• Tropheus Kavala


    Wissenswertes über den Tropheus Kavala - auch Tropheus Kipampa genannt.
    Diese Tropheus-Art wurde von Pierre Brichard entdeckt und Anfang der Neunziger zum ersten Mal importiert durch Sigmund
    Janicki. Dieser Farbform kommt an der Kabimba-Bay entlang der Kavala-Inseln bis zum Cape Bwana-Denge


    Charakteristika:


    Der Kavala hat auch eine dunkle Mausgraue Grundfärbung und ist mit weißgrauen Querstreifen durchzogen. Die Caudale ist dunkel und die
    anderen Flossen beginnen mit grautönen die nach und nach in gelb übergehen. Der kopf zeigt ein kräftigeres grau als der Rest des
    Körpers. Die Iris ist silbrig und hat in der oberen Hälfte einen gelben Fleck.


    Gemeinschaftsverhalten der Moorii


    In der freien Natur halten die Tiere meist einen Individualabstand von ca. zwei Metern ein. Die Moorii gelten aufgrund von Beobachtungen durch
    Fachliteraten als friedliche Geschöpfe. Streitigkeiten konnten nicht registriert werden – wahrscheinlich auch deswegen, weil die Fische sehr mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt waren. Reviere scheinen lediglich von Männchen abgesteckt zu werden, die Weibchen vagabundieren umher.




    Gruppe:
    Tropheini / Tropheus
    Es sind mittlerweile recht viele Standort-Varianten bekannt.


    Herkunft:


    Tanganjikasee, diese Farbform kommt an der Kabimba-Bay entlang der Kavala-Inseln bis zum Cape Bwana-Denge





    Lebensraum: Lebt im offenen Wasser bis ca.10m Tiefe in der Nähe von Felsen. Reviere scheinen lediglich von Männchen abgesteckt zu werden, die Weibchen vagabundieren umher. Im Aquarium wird der ganze Bereich des Beckens genutzt. Es sollten einige Steine als Versteckmöglichkeiten
    für unterdrückte oder
    tragende Tiere eingebracht werden.




    Größe:


    Männchen werden bis zu ca. 12cm groß, Weibchen bleiben meist etwas kleiner.



    Geschlechtsmerkmale:
    Äußerlich nicht zu erkennen, nur anhand der Genitalpapille.





    Haltung:
    Für die Haltung dieser Art ist ein Becken mit mindestens 120cm Kantenlänge empfehlenswert.
    Die Tiere sollten in einer Gruppe gehalten werden. Je größer die Gruppe desto weniger Hektik/Stress gibt es, da sich die Aggressionen auf die ganze Gruppe verteilen. Es ist nicht unbedingt notwendig einen Weibchenüberschuss zu halten.



    Ernährung:


    Gut geeignet ist Flockenfutter oder Granulat mit Spirulina - Grünfutteranteil. Im Tanganjikasee leben die Tiere vom abweiden des
    Aufwuchs & Algen von den Felsen.



    Wasserwerte:


    Ph-Wert: 7,5 - 9,4
    Gesamthärte:
    10-12°
    Karbonhärte: 15-18°


    Temperaturbereich:
    24 - 28° C


    Zucht:


    Alle Tropheus sind mütterliche Maulbrüter. Die jungen werden nach ca. 20-28 Tagen aus dem Maul der Mutter entlassen.
    Sie sind mit bis zu 15mm recht groß und können sofort gefüttert werden.
    Die Tropheus Varianten sind unterschiedlich Produktiv, auch werden die Jungen recht häufig nach dem entlassen, aus dem
    schützendem Maul der Mutter, gefressen. Man kann durchaus ein paar Steine als Versteckmöglichkeit einbringen. Die Jungtiere werden
    anfangs bei Gefahr in der Regel von der Mutter wieder in das schützende Maul genommen.




    Erstellt von Bruno Karpf

    grüße aus SchwabenWürttemberg sendet


    Bruno (CichlidenSchwabe)

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