Beiträge von bongo

    Hallo,

    wie Manfred denke ich auch, dass man das Aggressionspotential der versch. Julidochromis- Arten nicht wirklich pauschalisieren kann. MMn sind die Tiere Individuen mit in gewissem Maße, im Einzelnen unterschiedlichen Charkterzügen....natürlich nur soweit das für einen Fisch zutreffen kann.....:nixweiss: Z.B. lese ich hier von J. marlieri die nur geringe Aggressionen zeigten. Ich selbst hatte J. marlieri, welche alles andere als ausgeglichen waren. Die damals anfängliche 5er Jungfisch-Gruppe meiner marlieri hat sich innerhalb von ein paar Wochen ohne Anzeichen von Gnade auf zwei dezimiert8|. Als diese zwei (ein Paar wie sich dann herausstellte) heranwuchsen, wurde das komplette Becken tyrannisiert. Es befanden sich damals noch ein Paar N. brevis im 100x40x50cm Becken, die sich anfänglich noch gut zur Wehr setzen konnten, später aber nichts mehr zu lachen hatten. Das ging soweit, dass das (dann adulte, ca. 13cm) marlieri Weibchen mit brevis gefüllte Schneckengehäuse bewegt hat....:ohoh:. Hier konnte man, zumindest bei dem marlieri-Weibchen, auch nicht davon sprechen, dass Julidochromis extrem substratgebunden sind..... Fast die Hälfte des Beckens war Sandwüste mit ein paar Schneckehäusern ohne Deckung für die Julis. Trotzdem, selbst wenn jemand vorm Becken saß, wurden die brevis so sehr attackiert das sie letztendlich ausziehen mussten.......

    Momentan halte ich eine Dreiergruppe J. dickfeldi in einem kleinen Artenbecken. Die dickfeldi kamen ursprünglich als Vierergruppe zu mir. Aus dem Becken aus dem sie stammten, harmonierte die Gruppe in einem "kleinen" Revier hervorragend. Ein paar Tage nachdem sie bei mir eingezogen waren, war es mit der Harmonie gegenüber einem Tier vorbei und dieses wurde nicht mehr im Steinaufbau geduldet. Allerdings wurden die drei "Steinaufbaubewohner" dem ausgestoßenen Tier gegenüber lange nicht so gezielt aggressiv wie ich das bei meinen marlieri erlebt habe. Trotzdem waren nach einem Moment einige Blessuren erkennbar und ich nahm das übrige Tier aus dem Becken. Die verbliebene Dreiergruppe, bei der ich übrigens keine Ahnung habe wer Männlein oder Weiblein ist, funktioniert hervorragend......:thumbsup:

    Was möglicherweise bei allen Julidochromis verglichen mit anderen Lamprologini häufiger zutrifft und pauschalisiert werden könnte ist, dass sie sehr empfindlich auf "größere" Störungen, wie Umbauten im Becken, größere ggf mit Unruhe verbundene WW etc. mit innerartlicher Aggression reagieren können...... So kann im schlimmsten Fall auch ein schon länger harmonierendes Paar entzweit werden....||

    Hallo zusammen,

    Reiner , möglicherweise eine Alternative zu N.pulcher oder brichardi wären N.helianthus. Die sind nicht soooo produktiv. Wenn es da mal einen Wurf mit 10 Jungtieren gibt ist es schon viel..... Zudem werden die Jungtiere ab einer gewissen Größe von den Eltern nicht mehr akzeptiert und lassen sich dann, natürlich je nach Beckeneinrichtung, relativ leicht entfernen......Damit sollte man allerdings nicht zu lange warten, da es ansonsten nicht mehr notwendig ist....:rolleyes:...

    Allerdings ist o.g. Vorschlag auch nur für ein Artenbecken geeignet.....


    Zu der Vermehrungsfreudigkeit der Feen allgemein kann ich nur von meinen N.olivaceous sprechen..... Die sich immer etwas mäßigen sobald das Becken einen gewissen Bestand erreicht hat...... Dann werden entweder nur noch sehr kleine Bruten, manchmal nur 2-3Tiere, abgesetzt oder es kam auch schon vor, dass sie 4-5 Monate garnicht abgelaicht haben.

