Trigon 350 - Dichtigkeit nach 10 Jahren Leerstand.

  • Ja, so ist es.

    Das mit den Silikonfugen hatte ich schon an anderer Stelle mal gelesen.
    Das hat mich auch etwas verunsichert, muss ich sagen.

    Auch, was die Aussagekraft eines Dichtigkeitstests angeht. Wenn dieser erfolgreich ist, könnte sich vielleicht nach längerem Betrieb doch noch eine Undichtigkeit einstellen?

    Gibt es Anhaltspunkte, worauf man bei den Silikonfugen achten sollte?

    Bzw. welche Alterungsprozesse sind denn da ohne Wasser zu befürchten, die es MIT Wasser nicht geben würde... :/



    Kurz noch zur vorhandenen Technik:


    Den Innenfilter der Trigon hatte ich mal stillgelegt und stattdessen einen leistungsfähigeren Außenfilter von JBL im Einsatz.

    Die Abdeckung hatte ich im Eigenbau von T8 auf T5 umgerüstet...da sieht man mal, wieviele Jahre Film mir aquaristisch fehlen... :P

    Im Becken ist eine "Rock"-Rückwand von Juwel verklebt, die eigentlich ziemlich gut aussieht und auch drin bleiben soll.


    Im Büro, dem zukünftigen Standort, habe ich eine "Wasserwechsel-Infrastruktur" installiert, will heißen: Wasseranschluss und Abfluss im selben Raum.
    Mit wenigen Handgriffen und ohne Schlauch-Geplantsche sind damit künftige Wasserwechsel ein Klacks. :)


    20210410_125948.jpg


    Aber das hat auch eher Potential für einen weiteren Thread.... ;)

  • Hallo Steffi,

    Hey Torsten

    Nur eine dumme Frage: Dein Trigon stand 10 Jahre ohne Wasser?

    Wie sehen die Silikonfugen aus? Ich würde mal an Hochwasser-sicherem Ort einen Dichtigkeitstest machen :sagnix:

    Silikon bindet wasserfest ab. Es reagiert also nicht mit dem Wasser. Was soll da unter Wasser anders ablaufen als an der Luft?

  • Moin,


    Siliconabdichtungen/Fugen unterliegen einfach einer normalen Alterung und sind


    nicht umsonst als Wartungsfugen anzusehen!! :opa:


    Dabei spielen gerade an der Luft, die verschiedenen Einflüsse, wie z.B.


    Sonneneinstrahlung, oder andere thermische Einwirkungen eine große Rolle!!


    Selbst die Luftfeuchte hat auf die Dauer einen Einfluß darauf, inwiefern Silicon


    seine Anfangselastizität bis hin zur Untauglichkeit verliert!! :opa:


    Unter Wasser, bei annähernd gleichbleibender Situation, altert Silicon wesentlich langsamer!!


    Da kann es allerdings zu Algenunterwanderung kommen, was auch nicht gerade gut ist!!


    Wenn so ein Becken allerdings schön schattig im kühlen Keller gestanden hätte, würde es bei


    mir wieder zum Einsatz kommen, wobei ich dein Aq natürlich nicht bewerten kann!! :ohoh:


    Grüße, Dirk

  • Hallo zusammen,


    danke für Eure vielen Rückmeldungen.


    Kurz, bevor wir weitermachen:
    Ich schlage vor, dass wir die wichtige Diskussion zur Haltbarkeit der Silikon-Fugen mal in einen anderen Thread auslagern. Ich kann gern einen erstellen. Vielleicht könnte dann ein Moderator die entsprechenden Beiträge dorthin verschieben?


    Geht das?


    Viele Grüße,

    Torsten

  • Hallo zusammen,


    Nachdem in meinem Thread zur Besatzfrage meines Trigon 350 berechtigterweise die Überlegung aufkam, ob das Becken nach 10 Jahren Leerstand noch dicht ist, möchte ich dafür einen neuen Thread aufmachen.


    Die bisherigen Beiträge im anderen Thread sind thematisch gut abgegrenzt, so dass ein Moderator sie einfach hierhin verschieben könnte.


