Lamprologus laparogramma

  • Hallo Schneckenbarschfreunde !


    endlich scheint es soweit zu sein. Ich komme endlich an die nahen Vverwandten von Lamprologus signatus ran. Ich werde nächste Woche 3 WFNZ-Tiere ( 1 Männchen & 2 Weibchen ) von den Lamprologus laparogramma mein eigen nennen dürfen. Sie stammen von den Wildfangtieren vom Heinz Büscher ab, der sich seine Gruppe von einer Reise an den see mitgebracht hat. ich freu mich schon drauf zum einen ihn persönlich kennen zu lernen und zum anderen mal seine ganzen Fische zu gesicht zu bekommen. Ich weiß ja dass einige sagenwerden sie sind nicht ganz so schön wie die signatus weil sie weniger streifung haben und die dann eher im hinteren Bereich aber darauf kommt es mir nicht an. Ich bin jedenfalls unendlich happy dass die Tiere jetzt eine Größe von 3 cm haben und abgabebereit sind. Ich steh ja deswegen schon seit geraumer Zeit in Verbindung mit ihm ...... :fisch::fisch::fisch:


    Wenn ich sie habe, wede ich auch sicher gleich ein paar Bilder oder Video einstellen. :beerdrink:


    Viele Grüße


    Michael

  • Hallo jens,


    danke für die Wünsche. Die kleinen Biester standen schon lange auf meiner Wunschliste und hab bei allen gängigen Händlern wie Diethelm, Hr, Janicki und Tobias com Cichlidenland immer mal wieder mal angefragt ob sie an Tiere rankommen bisher erfolglos bis ich den Kontakt zum Heinz in der Schweiz bekommen habe ...... :muahaha:


    Gruß


    Michael

  • Hallo zusammen,


    ich habe grad Nachricht vom Heinz Büscher aus der Schweiz bekommen. Am kommenden Mittwoch kann ich mir meine heiß ersehnten Tiere bei ihm abholen. Wird wieder ein schöner Tagesausflug für mich .... :lol4:

    Aber was tut man nicht alles für unsere aller Lieblinge ....... Zudem ist es schön mal eine der Fischikonen persönlich kennen zu lernen. Das ist der positive nebeneffekt dabei. :thumbsup:


    Gruß


    Michael

  • Hallo Forenfreunde,


    ich habe heute einen schönen Tagesausflug nach Basel hinter mir zum Heinz Büscher. Das war richtig toll. Wir haben uns ausführlich unterhalten und war schließlich noch zum Essen durch seine Frau Marianne eingeladen worden. Deswegen war das ein kompletter Tagesausflug für mich der sich gelohnt hat. :beerdrink: Zum einen seine Meinung zu bestimmten Sachen zu hören und er wollte auch meine Meinung zu bestimmten Fischen hören wie ich mit den meinen (Tropheus) umgehe. Als ich von meinen X. papilio tembwe- Schwarm erzählte kam bei ihm Wehmut auf weil er keine mehr hat. Am Nachmitag haben wir dann meine zunächst bestellten 3 Lamprologus laparogramma ( 1 Männchen / 2 Weibchen) eingetütet. Da ich gesehen habe wie er sie hältert in einem ähnlich großen Becken wie ich es habe und da eine große Gruppe drin rumschwimmt hab ich mich entschieden meinen Einkauf von 3 auf 5 Tiere aufzustocken :joint:. Nun bin ich im Besitz von 2 Männchen und 3 Weibchen. Er hatte mir noch den Tipp gegeben, dass ich die Schneckenhäuser besser rausnehme und dafür dann ein paar mehr PVC-Röhrchen einfüge da sie diese zum brüten bevorzugen. Das hab ich dann jetzt auch schon getan ehe ich sie dann gleich in ihr neues Zuhause einsetze. Dann werden sie nicht zu oft gestört und können sich in Ruhe einleben und die Röhren auch frei buddeln.


    Wenn sie sich eingelebt haben werden Bilder folgen.


    Gruß


    Michael

  • Soweit auch eine Stellungnahme zum Thread hier wie weit man für Fische fahren würde. So um die 400 km für eine Strecke ..... :thumbsup:


    Wir haben uns auch darüber unterhalten um mich auf einen anderen Thread zu beziehen was das Zerdrücken von Artemia-Nauplien betrifft. Er sagte das es vorsichtig zu machen ist um nicht unter Umständen das Becken zu "verjauchen" und hat mir dazu gesagt dass man die Nauplien zwischen zwei Glasplatten am besten zerdrücken sollte. Er hat mir allerdings sein "Instrument" gezeigt mit dem er das macht. das hat er noch aus seine beruflichen Tätigkeit. Ist wie ein Stössel aufgebaut. Ein kleiner Glaszylinder und ein Glsastössel wo bei letzterer unten nicht glatt sondern rauh ist. Das verbessert das Ergebnis des Zerdrückens.

  • Hallo Schneckbuntbarschfreunde,


    natürlich sind das Schneckenbuntbarsche. Aber in der Natur buddeln sie sich halt Schlammtunnel in denen sie wohnen und laichen. Und wenn man schon versucht kleine Biotope für sie zu schaffen sopllte man das auch berücksichtigen. Steht ja auch in der entsprechenden Literatur, dass sie keine reinen Schneckenhausbewohner sind. Und das gilt ja auch für andere Arten wie signatus und kungweensis. Ich bin da gern bereit gute Vorschläge von Fachleuten anzunehmen die sich schon seit Jahrzehnten mit den Gattungen beschäftigen wie der Heinz !