    Allerdings holen Sie das schnell wieder nach, sobald ältere NZ aus dem Becken entfernt werden. So ist es mir gerade ergangen, nachdem ich fast alle NZ aus meinem Becken entnommen habe, dauerte es ca. 3 Wochen bis sich rund 30-40 frische olivaceous im Becken tummelten.....

    Ich bin ein großer Fan der Feenbuntbarsche, trotz der manchmal schwierigen Umstände sie zu pflegen sind es tolle Tiere, die eben wissen wie sie ihren Bestand erfolgreich sichern.....;)

    Hallo Ralf,

    das Teil sollte doch eigentlich mit dem TC-420 baugleich sein, oder? Wenn ja, habe ich sicher noch die Software auf CD. Soweit ich mich erinnern kann, liegt dem Gerät so eine Mini-CD bei..... Habe zwei dieser Controller laufen und dementsprechend wahrscheinlich eine CD übrig.....

    Schick mir 'ne PN mit deiner Adresse und ich sende es dir zu....Voraussgesetzt ich finde das Teil zeitnah;)

    Hallo,

    es ist natürlich nicht auszuschließen das sich die Geschlechterfrage bei der Größe der Tiere erst ein bisschen später eindeutig klärt.....

    Es gibt aber noch einen kleinen Trick den ich bei meinen Nachzuchten auch anwende um sicherer zu gehen ob ich es um ein Männlein oder Weiblein handelt. Hört sich vlt etwas unüblich an, funkioniert aber bislang recht gut..... Wenn du eine Taschenlampe (am besten geht es mMn mit LED) nimmst und die Tiere vorsichtig seitlich anleuchtest, am deutlichsten ist es von schräg hinten finde ich, leuchtet der Bauch der weiblichen Tiere auffällig violett...

    Bei den Männchen ist diese violette Farbe zwar auch ein wenig mit der Taschenlampe zu erkennen, aber deutlich geringer als bei den Damen....zudem sind die Weibchen insgesamt etwas fülliger und gedrungener als die Männchen.

    Die Sache mit der Taschenlampe hat bei mir bislang sehr sicher funktioniert, selbst bei Tieren mit einer Größe von nur rund 1,5-2cm...;)

    Woher stammen deine Tiere wenn ich fragen darf und wie lange sind sie schon im Becken?

    Hallo Tobias,

    schön das du dich für kungweensis entschieden hast...:thumbsup:

    Also ich würde auch sagen, dass auf deinem Bild ein männliches und ein weibliches Tier zu sehen ist.... Natürlich variieren die Zeichnungen der Tiere ein bisschen, aber trotzdem scheint das zu passen mit versch.geschlechtlichen Tieren.....

    Die werden sich nach einem Moment schon zusammen raufen.... Wie groß sind deine Tiere?

    Ich gehe davon aus, dass es sich bei der Buddelei des Weibchens nicht um Laichgeschäft handelt.....die kungweensis Buddeln einfach ganz gerne....mal hier mal da...8o

    Wie groß ist das Becken und sind die Tiere allein dort?

    Hi Andreas,

    wie im anderen Thread schon angedeutet, habe ich in ein paar Wochen, ganz in der Nähe von Peter (yellow-tropheus), schöne J. dickfeldi abzugeben (Elterntiere siehe Bild von Fotowettbewerb auf der Startseite).....

    Zudem hätte ich N. leloupi (nicht leleupi) in Abgabegröße (ca.4cm) und L. ornatipinnis in 3-4,5cm....

    Melde dich einfach wenn etwas für dich dabei ist.......;)

    Hi Tobi,

    gute Frage wie ich finde.....:thumbup:

    Bei meinen L.ornatipinnis hat es nicht funktioniert als ich zwischenzeitlich einfach ein Paar meiner NZ separiert hatte.....erst nachdem ich einige weitere Tiere dazu gesetzt habe, fand sich innerhalb von ein paar Tagen ein Paar.....

