• Hallo weiß nicht ob der Beitrag hier hergehört, ansonsten sollen ihn die verantwortlichenhier verschieben.


    Meine Frage da ich mit Ozon was aquaristik und so weiter betrifft, und damit nichts am Hut habe, wollte ich mich mal hier kundig machen.


    Habe mal im Internet nachgelesen ist eigentlich ne feine Sache, gerade wenn es um keime usw geht.


    Ist das wirklich so einfach, ich kauf mir so ein viereckiges Kästchen mit netzstecker, einem Schlauch und Sprudler dran und fertig?


    So habe ich es eben bei ebay gesehen, deshalb meine Fragen.


    Dachte immer daß wär eine Wissenschaft für sich, habe jetzt schon Nitratfilter uvc usw dies alles kannte ich früher nicht.


    Man wird halt älter, aber wenn das mit dem Ozon so einfach ist?


    Wer kann mir Tips und Ratschläge geben, welche Geräte so ab 450 ltr geeignet und gut sind, und worauf muß man achten, hab auch was gelesen zwecks Kopfschmerzen, will ja nicht jeden Tag ne Aspirin ins Becken werfen. ( lach)


    Gruß
    Jürgen

  • Hallo Jürgen,
    zu aller erst, das Ozon hilft nur sehr bedingt bei der Entkeimung, dafür ist die Konzentration zu gering. So hatte es mal Alexander (Kappe) gesagt. Aber für klares Wasser und zum oxidieren von Ammoniak bzw. Nitrit geht es super, wenn man einige Sachen beachtet. Ich würde das Ozon zum Beispiel nicht einfach via Sprudler einleiten, da hier die Kontaktzeit zu gering ist und dir das meiste ausgast Am besten mit Mischerrohr oder Eiweißabschäumer mit Gegenstromfunktion, wie es Peter (Rainbow) macht.


    Grüße


    Joe

  • Hallo Joe, genau das habe ich mir gedacht. Aber deine Anwendung ist aber auch ein wenig aufwendiger oder?


    Was würde mir so ein Gerät wie ich es beschrieben habe bringen, bzw was für Nachteile hat das ausgasen?


    Hallo Olli habe den Bericht von Bruno gelesen, aber da ich kein Chemiker bin ist manches für mich wie Latein, und das verstehe ich nicht.


    Deshalb meine Frage mit dem einfachen Ozon Gerät wie ich geschrieben habe , ob man da was falsch machen kann.


    Gruß
    Jürgen

  • Was würde mir so ein Gerät wie ich es beschrieben habe bringen, bzw was für Nachteile hat das ausgasen?


    Hi,
    mit einem Sprudelstein kannst du nur einen Bruchteil es eigentlich möglichen (und nötigen) Ozonanteils einleiten. Gerät das Ozon, was nicht reagiert, als Gas in die Luft, ist es gesundheitsgefährdend. Im einfachsten Fall bekommst du Kopfschmerzen und drehst es freiwillig runter.


    Grüße


    Joe

  • Hallo Joe danke für deine Antwort.


    Vor Dreißig Jahren als ich anfing mit diesen Tieren war alles viel einfacher, wenn ich heute sehe was alles an oder in den Becken hängt furchtbar.


    Unsere Tiere sind alle schon abhängig von dem ganzen Mist schreib ich mal. Ist aber mitlerweile bei mir auch so, uvc, Nitratfilter oxydator usw, gab es damals noch nicht oder ich kannte es nicht.


    Oder mit den ganzen bakterienstarter benutze ich auch, weil es blöd aussieht wenn ich auf dem Stuhl stehe und ins Becken pisse, oder mit gewaschener Erde oder Jogurt , daß waren damals mittel um den Filter in Gang zu bringen, so kenne ich das noch.


    Ok wenn ich da noch groß mit Schläuchen und Flüssigkeiten rum hantieren muß, was soll ich noch alles an meine Becken anschließen, dann hat sich das Thema Ozon für mich erledigt.


    Vielen Dank für die Information.



