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  1. Tanganjika Cichliden Forum
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  4. Wasser des Tanganjikasee

"Säuresturz" im Ostafrikabecken ? !

  • Ravaka
  • 29. September 2024 um 13:27
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    • 29. September 2024 um 13:27
    • #1

    Ein Säuresturz im Becken ist bei Weichwasser-Aquarianern (Südamerika) durchaus bekannt und gefürchtet.

    Zusammenhänge (vereinfacht):
    Hier wird ein Becken bei niedrigem pH und kleiner Karbonathärte betrieben. Das Endprodukt der Nitrifikation, Nitrat, liegt nicht als NO3, sondern als HNO3 (Salpetersäure) vor, die zu H+ und NO3- zerfällt, wodurch die pH-puffernde Karbonathärte 'verbraucht' wird und der pH auf Werte von 4,5 fallen kann.

    Doch kann so etwas auch im Tanganjika-Becken mit (idealerweise) einem pH > 7,5 und einer KH > 10° passieren?

    Blödsinn, dachte ich immer und habe mir nie Gedanken darüber gemacht. Bis Freitag Abend, als ich auf einem DCG-Treffen einen hochinteressanten Vortrag von Andreas Spreinat zum Thema Filterung gehört habe. Dort berichtete Andreas von einem seiner Becken, hoch besetzt mit Mbunas, in dem er nach längerer Zeit ohne Wasserwechsel einen

    pH-Wert von 5,4 und Nitratwerte > 300 mg/l

    gemessen hat. Die Fische zeigten keine Auffälligkeiten, fraßen und vermehrten sich unbeeindruckt vom pH-Wert (langsame Gewöhnung an sich ändernde Werte). Und zeigte eindrucksvolle Ergebnisse von Versuchsreihen (er betreibt ein Wasserlabor): steigender Nitratgehalt --> pH, KH sinken.

    Also habe ich heute mal in den heimischen Becken gemessen

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    Üblicherweise wechsele ich einmal die Woche 40-50% Wasser oder alle 2 Wochen 60-70%, in Aufzuchtbecken mit viel Fütterung öfter und mehr. Beim WW salze ich mit Natriumhydrogenkarbonat auf und komme so auf einen pH zw. 8 und 8,5 (8,25) und eine KH von 14-15.
    Diesmal sind 2 Wochen seit dem letzten Wasserwechsel vergangen und so habe ich in 4 Becken vor und nach dem Wasserwechsel pH, KH und Nitrat gemessen. Zwar nicht, wie Andreas, mit präzisen Messgeräten sondern nur mit 'unscharfen' Tröpfchentests von sera und jbl, aber die Ergebnisse waren verblüffend.

    • Becken 1, 150x50x50, besetzt mit 1/7 Lamprologus callipterus, 9 Telmatochromis vittatus Shell, und ein paar kleinen altos
    • Becken 2, 75x75x50, besetzt mit 7 Neolamprologus gracilis, 5 Julidochromis transcriptus und vielen Zwergen
    • Becken 3, 180x70x60 (Wohnzimmer), besetzt mit 4/2/11 Cardiopharynx, 6 X. spilopterus, 15 Paracyprichromis brieni, 6 Altos
    • Becken 4, 150x60x40, besetzt mit 1 Pärchen Xentotilapia papilio Tembwe + Nachwuchs

    Ergebnisse

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    * Nitratwerte nach Wasserwechsel (65%) berechnet.

    Fazit

    Der von Andreas beschriebene Effekt ist sichtbar: Nitrat steigt, abhängig von der Besatzdichte um Werte zw. 2 und 5 mg pro Tag, pH und KH sinken, allerdings nur moderat in unkritische Bereiche. Am stärksten im Wohnzimmerbecken mit hohem Besatz und viel Fütterung, am geringsten im Tembwe Becken. Macht Sinn.

    Ich frage mich allerdings, was in überbesetzten Becken (denke da an manche Tropheus-/Petrochromis-Halter mit viel Fischmasse pro Liter Wasser), bei denen nur kleine WW in großen Intervallen durchgeführt werden. Könnte mir vorstellen, dass der Effekt da deutlicher ist.

