Burtons Maulbrüter terrorisiert Artgenossen- was tun?

  • Ein Burtoni- Artenbecken ist ausgeschlossen. Zwei Arten wollte ich schon in dem Becken pflegen, zumal sie sich ja ned an den Lepidios stören und ich nicht mit Gewissheit sagen kann, dass dann Frieden herrscht.

    Das unterlegene Männchen findet zumindest schon mehr Rückzugsplätze.

    Ich spiele mit dem Gedanken, die Burtoni- Haltung aufzugeben und mich dem Paracyprichromis zuzuwenden.

    Was haltet ihr von dem Gedanken "Paracyprichromis zu Lepidiolamprologus k."? Wenn ich tatsächlich eine andere Art einsetze, sollte sie definitiv kein Bodenbewohner sein.

  • Hallo Jessica


    Ich hab gelesen, die Art Lepidiolamprologus kendalli lässt sich gut vergesellschaften mit anderen robusteren, mittelgrossen bis grösseren Beifischen, die sich vorteilhafterweise in Form und Farbe gut von ihnen unterscheiden. Da dein Becken knapp 400 l hat, fallen grössere Beifische, wie z.B. Frontosas ausser Betracht.


    Mir scheint der kendalli eher eine ruhige Art zu sein, die lieber ruhigere als hyperaktive Mitbewohner um sich schätzt. Insofern wären Paracyprichromis ja nicht schlecht. Du wirst dann aber bestimmt keine jungen Paras durchbekommen bei den räuberischen Lepidios.


    Du könntest auch ein reines Räuberbecken vorsehen, z.B. eine Vergesellschaftung mit Altolamprologus compressiceps. In nachfolgendem Video aus der Wildbahn sieht man Lepidios in Gesellschaft mit Feenbuntbarschen. Das wäre vielleicht auch etwas :/

    Fragt sich nur, ob es deine beiden Lepidos schaffen werden, den Feen-Nachwuchs in Schach halten zu können :oeh:

    Was meinen die anderen unter euch, die Lepidios halten?


  • Hey Steffi und andere Schreiberlinge. Ich glaube mittelgroße bis große Beifische würden passen, aber dafür ist das Becken zu klein. Jörg hat meines Wissens Lepidolamprologus, er kann bestimmt etwas dazu sagen. Obwohl Jörg sein Becken kein Maßstab für Jessica sein sollte. Glück Auf aus Bochum Jens.

  • Ja, meine Lepidios sind relativ ruhig und halten sich überwiegend zwischen den Felsen auf. Ihre Bereiche werden jeden gegenüber verteidigt, ansonsten sind sie relativ friedlich. Darum denke ich, tue ich ihnen mit einer Art, die die Oberfläche bewohnt, einen Gefallen.

    Übrigens: das dritte, kleinere Männchen ist tot. Heute habe ich es leblos im Aquarium aufgefunden. Mir tut es Leid um den kleinen Fisch, ich kann mir schon denken, was passiert ist...

    Seither gibt der große Stinkstiefel Ruhe. Mal sehen, was er plant...

    Eure Ideen sind gut, vielen Dank dafür! Wenigstens läuft das andere Becken mit den Ch44, die Stinker machen mir viel Freude. Ich bin guter Dinge, dass sich das alles bald eingespielt hat- auch, wenn es dann (wahrscheinlich) leider, leider ohne Burtonis läuft. Ich mag diese Bubas trotzdem, das sind so mutige, zutrauliche und schöne Gesellen. Schade.

  • ich würde sie behalten, ein paar Weiber noch rein, Steinaufbauten und dann sollte für jeden Platz sein.


    Sind schöne Fische die auch noch selten gehalten werden.

    Wenn du die Weiber im Becken lässt, dann hält sich der Nachwuchs in Grenzen.

  • Bis jetzt siehts gut aus. Das ist ihre letzte Chance, wenn sie wieder das Stänkern anfangen, dann trenne ich mich von dieser Art. Der Stinker balzt wie ein Weltmeister und scheint sich wohl zu fühlen. Warten wirs mal ab!

    Ich habe das Aquarium noch durch zwei Anubien (?) ergänzt, eine davon ist ne große Mutterpflanze. Eine weitere davon kommt noch rein, auch ne relativ Große. Jetzt gucken wir mal. :)