    Gruß
    Jürgen

  • Hi,
    ich denke die einfachste Möglichkeit Ozon einzubringen ist mit einem Abschäumer, ansonsten muß man sich was basteln, Entweder man nimmt einen statischen Mischer, den gibts meist bei den Koi Heinis, oder man hat eine ander Möglichkeit den Kontakt Ozon und Wasser möglichst lange aufrecht zu erhalten.
    Meine erste Lösung besteht darin das ich eine kleine Pumpe mit reichlich Schlauch versehen habe und das ganze dann in eine Schaumstoff gefüllte Flasche leite. Den Ozon leite ich über den Diffusoranschluß der Pumpe ein. Durch das verwirbeln und den langen Schlauch hat das Wasser schon recht lange Kontakt mit dem Ozon.
    Ein kleiner Innenabschäumer ist sicher auch keine schlechte Lösung, sind auch nicht mehr so teuer.
    Einregeln kann man das Ding eigentlich recht simpel, ich hab erst halbe Last eingestellt, dann nach einem Tag geprüft ob es nach Ozon riecht. Wenn es riecht, etwas zurück drehen, wenn nicht noch ein bisschen höher.
    Wenn der Ozonisator ein Weilchen gelaufen ist wirst du ihn trotzdem wieder etwas zurück drehen müssen, weil einfach nicht mehr genug Reaktionsmaterial da ist, das pegelt sich dann aber ein.
    Komfortabler ist es über einen Redoxregler, natürlich auch teurer.
    Ganz schlecht ist es Ozon direkt ins Becken zu geben, das kann die Fische schädigen wenn sie direkt damit in Kontakt kommen.
    Die Sprudelsteinlösung taugt nur was wenn es in einem Reaktionsrohr oder so statt findet so das die blasen hoch steigen können und mit möglichst viel Wasser Kontakt haben, da kann man dann halt auch nen Abschäumer nehmen.
    Wichtig wäre noch mit trockener Luft zu arbeiten, heisst Trockenmittel ist Pflicht, da die Leistung des Ozonisators ohne ordentlich in die Knie geht!


    Alles in allem würde ich sagen, am einfachsten lässt sich mit einem Ozonisator arbeiten wenn man ein FB betreibt, das ist in vielerlei Hinsicht am praktischsten und einfachsten.



    Gruß
    Oliver

  • Hallo ,
    ich benutze auch ein Ozongerät,
    das ich Anfangs mit einen " normalen" Sprudelstein eingeleitet habe ohne großen Erfolg,
    dann habe ich einen EPDM-Ausströmer genommen der sehr feine Perlen macht
    und sich das Ozon besser im Wasser verteilen kann. :thumbsup:
    Ich werde noch einen Lufttrockner vorschalten das der Ozonisator besser Arbeitet .


    Ein Redoxcontroller ist auch im Becken .


    Grüße Börni.

  • Hi,
    weil ozon ein sehr starkes Oxidationsmittel ist, was die Schleimhaut angreift. Einmal im Wasser gelöst, reagiert es sehr schnell und zerfällt. Aber die Gasblasen aus dem Sprudelstein sind eben noch Ozon, da würde ich als Fisch nicht durchschwimmen wollen. Darum ist das Einmischen so wichtig, Stichwort statischer Mischer. Häng mal den Ozonsprudelstein dicht neben eine Filtermatte, die gut mit Bakterien besetzt ist, dann siehst du, was ich meine. Die wird an der Stelle wieder schön blau. ;)


    Grüße


    Joe

  • servus bruno,


    das dieser ozon injektor wie ein diffusor arbeitet kann ich mir schon vorstellen,aber ob die einleitung von ozon genauso effizient von statten geht wie mit einen statischen mischer,das würde mich interessieren !


    bei einem verkäufer steht in der artikelbeschreibung :


    Venturi-Injektoren oder auch Wasserstrahlpumpen sind eine sehr
    effiziente Lösung, um Ozon in Wasser zu lösen. Bei korrekter
    Installation können bis zu 98% des Ozons in das zu behandelnde Wasser
    eingetragen werden. Die Wahl des richtigen Injektors ist ein wichtiger
    Bestandteil der gesamten Anlage.



    hmmmm,ich meine 98% ist doch nicht schlecht oder ...., ich bin sehr skeptisch ob das stimmt mit die 98% :whistling: ...


    grüße christian