    Vielleicht misst der ein oder andere Sparfuchs/Faulpelz nach langer Wasserwechsel-Abstinenz vor einem solchen Nitrat und pH und stellt die Werte hier vor. Würde mich echt interessieren.

    Beste Grüße, Stefan :)

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    • 29. September 2024 um 13:40
    • #2

    Kleiner Nachtrag

    Andreas hat auch gezeigt, dass Mulm in eingefahrenen Filter ein entscheidender Puffer für pH/KH ist und Probleme häufig in neu eingerichteten Becken ohne diesen stabilisieren Faktor auftreten.

    Beste Grüße, Stefan :)

  • Malte I.
    Klugsch....
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    • 29. September 2024 um 16:09
    • #3

    Hallo Stefan,

    schön analysiert und zusammengefasst

    ich kannte da auch so ein Petrochromis Becken das irgendwann bei einem pH <6 angekommen war. Auch ohne Verluste und mit jeder Menge Nachwuchs.

    Gruß
    Malte

    Fisch- und Vivaristik-Termine

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    Andreas MD
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    • 29. September 2024 um 16:43
    • #4

    Hallo Stefan,

    endlich wieder Chemie, vielen Dank! :)

    Da hat mein Namensvetter doch tatsächlich die ganze KH draufgehen lassen... mich würde noch interessieren, welche Farbe das Wasser bei >300 mg/l NO3 hatte. Da wird sicher auch einiges an Trübstoffen dringewesen sein.

    Klugscheißen muss ich auch noch:

    Schon im ersten Schritt (Ammonium/Ammoniak -> Nitrit) entsteht salpetrige Säure HNO2, deren Salz Nitrit ja ist. In basischem Wasser wird sie sofort dissoziieren zu H+ + NO2- und bereits jetzt findet

    H+ + HCO3- -> H2O + CO2

    , also die Säurepufferung unter KH-Verbrauch statt. Bis zur Salpetersäure dürfte es nicht kommen.

    Je kleiner pH, um so eher bleibt die salpetrige Säure assoziiert erhalten, da sie aber um ein Vielfaches toxischer ist als NO2 und die Fische vom Malawidoc die Aktion überleben, funktioniert der Umbau zu Nitrat definitiv schnell genug.

    Ich hatte vor Jahren mal ausgerechnet, wie viel dKH bei der Entstehung von x NO3 flöten gehen, habe jetzt gerade keine Muße.... vielleicht ist mir demnächst langweilig.

    Weiterer Punkt:

    Denitrifikation, das können tendentiell Filter mit hoher Standzeit gut - HMF, Patronenfilter,... - Hauptsache reife, dicke Biofilme. Dabei entsteht wiederum KH.

    Und zuletzt:

    Ich glaube, das war die Online-Veranstaltung, an der ich Interesse bekundet habe?

    Hab ich hier verpeilt und dachte, das Forum gibt mir bei Terminen einen dezenten Hinweis, schade.

    Grüße

    Andreas

    PS: Vor Jahren habe ich mal ein runtergekommenes Malawibecken in einem Kinder- und Jugendzentrum flott gemacht. Bei der Gelegenheit auch NO3 gemessen, musste einige Male verdünnen, bis der Test Ergebnisse unter Maximum angezeigt hat - zurückgerechnet kam ich auf >800 mg/l. Wasser war pipigelb.

    pH/KH nicht gemessen, war sicher auch alles weg aber den Fischen war nichts anzusehen.

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    • 29. September 2024 um 17:02
    • #5

    Danke, für Deine Anmerkungen, Andreas. Schön, dass ich Dir mit etwas Chemie eine Freude gemacht habe ;-)

    Gegensteuern könnte man dem Prozess, wenn man keinen WW machen will/kann, indem man regelmäßig Natriumhydrogenkarbonat nachdosiert um den pH-Wert zu puffern.