    Vielleicht wäre ein Mod so freundlich, das zu übernehmen? :)


    Danke schon mal.

  • Hallo


    Von der Ferne und auch mit Fotos kann Dir keiner den Zustand der Silikonnähte aussagen.

    Bin in Sachen Baumarterialen immer wieder mit in Verbindung , ua auch

    Saniär Fachmann.

    Hab noch nie poröses Silikon gesehen.

    Ich persönlich würde wenn möglich den Pott mal füllen zb Garten oder Keller wenn ein Gulli vorhanden.

    Sollte das Becken hinüber sein , was neues anschaffen.

  • Hi,


    stell das Trigon ins Badezimmer, ggf. direkt auf den dortigen Fließenboden; ggf. vorher noch Handtücher oder ggf. ne Badematte plan drunter legen. Dann mithilfe des Brauseschlauchs von der Dusche oder Wanne befüllen.

    btw.: So habe ich das bisher mit jedem meiner neuen(!) Becken auch gemacht!


    Sollte es beim Wassereinfüllen bereits schon aus der Silikonnaht raussuppen, dann das Wasser sofort abstellen. Bleibt es (erstmal/augenscheinlich) dicht, dann mach es bis obenhin voll und lass es da mal über Nacht komplett befüllt, stehen.

    Ist es am nächsten Morgen immer noch komplett dicht, hast Du dann den Beweis, das es noch brauchbar ist.

  • Hallo zusammen,

    Leider hat sich noch kein Mod erbarmt, mal die Beiträge zum Thema aus dem anderen Thread hierher zu verschieben.

    Kommt hoffentlich noch...


    Also die Sache mit den Silikonverklebungen nehme ich schon ernst.

    Dazu gibt es viele verschiedene Meinungen und Erfahrungen. (Letzteres ist mir immer lieber, da Meinungen doch oft theoretischer Natur sind...)

    Eine Garantie kann mir keiner geben.

    Ist natürlich klar. Und wenn es einer machen würde, würde ich das wohl garantiert nicht glauben. :laughoutloud:


    @Jo:

    Deine Methode ist schon gut. Könnte ich so machen. Würde das Becken aber wohl auf die Terasse stellen.

    Du gehst davon aus, dass das Becken dicht bleibt, wenn es den Dichtigkeitstest bestanden hat.


    Habe mir mal Gedanken gemacht, nachdem ich gelesen habe, dass Silikonverklebungen so zwischen 10 und 15 Jahren halten sollen.

    Wie machen das Leute die Becken ab 500 Liter aufwärts haben??

    Kann mir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die ihr 1000 Liter Becken alle 10 Jahre leer machen, um die Verklebungen erneuern zu lassen...

    ... heißt natürlich nicht, dass es das nicht gibt... :/


    Angenommen, ich wollte auf der sicheren Seite sein und würde mir ein neues Becken kaufen, dessen Verklebungen noch nicht so alt sind. Würde das mehr Sicherheit geben?

    Keine Ahnung....vielleicht schon. Solange nicht ein Materialfehler das neue Becken undicht werden lässt.


    Das Trigon war vorher 4 Jahre dicht bevor ich es außer Betrieb nehmen musste.

    Die Verklebungen sind in Summe nun mal locker 15 Jahre alt, je nachdem wann das Becken produziert wurde.

    Damit wäre die theoretische kritische Haltbarkeitsdauer erreicht.


    Mmmh. :/

  • Hallo Torsten,


    genau das angesprochene Thema mit den 20 Jahren hab ich auch, mein 1300 ltr. Becken, im Keller verklebt, ist jetzt 22 Jahre alt. Hab das zwar nie verrückt und das war auch nie leer, hab aber auch kein gutes Gefühl, und wie Du schon schreibst, Garantie gibt Dir keiner. Werd wohl irgendwann eine Entscheidung treffen müssen.

    An Deiner Stelle würde ich nicht lange überlegen und ein neues Becken holen, ansonsten hast Du in 5 Jahren das gleiche Problem.


    Gruss Bernd

  • Hallo


    bei dem Züchter wo ich Fische hole , bin ich seit 18 Jahren

    Seither hat er die gleichen Becken , gehe davon aus dass er Becken hat die schon über 30 Jahre alt sind.

