wasser
      bei mir mit den N. longior und den Altolamprologus Compressiceps
      sind sie die am wenigsten agressiven Tiere
      Hatte auch schon mal 10 Cyprichromis mit drin
      aber nicht lang
      ist einfach zu klein
      Paras werden schon auch ordentliche Kalliber
      im 150 x 50 x 45 Becken hatte ich 12-14 Tiere
      das war ok, nicht toll viel Platz aber ok
      übrigens nur mit den Sumbu Shell 2/3 am Boden zusammen.
      ein einzelnes Weibchen der transcripzus in dem Becken hab ich schnell wieder raus genommen
      von wegen nicht aggressiv
      hat ordentlich Druck gemacht.
      Ein Freund hat WF transcriptuis gombe
      der sagt immer wie sehr aggro sie sind.
      Er hat sonst aber auch mehr Schnebubas, Altos .....

      hat denn jemand die Multis schon mal mit anderen in einem Becken gehalten ?
      Ich immer nur im Artenbecken.
      mit Julis und den Longior ging immer sehr schnell schief ......
      Gruß Reiner

      Wir müssen unser Leben dringend entschleunigen
      und zwar schnell
    • hmmm ... wieder was gelernt.

      ich hatte über jahre malieri - und später transcriptus - und jetzt marksmithi. sonderlich aggressiv habe ich die eigentlich nie erlebt.
      klar ... die bruthöhle wird verteidigt ... aber sonst .....

      vermutlich hatte ich also einfach mal glück.
      hoffe, dass die relativ jungen marksmithis hier nicht noch durchdrehen.
      im moment werden sie eher von den A.c. sumbu in die schranken verwiesen.


      liebe grüße
      torsten
    • Aggressiv ist auch immer Subjektiv.

      Meine Arbeitskollegen empfinden mich auch manchmal als aggressiv
      Die Kollegen von den Hells Angels halten mich eher für nen Softy :D

      Würde aber tatsächlich gern ein Paar meiner Trancriptus Bemba
      Im Vergleich zu den WF Transcriptus von Chris
      in gleicher Einrichtung und mit gleichem Besatz halten
      Aber voraussichtlich würde selbst das michnicht Schlauer machen :rolleyes:
      Gruß Reiner

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    • Erstmal Danke an alle die hier fleißig geantwortet haben. Jetzt habe ich mir heute eine gebrauchtes (aber in gutem Zustand) Juwel Rio 240 mit Unterschrank für 50€ gekauft :thumbup: . Dazu habe ich mir für 50€ einen JBL Cristalprofi e1501 geholt.
      Jetzt werde ich das Aquarium erstmal 8 Wochen einlaufen lassen und mit der Zeit etwas Deko hinzufügen, und den Besatz planen :P

      Mfg David
    • Also ich würde auf der linken Seite des Beckens Schnecken für die Multis platzieren, eventuell noch ein paar Steine als Reviergrenze. Auf der rechten Seite könnte ich mir ein Steinhaufen mit vielen Verstecken vorstellen. Denke diese Einrichtung dürfte für die Multis passen... Bräuchte jetzt noch Fische, die den Steinhaufen “besetzen“. Würde das nicht zu Julis passen?

      Mfg David
    • Hi David,
      Welchen Bodengrund hast du denn drin? Welche Schneckenhäuser für die Multis? Und was für Steine sollen rein? Pflanzen auch ins becken? Und was für eine Beleuchtung hast du im Becken hängen?

