Versand von Fischeiern

  • Hallo zusammen :hi:


    Nachfolgend also meine Fragen in einem eigenen Thread.

    Nochmals zurück zur Ausgangslage: Offenbar eignen sich befruchtete Fischeier einzelner Arten dafür, versendet zu werden, um in einem Becken am Empfangsort zum Schlupf gebracht zu werden. Dies könnte eine interessante Alternative sein zum Versand von Lebendfischen, vor allem über längere Distanzen oder grenzüberschreitend in benachbarte oder fernere Länder. Pakete benötigen weniger Wasser und sind dadurch auch kleiner und leichter.


    Es stellen sich mir bei diesem Thema diverse Fragen:

    Wer, ausser Thomas M., hat schon mal befruchtete Fischeier versendet oder sich liefern lassen?

    Bei welchen nicht-maulbrütenden Arten aus dem Tanganjika-See eignet sich ein solcher Versand?

    Wie müssen die Eier verpackt werden? Zugabe von Sauerstoff? Anforderungen an Aussentemperatur?

    Wie lange darf die Transportdauer gehen? Gibt es da grösseren Spielraum als bei Fischtransport?

    Wie kann eine Verpilzung der Eier im Empfangsbecken verhindert werden?

    Etc.


    Ich habe nach solchen Fragen bisher noch nicht im Internet recherchiert. Erst mal lesen, was ihr so schreibt :kaffee:

    Vielleicht wird‘s ja auch nur wenig ergiebig :oeh: 🤷🏼‍♂️ ... egal :beerdrink:

  • Ich bin auch gespannt, Steffi:thumbsup:


    Bisher kenne ich es nur von Killis.
    Darum geht es auch bei Thomas M: Einer der Tanganjika-Killis.
    In der Killi-Szene ist es wohl üblich - Torfansätze (Eier im Torf) werden verschickt etc.
    Bin gespannt, was (ob?) sonst noch Erfahrungen bestehen.


    LG

    :hi:

  • Hallo Steffi,


    Alle brutpflegenden Arten dürften wohl rausfallen. Die Eier müssen schließlich mit viel Sauerstoff versorgt werden etc.


    Gesehen oder gehört habe ich bisher nur von Killifischen, Regenbogenfischen und Blauaugen. Bei letzteren beiden hat man nur ca. 7 bzw 14 Tage Zeit, weil die Eier dann schlüpfen.

  • Hi zusammen


    da ich ja hier direkt angesprochen werden - bin ich mal so frei etwas dazu beizutragen.


    Ich hatte mal eine Anfrage wegen Nachzuchten von Lamprichthys - aus dem "Hohen Norden"

    sollte aber mit Versand sein. Da ich nicht versende und die Killis sowieso ein heikles Thema sind

    hatten wir uns auf einen Versand der Eier geeignet.


    In dem Bericht über die Killis hier im Forum hatte ich schon geschrieben das die Eier bei der Ablage

    gelartig sind und im Wasser mit Licht aushärten.

    Dies ermöglicht auch ein einfaches Absammeln um diese umsetzen in ein flaches Becken.


    Die Eier sind sehr harten und mit dem Finger kann man Sie nicht zerdrücken.


    Also kam mir die Idee diese mal an mich selbst zu schicken um zu sehen wie/was dabei passiert.


    Die Eier in ein feuchtes Stück Küchenrolle eingepackt.

    In eine Tüte mit ZIP-Verschluß gegeben.

    Dann in einer gepolsterten CD Versandtasche in einen Umschlag ab zur Post.


    Vorsicht Bruchgefahr drauf geschrieben und dann warten bis die Eier ankommen.

    Hat funktioniert - und der Kollege hat seine Lieferung auf die gleiche Art und Weise bekommen.