• Gibt es bei dem Ratschlag mit der Stahlwolle einen Vorschlag wieoft die Stahlwolle ersetzt werden muss ?

    Das einzige was ich mir irgendwie erschließen kann ist das über das Rosten frei werdende Oxide das Phosphat umwandeln ( wenn ja in was ) oder binden.


    Oxidation mit Sauerstoff: 4 Fe + 3 O2 ———> 2 Fe2O3 (und ander Oxide) e Oxide)



    Oxidation mit Sauerstoff: 4 Fe + 3 O2 ———> 2 Fe2O3 (und andere Oxide

    Gruß Reiner


    P.S. Es gibt Selbsthilfegruppen für Menschen die mit mir zu tun haben

  • Es wird dann ja wahrscheinlich so sein, dass die chemische Reaktion nachlässt, sobald das Wasser wieder klar wird oder? Dann müsste man entweder entsprechend der Beckengrösse von vornherein genug Stahlwolle in den Filter packen oder alle drei, vier Tage nachlegen. Nach deinem Versuch weißt du ja, wieviel Stahlwolle insgesamt nötig war, ist aber gut, dass du dich langsam rantastest. Sobald du den Phosphatwert im gewünschten Bereich hast würde ich auf jeden Fall die von dir beschriebenen Rückstände/Reste der Stahlwolle aus dem Filter entfernen.

    Bin gespannt, wie weit du das Phosphat noch runter kriegst!

    Gruß,

    René

  • Guten Morgen, ein kurzes Update am Tag 4 des Experimentes. Das Wasser ist wieder klar und der Phosphatwert ist auf 0,1 mg/l gesunken. Ganz eindeutig funktioniert der Test mit der Stahlwolle. Jetzt ist die Frage wie lange der Effekt anhält. Das werde ich weiter beobachten. Es geht mir darum ob ich mit der Stahlwolle für ca 5€ das gleiche Resultat erhalte wie mit einem Phosphatfilter für ca 200 €. Ich bleibe da jetzt mal bis Weihnachten dran. Dann sind ca 5 Wochen vergangen, und das wäre ja ungefähr der Zeitraum in dem das Filtermaterial im Phosphatfilter gesättigt ist und gereinigt bzw. erneuert werden muss. Ich habe bisher auch nur ein Drittel der gekauften Wolle eingesetzt. Kann sie bei Bedarf jederzeit erneuern. Schauen mer mal.

    16381603786816336754636524245097.jpg

    Gruß Steffen

  • Schnell mal noch eine Frage. Braucht man in einem Tropheusbecken überhaupt Phosphat? Wenn nicht wäre ja Wert Null optimal. Ich bin mir darüber nicht ganz sicher, deshalb die Frage. Nicht das ich es übertreibe, und irgendwann geht woanders was nach hinten los.

    Gruß Steffen

  • Ja.

    Ein Phosphatfilter würde ich mir deswegen vermutlich nicht kaufen.

    Wenn du den Wert durch den regelmäßigen Einsatz der Stahlwolle so einfach auf ein niedrigen Wert halten kannst, ist das doch gut.


    Je mehr man testet, je mehr neigt man dazu etwas zu optimieren, oder zu verschlimmbessern.

    Nitrit/Nitrat/PH sind in erster Linie die wichtigsten Parameter, wenn da etwas nicht stimmt zeigen es einem die Tiere.

    In einem großen Becken, bleiben diese Werte aber in der Regel stabil und verzeihen auch mal einen versäumten Wasserwechsel.


    Ich würde auch pancherei auch gern verzichten, eine Entsalzungsanlage im Haus, zwinkt mich aber dazu, das Wasser entsprechend aufzuhärten. Ich nutze hierfür einfach NaClfreies Salz aus dem Meerwasserbereich.

  • 16382061942632342550999526198359.jpg

    Leider waren ja ein paar große Muragos gestorben wegen dem Unfall mit dem Blumendünger. Wie man sehen kann sind schon wieder Babys am Start. Nächstes Jahr kommen sie in ein größeres Becken. Das wird ein neues Projekt. Da kommen dann noch ein paar Red Bishop dazu. Das wird ne große Sache, aber da mache ich einen neuen Trööt auf wenn es soweit ist.


    Gruß Steffen

  • Hallo, da ich ja in meinen Becken kein Phosphat brauche lasse ich die Stahlwolle drinnen. Sonst steigt der Wert bei den Futtermengen die meine Fische wegballern gleich wieder. Mal sehen wann ich sie wechseln muss. Teste jetzt nicht mehr täglich.

    Gruß Steffen

  • Hallo, das Wasser ist wieder kristallklar.

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    Gruß Steffen