      Nun zu deinen Fischen......Wie schon gesagt, Multis sind nicht so einfach zu vergesellschaften.......Hast du da nicht die Möglichkeit das kleine Becken stehen zu lassen? (Wenn du ein kleines Geschwister hast kannst du mit dem reden, ob es nicht das Becken bei sich im Zimmer haben mag.....Einfach gesagt dafür zu begeistern.....So fällt es meist schon viel leichter die Eltern zu überreden)

      Wenn das nicht geht dann wäre es die Frage welche Fische noch dazu können.....Ich weiß nicht sicher ob es mit den Julis Funktioniert, kann dir meist keiner sicher sagen......Liegt auch daran, dass die Multis sehr viel Nachwuchs bekommen und das kann ebenso bei den Julis sein......Somit hast du irgendwann zu viele Fische im Becken.....
      Eine andere Möglichkeit könnte sein, altos einzusetzen (insofern diese robust genug gegenüber den Multis sind), da diese auch den Nachwuchs der Multis im Zaum halten können......Jedoch brauchen die altos Steinhaufen mit ganz schmalen spalten oder auch große Schneckenhäuser, sodass du die Reviere möglichst gut abgrenzen musst.....

      MFG Yannick
    • Hey Yannick,
      Das mit dem kleinen Artenbecken geht leider nicht. Als Untergrund habe ich den gleichen feinen Quartzsand wie in meinem 120l Becken. Den Multis gefällt er, und sogar die Jungfische buddeln fleißig. In das neue Becken kommen Weinbergschneckenhäuser, welche ich auch jetzt schon im Einsatz habe, und noch ein paar größere Schneckenhäuser, die ich mal beim Schnorcheln gesammelt habe. Ich würde in dem 240 Liter Becken gerne ein paar Pflanzen haben, da ich finde dass es so schöner aussieht.

      Würde es für die Altos genügen, einen Steinhaufen mit vielen Hölen aufzubauen oder wie ist das gemeint mit schmalen Hölen? Und wenn man Altos als “Nachwuchsbremse“ einsetzt, kommen da trotzdem noch Jungfische durch oder kann es sein dass alle gefressen werden?

      Mfg David
    • Die Schneckenhäuser vom schnorcheln musst du davor unbedingt erst nochmal auskochen..... Pflanzen sind anubien und Hammerschläge/Cryptocorynen zu empfehlen, und wegen den Multis am besten mit ein paar Steinen drüber befestigen!

      Bei den altos sind meist auch eher große Schneckenhäuser zu empfehlen und schmale Höhlen heißt, dass nur das Weibchen in die Bruthöhle kommt und das kann nur so sein wenn der Eingang relativ klein ist und ganz schmal sein muss, da diese Tiere sehr schmal aber hochrückig sind......

      Es können immer noch Jungfische durchkommen, ist halt die Frage wie gut die Multis ihren aufwuchs bewachen und schützen......ich weiß jedoch auch nicht, ob die Vergesellschaftung von multis mit altos funktioniert, müsstest du im Forum suchen!
      Und wenn nur noch ganz wenige Jungtiere durchkommen ist das wahrscheinlich sogar sehr gut, da ich 12 Tiere schon sehr viele sind!

      Mfg Yannick
    • Buescheri schrieb:


      Wenn das nicht geht dann wäre es die Frage welche Fische noch dazu können.....Ich weiß nicht sicher ob es mit den Julis Funktioniert, kann dir meist keiner sicher sagen......Liegt auch daran, dass die Multis sehr viel Nachwuchs bekommen und das kann ebenso bei den Julis sein......Somit hast du irgendwann zu viele Fische im Becken.....
      Das Problem ist doch, dass es sehr viele Barsche aus dem Tanganjikasee gibt, die recht einfach zu vermehren sind und die Nachwuchszahl ist meist auch recht groß.
      Bei mir haben sich die Julis auch gut vermehrt. Deshalb habe ich mich nach meiner Neugestaltung auch dagegen entschieden. Insbesondere die multifasciatus vermehren sich sehr gut.
      Das die Altolamprologus die Nachwuschflut eindämmen wird hier ja auch mit deutlich unterschiedlichen Erfahrungen diskutiert. Da ich jedoch keine Erfahrungen mit Altos habe, kann ich hierzu nicht viel beitragen.
      Um nicht soviel Nachwuchs der Höhlenbrüter zu haben besteht die Möglichkeit einen Antennwels im Becken zu halten, welcher die Eier etwas dezimieren kann.
      Grüße Tobias