    Mein Becken aktuell 10 Jahre alt , Silikon sieht noch aus wie am ersten Tag.

    Zumindest das was im Blickfeld ist.

  • Habe mir mal Gedanken gemacht, nachdem ich gelesen habe, dass Silikonverklebungen so zwischen 10 und 15 Jahren halten sollen.

    Hi,

    wo hast Du denn das gelesen?

    Im Inet steht viel, auch viel Mist...;-)


    Zitat

    Du gehst davon aus, dass das Becken dicht bleibt, wenn es den Dichtigkeitstest bestanden hat.

    Ja.
    Wenn der Probelauf über meinethalben 12 oder 24 Std bestanden wurde und der rein optische Eindruck der Silikonnähte auch "ok" ist, dann hätte ich deswegen keine schlaflosen Nächte.


    Zitat

    Wie machen das Leute die Becken ab 500 Liter aufwärts haben??

    Kann mir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die ihr 1000 Liter Becken alle 10 Jahre leer machen, um die Verklebungen erneuern zu lassen...

    ... heißt natürlich nicht, dass es das nicht gibt..

    Manche Beckenbauer geben schon mal 10 Jahre Garantie auf die Verklebungen.
    Von daher kannst Du ruhig schon mal davon ausgehen, dass gut verarbeitete Becken sicherlich schon mal gute 15 Jahre und plus halten können bzw dies auch faktisch tun.
    "Gute Pflege" des jeweiligen Halters dabei mal vorausgesetzt...



    Und nebenbei: Viele Aquarianer geben irgendwann ihr Hobby auf, ziehen um oder ähnliches... Spätestens dann fliegen die allermeisten Becken eh auf den Müll.


    Wenn das Problem so häufig auftreten würde, würde man auch sicherlich viel häufiger davon lesen können.

    Und die paar wenigen Fälle, die ich bisher so in Foren mal mitbekommen habe, da war der Wasseraustritt an den Silikonnähten eher schleichend sodass in den aller allermeisten Fällen die totale Katastrophe verhindert werden konnte.


    Edit: Ne gute Haftpflicht und Hausrat (plus/oder ggf. ne Wohngebäude-Versicherung bei Eigentum) sollte jeder Aquarianer eh haben.

  • Ich hatte ein 500 Liter Becken gekauft , alter unklar

    Noch mit transparentem Silikon geklebt. Macht man schon ewig nicht mehr

    Hab zwar die Angst vorgetäuscht ( vor meiner Freundin) um einen Grund für ein größeres Becken zu haben :joint: Aber nie wirklich Bedenken gehabt.

    In Bädern soll man alle5-8 Jahre neue Silikonnähte ziehen um Wasserhahn , an Fenstern und wo man das sonst so verwendet . :/

    Interessante Frage.


    Gruß Reiner


    P.S. Es gibt Selbsthilfegruppen für Menschen die mit mir zu tun haben

  • Noch mit transparentem Silikon geklebt. Macht man schon ewig nicht mehr

    Hab zwar die Angst vorgetäuscht ( vor meiner Freundin) um einen Grund für ein größeres Becken zu haben :joint: Aber nie wirklich Bedenken gehabt.

    Hi Reiner,


    da bist Du aber nicht mehr so ganz uptodate...

    Weißglas-Aquarien ("optiwhite") erleben derzeit voll den Boom, werden immer günstiger (relativ...lol) und somit vermehrter angeboten. Da wird iaR transparentes Silikon verwendet.

    Und speziell in Meerwasser-Foren bezeichnen auch viele (inzwischen) den nachgesagten Nachteil, dass transparentes Silikon von Algen ggf. unterwandert werden könnte, als völliges Märchen... ;-)



    Zitat

    In Bädern soll man alle5-8 Jahre neue Silikonnähte ziehen um Wasserhahn , an Fenstern und wo man das sonst so verwendet .

    Das ist aber ne völlig andere Baustelle. Die dortigen Silikonfugen haben vermehrter das Problem mit ggf. auftretendem Schimmel (dauernd der Wechsel von naß nach trocken) sowie u.U. mechanische Einwirkungen durchs Putzen, aggressive Reinigungsmittel o.ä..