    Gruß


    Michael

  • Hi zusammen


    ich habe mal auf den Cichlidentagen vor längerer Zeit ( damals waren die noch nicht beim Zajac sondern in der Zeche )

    einen Vortrag von Heinz Buescher über Schneckenbarsche beigewohnt.

    Wurde auch der Schneckenbarsch aus dem Malawiesee genannt und gezeigt.


    In diesem Beitrag wurden alle Schneckenbarsche behandelt und im Video mit Originalaufnahmen aus dem See vorgestellt.


    Auch wurden die Wohnhöhlen untersucht.


    Zu Lamprologus laparogramma den ich auch lange Zeit gesucht hatte:


    Die Wohnhöhle wird in das Sediment in einem bestimmten Winkel gebuddelt.

    glaube es waren weniger als 45° und eine Länge von ca 5cm.


    Wenn ich als Ersatz jetzt ein PVC-Rohr welches innen relativ glatt ist verwende werden die Eier ans Ende des Rohres rutschen und im Sand liegen.

    Durch das Befächeln des Weibchens werden diese bestimmt aufgewirbelt. Aber ich denke doch das auch einige verklumpen und vergammeln.


    Ich könnte mir Vorstellen das eine raue Oberfläche besser geeignet wäre.


    Es werden für die einfachen Ancistrus Welse ja auch Tonhöhlen verwendet.

    Habe noch keine Gelege gesehen die auf dem Glasboden oder der Seitenscheibe angeheftet waren.


    Etwas grobes Schmirgelpapier um ein Holzstöckchen sollte ausreichen sein.


    Habe auch schon gesehen das man als Ersatzhöhle ein PVC-Rohr mit einem 90° Winkel und Endkappe verwendet hat.

  • Hallo Thomas, nein hab ich nicht gemacht. Hätte ich das vorher tun sollen. Du meinst wegen der besseren Haftfähigkeit der Eier und anschließend der Larven ?


    Gruß


    Michael

    Hallo,

    kurz zu dem Thema Haftfähigkeit, bei L. kungweensis, signatus und seeeehr wahrscheinlich auch laparogramma, haften die Eier und auch die Larven nicht, sondern liegen nur lose in der Brutstätte. Da sie im Laufe der Entwicklung der Brutgewohnheiten dieser Arten, nämlich das Graben von Röhren im Schlamm, die Fähigkeit zu Haften verloren haben. Das ist eine Besonderheit, die mMn diese Arten ausmachen. Genau genommen sind diese drei Arten eigtl. keine Schneckenhaus, sondern echte Röhrenbrüter. Natürlich nehmen sie im Aquarium gerne auch mal ein Schneckengehäuse als Brutstätte (meist eher als Zwischenlagerstätte) an, da wenn nichts anderes angeboten wird, die Möglichkeiten eine Röhre zu buddeln nicht gegeben sind. Bestimmt ist im natürlichen Habitat auch ein Schneckenhaus willkommen, sofern denn eins zur Verfügung steht, nach dem Motto: Gelegenheit macht Diebe;).

    Ich habe bislang die von mir für L. signatus und kungweensis verwendeten Kunststoffröhrchen noch nie innen angeraut, allerdings mittlerweile auf der Unterseite verschlossen, da die Tiere beim Ausgraben der Röhrchen, deren Position immer mal wieder so verändern, dass die Unterseite nicht "dicht" auf dem Glasboden des Beckens steht. So fallen die Eier und auch die Larven im worst case aus dem Röhrchen und werden oft bei den häufigen "Umlageraktionen" der Elterntiere vergessen oder sogar im Sand verschüttet.

    Klugscheißmodus aus:opa:8o

    Jetzt aber noch eine kurze Frage zu den laparogramma, Hat H. Büscher denn auch noch etwas zur genauen Unterscheidung zw. L. signatus und laparogramma gesagt? Denn sie sind ja nun schon sehr nah an den signatus...:nixweiss:

    Da gibt es Arten (nicht unbedingt Schneckenhaus oder Röhrenbrüter) die eigentlich noch mehr Unterscheidungskriterien hätten, aber unter der gleichen Art geführt werden.....soweit ich mich erinnern kann, wäre laut Aussage Ad Konings sogar N. pulcher und brichardi dieselbe Art (was ich als Nichtwissenschaftler, sondern nur als Aquarianer, etwas anders sehe)....:sagnix:

    Gruß Jens


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    Alles wird gut........dauert halt...!!!

  • Ich könnte mir Vorstellen das eine raue Oberfläche besser geeignet wäre.


    Es werden für die einfachen Ancistrus Welse ja auch Tonhöhlen verwendet.

    Habe noch keine Gelege gesehen die auf dem Glasboden oder der Seitenscheibe angeheftet waren.

    Hallo Thomas,


    meinen Ancistrus war das egal. Meine haben einfach an der Seitenscheibe abgelaicht und das Gelege auch durch gebracht.


    Die meisten klebrigen Lamprologini-Eier dürften auch auf Glas haften. Zumindest brüten manche Arten im Aquarium gerne ich Meeresschneckenhäuser und die sind teilweise super glatt.


    Aber wie von Jens beschrieben, kleben die Eier der hier betroffenen Art gar nicht.