ms Microsimens

  • Es ist dunkler Korallensand.....da lösen sich immer Stoffe

    Das mag schon sein das da sich irgendwas löst, nur werden keine Härtebildner ans Wasser freigegeben die das Wasser in Härte Beeinflussen, um Kalk zu lösen braucht man einen PH Wert unter 7,0 also saures Wasser welches mit Kohlensäure als Säure fungiert, erst dann löst sich Kalk, macht also keinen Sinn !

    Einzig richtige hat ja schon Jörg und Frank geschrieben, stimmt übrigens was der Frank geschrieben hat, wenn man mit Natriumhydrogencarbonat (Kaisernatron) aufhärtet geht es nur bis PH-Wert 8,4, mehr geht nicht.

    Ich überbrühe das Natron immer mit kochendem Wasser.


    Macht auch keinen Sinn, in abgekochtem Wasser läst sich keine KH Werte nachweisen.

  • Also bedeutet das mein Wasser zu Hause so einen hohen Ph-Wert hat...?

    Dachte es liegt an dem Bodengrund....denn das einzige Becken wo ich den nicht hab hat nur einen Wert von7,7- 7,8......obwohl ich nur ab-und zu mal das JBL rein mache......aufsalzen mit Natron oder sowas mach ich überhaupt nicht....?

  • Hi


    7.7-7,8 PH-Wert in deinem"unbehandelten"Becken reichen meiner Meinung nach aus um


    die Fische zufrieden zustellen.Sehe aber auch kein Problem darin wenn du den PH-Wert


    mit den JBL/Diethelmprodukten bei kurz über 8 hälst. Am besten du testest einfach dein


    Kraneberger aus der Leitung.Um sicher zugehen mit welchem Wert es rausfließt;)


    Gruß Frank

  • hallo,


    aus dem korallensand löst sich calcium und magnesium und härtet das wasser auf. das geschieht auch im meer mit einem ph-wert um 8,4.


    es reicht, wenn sich durch anaerobe prozesse, aber auch durch ganz normale biologische prozesse, kohlensäure bildet, um die härtebildner freizusetzen.


    nicht umsonst "verbraucht" sich der korallensand und muss nachgefüllt werden.


    die erhöhung der kh über calcium und magnesium ist mmn sinnvoller als über natrium.

  • Hi Joachim,

    wenn sich örtlich Kohlensäure bildet, ist an dieser Stelle der pH-Wert UNTER 7, darum lösen sich die Härtebildner. Du wirst aber mit Korallensand in einem Becken mit 7,5 nicht den pH-Wert erhöhen, sondern nur verhindern, dass er durch die örtlich entstehende Kohlensäure in den sauren Bereich abfällt.


    Grüße


    Joe

    „Im übrigen gilt ... derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht“ (Kurt Tucholsky)

  • Danke für die Erläuterung.....so in etwa hatte ich das auch gelesen.....wenn der Sand das erste mal mit Wasser in Berührung kommt kann man sogar beobachten wie es sogar etwas sprudelt......

  • Buchempfehlung, da könnt ihr alles über Wasser bzw. dessen Aufhärtung oder Enthärtung nachlesen.

    .wenn der Sand das erste mal mit Wasser in Berührung kommt kann man sogar beobachten wie es sogar etwas sprudelt......

    Das macht ein einfacher Mauerstein auch wenn er das 1. mal ins Wasser kommt.

  • Hi Reiner, gut so ! Hab ich schon ewig solch Ding !

    Tanganyikasee Buntbarsche sind eigentlich sehr anpassungsfähig, die gewöhnen sich sehr schnell an unser Deutsches Leitungswasser, finde aber auch das 250µS zu wenig ist, einfachste Lösung ist immer noch das Wasser ohne groß zu panschen mit Natron (Natriumhydrogenkarbonat) aufzuhärten, eben genau so wie der Frank es in seinem Text beschrieben hat, 3 gr. erhöhen den KH Wert auf 100 L Wasser um einen KH Wert, unbedenklich kannst du dein Wasser im Becken auf 650-900 µS einstellen und möglichst so beibehalten, probieren, probieren, um den PH Wert zu erhöhen reicht es eigentlich aus wenn du eine sehr gute Oberflächenbewegung hast oder mit Hilfe einer sehr starken Belüftung, Sprudelstein und Luftpumpe das CO2 austreibst

    Wenn der µS Wert in Richtung 1000 geht dann machst du einen WW

    Der µS Wert sollte nicht über 1000 µS für längere Zeit überschritten sein, ansonsten kann es passieren das sich ein Osmotischen Druck aufbaut, dieser kann sich dann Negativ auf den Laich auswirken und es zu keiner NZ kommen könnte.

    Leitwert im Tanganyikasee ist glaub ich bei 600-700, genau weiß ich das aber nicht, da müsstest du bei deiner nächsten Reise da hin mal selber Messen.

  • Hi


    Ich weiß zwar nicht :!:ob man Meer mit Süßwasser vergleichen kann:ohoh:


    Stell mir aber die"Kaisernatronmethode":whistling:einfacher u.genauer vor.


    Weil,hab ich das Rezept ausklamüsert u.halte die Wechselintervalle plus Pulverzugabe ein, steht die Sache:)


    Bei dem Einsatz von sich verbrauchendem Korallensand wäre ich mir nicht so sicher.Muß ich evtl."ständig"


    messen, damit falls Bedarf besteht wieviel Sand :?:zugegeben wird.3gr Natron 1 Kh auf 100 L ist die Aussage.


    Wieviel Korallensand bräuchte ich (Falls es überhaupt funktioniert) um das gleiche Ergebnis zu erhalten :?:


    Was würd das denn kosten:?:Nur vom monetären Standpunkt aus gesehen :joint::laughoutloud:


    Gruß Frank

  • Hallo Frank.....also ich hab den Sand ganz normal eingefüllt wie den Handelsüblichen so zwischen 5 und 7 cm.....da meine Aulonochranus, Ophtalmotilapia und perspicax ständig graben füllen ich fast üperhaupt nicht nach......und wenn dann höchstens mal 1-2 Liter im Jahr (Messbecher).....wenn überhaupt.....meistens garnicht

  • Nun ich bin kein Experte, kann man aber mit Sicherheit nachlesen, irgendwo ! Allgemein Wissen ist aber das durch Zugabe von Salzen zunehmend die Salzkonzentration im Wasser deutlich ansteigt, somit also auch der LW, desto höher der LW um so mehr Salze vorhanden, der Tanganyikasee ist ein Süßwasser See, somit erklärt sich die Antwort ja von selbst.

  • Die Leitfähigkeit beeinträchtigt schon die Zucht der Fische. Gerade bei WF sollte der Leitwert dem Heimatgewässer angepasst sein da sonst die Eier aufquellen oder schrumpfen können. Mit der Zeit passt der Fisch an.

    Aber gerade beim Roten Neon ist genau das das Problem gewesen. Sie werden unfruchtbar wenn sie im hartem Wasser gehalten werden.


    Hier ist ein guter Artikel für das Grundverständnis.