    Darf/kann man also strenggenommen gar nicht miteinander vergleichen...

  • Hallo


    Die Qualität der Silikone hat sich auch die letzten Jahre immer wieder gebessert.

    Hab im Herbst 2020 im OG neue Fenster bekommen , die alten selber enfernt

    und nach Materialen getrennt.

    Die Fenster (Holz) bj 95 nach Materialen getrennt.

    Drecksarbeit übrigens da es Sprossenfenster waren.

    Hier die Holzsprossen auf Glas mit Silkon geklebt.

    Hier sieht man dann deutlich wie Silikon über Jahre seinen Dienst tut.

    Auch ist Glas ein Material wo Silikon bestens hält.


    Nun stehen die nächsten Fenster im EG an , in der Garage stehen sie schon 8o

  • Schönen Guten Morgen. :)


    Inzwischen hat der Mod Thomas M. alle Beiträge hierher umgezogen. :thumbup:
    Vielen Dank dafür. :)


    Danke Euch für die rege Diskussion. Ich sehe, dass die meisten von Euch eher wenig Bedenken haben.
    Klar, wenn man ein voll besetztes laufendes Becken hat, das bisher dicht war, tendiert man wohl noch weniger dazu, Probleme zu sehen, wo keine sind.

    Das würde ich ebenso tun.


    Dennoch hält sich an vielen Stellen im I-Net hartnäckig die Aussage, dass ältere Becken insbesondere nach jahrelangem Leerstand ein Risiko hinsichtlich der Silikon-Verklebungen darstellen. Insbesondere in Aquaristik-Foren liest man dies immer mal wieder.
    Die Praxis scheint jedoch der Theorie der Bedenkenträger zu widersprechen.

    So auch hier.

    Ich tendiere dazu, in diesem Fall eher der Praxis-Erfahrung zu glauben.

    (An anderer Stelle wäre ich da skeptischer...vor allem wenn ich lese "... machen wir schon immer so und haben noch nie gehört, dass...)


    Es stellt daher, wie so oft im I-Net, die Frage nach dem Ursprung und der Faktenlage.

    Eine Aussage wird ja nicht richtiger (bzw. weniger falsch) je öfter sie wiederholt wird. Das geschieht leider häufig...man hat mal irgendwo was gelesen und gibt es bei passender Gelegenheit zum Besten.
    Daher: wenn es VIELE belegte Erfahrungen gibt, die EINE Theorie widerlegen, ist das für mich ein wichtiger Faktor.


    Ich halte es daher auch für schwierig, pauschal eine Aussage zu machen, wie in dem DRTA-Archiv-Artikel, den Scholle weiter oben verlinkt hat:

    Zitat

    ... Ein Aquarium kann man aber ruhig zehn bis 15 Jahre stehen lassen. Manche Aquarien können durchaus auch älter werden. Das kommt ganz auf die Pflege des Aquariums an. Allgemein wird empfohlen, alle acht bis zehn Jahre die Silikon-Nähte zu erneuern....


    QUELLE: (DRTA-Archiv) Lebensdauer eines Aquariums

    Eine nähere Erläuterung und Begründung dazu findet man im Artikel nicht . Die Tragweite dieser Aussage ist jedoch gewaltig... wenn man sie den ernst nähme.

    Daher fragt man sich schon, woher der Autor die Gewissheit für sein pauschales Statement hat... :/
    "Allgemein wird empfohlen" ist ebenso seriös wie "Studien zeigten, dass".
    Ohne Quellenangabe halte ich das zunächst mal für Bullshit. :rolleyes:


    Wie auch immer... jedenfalls bringt mich sowohl der Artikel, als auch die Hinweise in den einschlägigen Foren dazu, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

    Insbesondere deswegen, weil ich mich in der Situation befinde, zur Zeit kein laufendes Becken zu haben.

    Wäre mein Trigon 350 die vergangenen 15 Jahre durchgängig gelaufen, dann würde ich sicherlich NICHT darüber nachdenken, es OHNE NOT auszuräumen, um die Sillikonfugen zu erneuern, oder es gar wegzuschmeißen.