    Bei meinem N.brevis WF Paar gab es damals keine Möglichkeit mehrere "Auswahl"-Weibchen mitzunehmen, da nur eine Dame vorhanden war...... Diese zwei Tiere haben dann fast 6 Monate gebraucht sich zusammen zu raufen, sind aber jetzt auch unzertrennlich.....

    Bei meinen L.kungweensis war eine 1/2 Konstellation geplant, die sich aber zerschlagen hat, da das vermeintliche zweite Weibchen sich als männlicher "Spätzünder" entpuppte.... :rolleyes:

    Das echte Weibchen harmonierte aber schon innerhalb von ein paar wenigen Tagen mit dem dominanten Männchen.....

    Das sind nur Beispiele aus meinen Erfahrungen und wahrscheinlich gibt es sowieso keine feste Formel dafür.....

    Ich denke im Optimalfall ist es immer besser eine Gruppe Jungfische einzusetzen, damit sich die Tiere einen Partner aussuchen können. Außerdem werden so anfänglich aufkommende Aggressionen besser verteilt und vom dominanten Tier nicht nur an "einem" Unterlegenen ausgelassen. Da das im schlimmsten Fall mit Verlust ausgehen könnte......

    Hallo Andreas,

    mit J. dickfeldi, A. calvus und N. leleupi/longior hast du drei Arten mit sehr ähnlichen Habitatsansprüchen.... Hast du schon mal über eine Schneckenbuntbarschart nachgedacht um ggf eine der drei anderen Höhlenbrüterarten zu ersetzen? So könntest du möglichen Streitigkeiten bei der Revierverteilung vorbeugen. Es sollten aber nicht unbedingt koloniebildendende Arten wie N.multifasciatus oder similis sein. Aber z.B. ein Paar L.ocellatus oder ähnl. sollte sicher gehen.... Über die Feen (daffodil) wurde ja schon genug geschrieben...:opa: Das sind tolle Tiere, aber eben sehr schwer zu Vergesellschaften....?(.

    Bei der anfänglichen Anzahl der ausgewählten Arten, ist es am besten sich ein paar (5-6Stck.) Jungtiere zu besorgen damit sich die Tiere einen Partner aussuchen können. Das gilt zumindest für die Lamprolgini...... Wenn noch Paracyprichromis mit ins Becken sollen, kann dir sicher noch jemand einen Tipp betr. Gruppenstärke geben...

    Nur am Rande, in ca. 8-10 Wochen hätte ich schöne J.dickfeldi in Abgabegröße...;)

    Hallo,
    ja ich bin auch der Meinung das es die caudos etwas übertreiben.....:/

    Es sind ja nicht nur die zwei Bruten in diesem Becken vorhanden, sondern zusätzlich noch eine ältere Brut mit rd. 50 weiteren Jungtieren in einem Aufzuchtbecken......
    Der Plan war eigentlich die Juntierflut etwas einzudämmen indem ich die Jungten länger bei den Eltern belasse um zu verhindern das sie umgehend wieder ablaichen.....Wie man sieht hat es nicht soooo gut funktioniert..... :ohoh:

    Die Eltern verjagen die älteren Jungtiere zwar schon ab und an, aber ohne großen Nachdruck.....

    Mal sehen wie's weitergeht.....:nixweiss:

    Hi Eric,

    die kleinsten Julidochromis Arten sind
    J. ornatus und wie Reiner schon schrieb J. transcriptus. Bei den transcriptus gibt es unterschiedliche Standortvarianten. Die beliebtesten sind Gombe und Bemba.....
    Was auch gehen würde von der Größe her sind J. marksmithi oder J. dickfeldi.

    Du kannst ja mal wieder das Internet nach Bildern bemühen um zu sehen was dir davon am besten gefällt. Besser ist es natürlich immer wenn du dir Tiere in Realität beim Züchter oder im Geschäft ansehen kannst.....8o

    Die beiden großen Arten sind J. marlieri und J. regani. Diese werden bis rund 13cm groß.....