    Hohe Nitratgehalte sind erst mal nicht wirklich schädlich. Das tolerieren die Fische problemlos, wenns nicht gerade ganz empfindliche WF sind, z.B. Trematocara.

    Beste Grüße, Stefan :)

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    Andreas MD
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    • 29. September 2024 um 17:13
    • #6
    Zitat von Ravaka

    Gegensteuern könnte man dem Prozess, wenn man keinen WW machen will/kann, indem man regelmäßig Natriumhydrogenkarbonat nachdosiert um den pH-Wert zu puffern.

    ...geht einher mit einer konstanten Erhöhung der Salinität/des LW, sollten Ostafrikaner auch gut abkönnen, keine Ahnung, wann es da brenzlig wird.

  • frank biermann
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    • 29. September 2024 um 19:39
    • #7

    Hi

    Ich wechsele in meinen Tropheusbecken jede Woche zw. 60 / 70 % Wasser .

    In 1em Becken bekommen sie noch zstzl. Esay - Life über den Kopf .

    Vorm Ww hatte hatte ich ca. 25 mg Nitrat . Viell. auch mal etwas mehr .

    Nach mehrmaligem Messen mit den immer gleichen Ergebnissen , habe ich es schließlich sein gelassen . :joint:

    Gruß Frank

    P.S.

    Fazit : Einfach regelmäßig Wasserwechseln . Dann steigt der Nitratwert auch nicht auf 300 !

    Zumindest bei meinen Tropheus war das bisher so ;) Obwohl ich Cheemmi kaum schreiben kann :!: :laughoutloud:

  • Steffi
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    • 29. September 2024 um 19:41
    • #8

    Hallo zusammen :hi:

    Ich bin bislang davon ausgegangen, dass wir im Rahmen verhältnismässiger Möglichkeiten versuchen, für unsere Tanganjikasee-Bewohner näherungsweise einigermassen See-ähnliches Wasser zur Verfügung zu stellen. Natürlich muss man damit nicht übertreiben, im speziellen, was hohe PH- und KH-Werte betrifft.

    Der Nitratgehalt liegt im Tanganjikasee unterhalb von 0.5 mg/l. Wir muten den Tieren mit unserem Ausgangs-Leitungswasser bereits Nitratwerte um das Zwanzig- bis Hundertfache zu.

    Ich kann deshalb nur kopfschüttelnd nachvollziehen, mit welchem Sinn und Zweck man in Laboren Versuche, wie eingangs beschrieben, durchführen muss.

    Aber immerhin habe ich nun auch wieder was dazugelernt: Nach meiner Pensionierung könnte ich problemlos eine mehrmonatige Weltreise unternehmen. Wasserwechsel völlig unnötig. Brauche nur jemanden, der die Fische vor dem Verhungern bewahrt … und den sich üppig einstellenden Nachwuchs ab und an abfischt :beerdrink:

    Männlich ,ch

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    • 29. September 2024 um 19:58
    • #9
    Zitat von frank biermann

    Einfach regelmäßig Wasserwechseln . Dann steigt der Nitratwert auch nicht auf 300 !

    so isses, Frank :thumbup:

    Beste Grüße, Stefan :)

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    • 29. September 2024 um 20:03
    • #10

    Hallo Frank und Steffi,

    man muss sich damit nicht befassen. Wer regelmäßig Wasser wechselt, macht alles richtig.

    Mit der Zeit kommt hoffentlich auch ein Gefühl für Wasser, Fische, Becken - und man weiß, wann es so weit ist und wie viel.

    Mein altes Tropheusbecken habe ich aufgegeben wegen 1. geplantem Verkauf der Wohnung und 2. war der TWW super nervig - Kupfer im warmen Wasser... also TWW mit Blockfilter. Was ich vorher nicht wusste - der lässt fast nichts durch, ein 60%iger TWW hat mal locker 5 h gedauert für das 1200 l Becken...