    Also DICHTIGKEITSPRÜFUNG, wie hier empfohlen wurde, ist auf jeden Fall Pflicht!


    Für mich ist auch relevant, wie sich eine Undichtigkeit in der Silikonverklebung auswirkt.

    Sickert langsam Wasser heraus?
    Das kann man (hoffentlich) rechtzeitig erkennen und Maßnahmen einleiten.

    Oder platzt die Verklebung weg und der gesamte Beckeninhalt ergießt sich in den Raum?
    Das wäre natürlich der Super-GAU!

    Versicherung hin oder her... selbst wenn die zahlt, die Beseitigung eines Schadens der von 350 Liter Wasser verursacht wurde kostet erheblich mehr als nur Geld!


    Logisch, ein solches Risiko geht jeder Aquarienbesitzer ein. Wer das nicht möchte, muss es halt gleich ganz lassen.


    Dennoch wird jeder AQ-Besitzer versuchen, das Risiko soweit es geht zu senken.
    Daher ist für mich JETZT der richtige Moment, mir Gewissheit über den Zustand des Trigon 350 zu verschaffen und eine Entscheidung zu treffen.


    Viele Grüße,

    Torsten

  • Hi,


    es geht auch nicht darum, daß sich das Silicon an sich über 10-20 Jahre


    ständig verschlechtert, sondern die Verbindung der beiden anhaftenden Stoffe!! :opa:


    Das kann, wie schon erwähnt, unterschiedliche Gründe haben, so haftet es auf Glas


    oder anderen glatten, vor allem gut vorbehandelten Flächen, deutlich besser, als auf


    porösen Materialien. Da kann man Siliconschnüre zum Teil als Meterware abziehen!!


    Es wird leider von vielen Leuten, die baulich aktiv sind, als Allheilmittel eingesetzt, da steht


    dann nur noch der PU-Schaum drüber!!


    Wer allerdings, wie ich bei dir vermute, Dieter, sein Gewerk versteht, wird mit der


    richtigen Handhabung auch nach 30 Jahren nichts nachteiliges an einer einmal gut


    gemachten Verklebung feststellen!! :ohoh:


    Gerade bei Aquarienverklebungen, ist es unverzichbar, die zu verklebenden Stellen vorher


    so zu reinigen, daß sie ABSOLUT fettfrei sind, sonst geht das Ding in die Buchse!!! :joint:


    Grüße, Dirk

  • Hab vor 20 min einen längeren Beitrag geschrieben, der erst von einem Moderator freigeschaltet werden muss....

    keine Ahnung wieso... :/

    Gibt es hier eigentlich eine Übersicht, wer Mod ist?

  • Hallo Torsten


    Ich nehme mal an, das Becken ist auf Stoss geklebt und die Silikonverklebungen haben zudem Innennähte. Schau mal, ob die Oberfläche der Innennähte noch schön glatt ist. Und drücke mal mit den Fingern und den Fingernägeln etwas auf die Innennähte. Sind sie noch etwas elastisch? Wenn ja, kannst Du das Becken nach erfolgreichem Dichtigkeitstest problemlos noch einige Jahre in Betrieb haben.


    Und wie da Dida bereits erwähnte: Aquariumsilikone haben sich über die Jahrzehnte verbessert. Mein erstes rahmenloses Becken, welches ich ca. 1982 von meinen Eltern neu geschenkt bekam, hat deutlich über 20 Jahre lang gehalten, bis dann mal ganz langsam erste Tropfen an einer Seitennaht im oberen Bereich hervortraten. Da war dann auch noch genug Zeit, um reagieren zu können. Natürlich hätte die Undichtigkeit auch an der hinteren unteren Bodennaht auftreten können, was weniger gut gewesen wäre. Dazu muss ich aber sagen, dass jenes Becken nie trocken stand.


    Auf alle Fälle denke ich, dass es von Vorteil wäre, wenn man bei altem Beckenbestand noch ein neueres Reserve- bzw. Notfallbecken in peto hätte. Gerade in Zeiten wie jetzt, in denen oft längere Lieferfristen bestehen ;)