Gedanken über mein Leitungswasser

  • Hallo zusammen,


    meine Gedanken kreisen in letzter Zeit immer wieder über mein Leitungswasser. Der Auslöser dazu, war wohl der Totalverlust der multifasciatus. Auch wenn die Ursache sicher nicht das Leitungswasser war.


    Von was sprechen wir: Bodenseewasser, GH9, KH7.


    Warum ich mir nun Gedanken mache: im entsprechenden Thread von dem Becken habe ich ja berichtet, dass trtotz mehrerer Paare keine Jungtiere hoch kamen. Ich habe sie immer nur ein paar Tage gesehen, dann wurden es jeden Tag weniger, bis alle weg waren.

    Der Verlust aller Tiere liegt sicher nicht am Wasser. Aber vielleicht das wegsterben der Jungtiere? Andere hier im Forum haben - so glaube ich gelesen zu haben - ebenfalls Bodenseewasser und keine Probleme?


    Der Blick ins 300l Becken, mit N. brevis, N. caudopunctatus und N. leleupi.

    Das Becken läuft seit nun 2 Jahren. Eigentlich problemlos. Kaum Algen, keine Verluste.

    Aber:

    - die brevis sind ganz sicher ein echtes Paar, hängen auch immer am/im Schneckenhaus. Ich habe dort noch nie ein Jungtier gesehen.

    - die leleupi haben mindestens 2x gelaicht, ich habe kein Jungtier gesehen, nur das Gelege

    - die caudopunctatus haben schon mehrmals gelaicht, ich habe immer wieder Jungtiere frei schwimmend gesehen. Mit dem Ende wie bei den multis: nach ein paar Tagen keine mehr da.


    Ok, die können zum grossen Teil einfach von den anderen gefressen worden sein. Passt schon, das war dann Lebendfutter, damit kann ich leben.

    Dass jedoch von mehreren Gelegen nicht ein einziger es mal schafft? Mangelnde Versteckmöglichkeiten können es nicht sein.


    Es ist jetzt das Gesamtpaket dass mich nachdenklich werden lässt: von insgesamt 4 Arten von Tanganjikas die sich alle leicht vermehren kommt kein einziger Jungfisch durch?

    Dass die caudopunctatus schon seit mehren Monaten kein Gelege mehr hatten kann Zufall sein. Keine Ahnung ob ein Fisch so etwas wie aufgeben kennt, oder ob der Instinkt ihn immer wieder brüten lässt.


    Es geht mir jetzt NICHT darum unbedingt den Nachwuchs zu haben den ich dann wieder loswerden muss.


    Ich frage mich aber ernsthaft ob ich zum Wohlergehen der Tiere (die sonst generell einen gesunden Eindruck machen)

    - entweder mein Wasser aufhärten muss

    - oder Tanganjika einfach bei dem Wasser eine schlechte Idee ist und ich etwas anderes halten sollte


    Meinungen?

  • Hallo Jochen,


    bekommen die Jungtiere genug Futter ab?


    Zu anfangs kamen bei meinen multifasciatus immer Junge hoch. Aber seit dem das Becken voller ist, muss ich so füttern, dass genug kleines Futter bei den Jungtieren ankommt, sonst verhungern sie nach ca 2 Wochen.

  • Hi,


    die Frage ist ja, wie sSind die anderen Wasserwerte? Insbesondere No3? vieleicht sind die insgesamt zu hoch? Ich hatte auch lange Zeit Probleme bis ich das Wechselwasser gründätzlich über einen Blockfilter laufen ließ! VIeleicht könnte das auch helfen? So Blcokfilter kosten ja nicht die welt..

  • Hi,


    das wären ja sehr gute Werte, trotzdem kann etwas im Wasser sein das mit Aquaristischen Tests nicht erfasst wird, was die Entwicklung/ das Überleben der Jungfische behindert. Das könnte allerdings vermutlich nur eine große Analyse erkennen :/ Wie gesagt, nach Leitungswasser umstellung von der Ruhr auf den Halterner Stausee haben wir das Problem hier auch, wasser ist Zeitweilig richtig grünlich.. vermutlich ist das neue Wasser von den Werten her so das es die in jahren bei uns aufgebaute Schicht in den Rohren angegrifen hat, und wieder Kupfer zumindestens zeitweilig, löst.. Deswegen habe ich überall an den Zapfstellen für Aquaristik Blockfilter, und zum Kochen und Teetrinken Osmosewasser :S Bin am überlegen für die Küche komplett auf Ultrafiltration zu setzen, das hat Osmunity ne super Anlage, die alles rausfiltert.. :/


    Tja, was tun, ist hier die Frage? Ich perönlich würde vrmutlich in einen Blockfilter investieren, den ich einfach vor meinem Wechselschlauch einbauen würde!

  • Aus Gründen, die hier nicht näher zu erläutern sind, werden die Rohre in der Wasserversorgung mit bestimmten chemischen „Mittelchen“ gespült, um so zu verhindern, dass sich Stoffe an den Innenwandungen festsetzen.

    Es heißt ja, dass diese Stoffe keine nachteiligen Auswirkungen haben, wer aber nach einem WW Verluste im vierstelligen €-Bereich hatte, mag derartigen Aussagen nicht so ganz vertrauen 🙄

    Das Thema Polyphosphate wurde ja schon hinreichend diskutiert, wobei wir da noch lange nicht am Ende des Tunnels sind…