Tanganjika Besatz 150*40*40

  • Ich hab mich in die Paracyprichromis Nigripinnis blue Neon verguckt, welche Variante hat den dort die blaueste Rückenfloße

    Hi Loby

    Bei deinem bereits bestehenden Besatz und der Beckenhöhe von 40 cm würde ich dir abraten von Paras. Wenn überhaupt noch Kärpflingscichliden dazu setzen, dann Cyprichromis Leptosoma. Aber auch dafür gibt es bei deiner Konstellation keine Erfolgsgarantie. Die Beckenlänge wäre sehr gut, aber eben die Höhe ziemlich knapp. Bei 40 cm Höhe wäre eine Kombination von Leptosomas mit Sandcichliden oder mit Grundelcichliden machbar. Wenn Lamprologinis im Becken sind, wären mind. 50 cm Beckenhöhe vorteilhaft. Ansonsten besteht halt das Risiko, dass die Kärpflinge zu viel Stress von unten her ausgesetzt sind, was zu einem Teufelskreis und letztlich zum Ableben der Kärpflinge führen kann. Wäre auch Schade für das Geld, sofern Du Kärpflinge nicht halbwüchsig günstig aus Privatzucht bekommen kannst.

    Ich sag nicht, es muss schiefgehen, aber wundere dich nicht, falls es schief geht.

  • Das mit dem Stress von unten hab ich jetzt schon ein paar Mal gelesen bei Besatzfragen, aber dazu hab ich keinerlei Erfahrungsberichte gefunden. Ich hab drei verschiedene Züchter angeschrieben, 2 haben von den Leptosomo abgeraten , da diese zu schwimmfreudig seien und haben zu einer klein bleibenden Art der Paras geraten, der dritte Züchter wiederum meinte Leptos wären besser weil Stress resistenter als Paras und es würde bei den Tieren nur um Kantenlänge gehen und mein Becken sei gut unterteilt, über den Steinen sei noch genügend Schwimmraum. Einer der Züchter hat Leptosomo und Paras und meint beide seien gleich resistent was Stress Anfälligkeit angeht.


    Der Calliaruis Bock und der Calvus Bock sind die Chefs im Wasser, aber sehr verhalten, aber keiner von denen bewacht die letzten 15cm über seinem Revier, der Calvus so oder so nicht, weil der hängt in den Felsen und der Callarius hängt in der Mitte wo die Freifläche ist aber duldet alles was 12-15cm über ihm läuft problemlos und wirklich so richtig verteidigen tut er das nicht, zumindest ist das im Gegensatz zu meinem Malawis die ich vor Jahren hatte (Chipoka, Pseudotropheus Estherea) wirklich absolut harmlos, mal ein kurzes schnappen, eher boxen und das wars, schwimmt der "Eindringling" weiter, dann war es das, tanzen sie los hört es sofort auf. Aber das wirklich nur, wenn der Eindringling auf 10cm Höhe daher kommt, bei 15cm -20cm interessiert es ihn schon nicht mehr.


    Die sind ja teilweise zu faul um sich das Futter von der Oberfläche zu holen, der Bereich oberhalb den Felsen wird nicht beschwommen, wenn überhaupt verirrt sich mal einer der Transcriptus da oben hin um Fressen von den Steinen zu holen.


    Im Prinzip wäre das Becken mit 150x40x25 auch ausreichend, warum aber dann die letzten 15cm verschenken auf gut deutsch gesagt, weil da waren sich alle Züchter einig, eine Art die vor allem den oberen Bereich mit 10 Tieren sei hier problemlos machen, 2 von 3 raten sogar eher zu 15 Stück damit die Tiere innerhalb der Gruppe nicht so scheu sind.


    Das ist jetzt die Meinung von Züchtern, wovon einer davon nicht mal die Fische verkauft die ich mich vorstelle, und das waren auch keine klassischen Verkaufgespräche sondern wirklich beratend, und alle 3 sind anerkannte Züchter

  • Heute sind


    10 x Paracyprichromis nigripinnis Mvuna eingezogen, damit ist der Besatz komplett


    1m/2w Altolamprologs Compressiceps Mandarin Kilima

    2m 2w Altolamprologus Spec Sumbu

    5 x Julidochromis Transcriptus Kalemie

    1m 4w Neolamprologus Calliurus

    5m 5w Paracyprichomis Nigripinnis Mvuna


    Leptosoma konnte ich vor Ort sehen, halb adulte Tiere, also die waren zu groß und viel zu aktiv