    Im Becken hat sich leider auch nicht die erhoffte Wunschbiologie eingestellt mit Denitrifikation und klarem Wasser auf Dauer, keine Ahnung was da schief gelaufen ist mit der Kombination Rieselfilter und üppiges Filterbecken drunter. Da fängt man dann an, über Alternativen nachzudenken. Hatte Harz im Auge, bin aber nicht mehr dazu gekommen...

  • Steffi
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    • 30. September 2024 um 00:20
    • #11
    Zitat von Andreas MD

    … Mit der Zeit kommt hoffentlich auch ein Gefühl für Wasser, Fische, Becken - und man weiß, wann es so weit ist und wie viel. …

    Ja, man entwickelt mit den Jahren ein gutes Gespür für die Hege und Pflege eines Aquariums.

    Wenn es mit der Zeit mehrere Becken werden, die sich zudem unterscheiden bzgl. Besatzdichte, Bepflanzungsdichte etc. kann man aber schnell mal den Überblick verlieren.

    Ich orientiere mich deshalb, wie ich vor einiger Zeit auch schon mal an anderer Stelle geschrieben hatte, an den Messwerten eines guten Leitwert-Messgeräts. Bekanntlich steigt die elektrische Leitfähigkeit des Wassers, je mehr Nitrat sich darin konzentriert. Diesen Zusammenhang nutze ich (unter ansonsten konstanten Rahmenbedingungen), um zu entscheiden, ob und wann ich in meinen einzelnen Becken einen Teilwasserwechsel vornehme. Mein Ausgangswasser hat (je nach Jahreszeit leicht schwankend) einen Leitwert von ca. 600-650 Mikrosiemens. Ich wechsle Wasser i.d.R. erst, wenn sich dieser Wert um die 700 oder darüber befindet. Direkte Nitratmessungen (z.B. mit Tröpfchentest) mache ich so gut wie nie, dauert mir zu lange und ist mir zu „fummlig“ 😜

    In dichter bepflanzten Becken mit dünnerem Fischbesatz ergibt sich logischerweise seltener eine Wasserwechsel-Bedarf, weil sich weniger Nitrat bildet und die Pflanzen Nitrat aufnehmen.

    Ich verbrauche somit nur soviel Trinkwasser wie „nötig“, falls mich mal jemand im Bekanntenkreis auf die „Umweltverträglichkeit“ meines Hobbys ansprechen sollte 😜

    Männlich ,ch

  • Tanga-Flo
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    • 30. September 2024 um 06:27
    • #12

    Womit wir wieder bei der Theorie/Praxis wären, dass es Aquarianer bzw. Becken gibt, in denen so gut wie nie WW gemacht wird.

    Jonas Stratmann (YouTube) ist ja da ein ganz klarer Befürworter von dieser Praxis.

    Erst letzt hatte ich ein Video von ihm gesehen. Es ging da um ein Pflegebecken (Südamerika, dicht bepflanzt) da wurde seit 2 Jahre kein WW gemacht, maximal verdunstetes wieder aufgefüllt.

    Steffi: wie groß sind bei dir die WW-Intervalle ca., wenn du dich daran orientierst? Immer unterschiedlich?

    VG

    Flo

  • Steffi
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    • 30. September 2024 um 08:55
    • #13
    Zitat von Tanga-Flo

    .. Steffi: wie groß sind bei dir die WW-Intervalle ca., wenn du dich daran orientierst? Immer unterschiedlich?

    Ja, je nach Becken unterschiedlich. In der Regel messe ich an vorgesehenen Wasserwechsel-Tagen (Fr, Sa oder So) alle Becken rasch durch. Geht superschnell mit einem Leitwert-Messgerät. Bei den einen Becken mache ich aufgrund der Leitwert-Entwicklung praktisch wöchentlich ca. 15% Wasserwechsel, andere wiederum benötigen dieselbe Wechselmenge nur etwa monatlich. Wenn man mehrere Becken hat, kann man sich mittels Leitwert-Messung unnötige „Arbeit“ sparen und wie gesagt, den Wasserverbrauch optimieren.

    Aber, ich möchte meine Methode niemandem aufschwatzen, weil Wasserwechsel-Philosophien der einzelnen Aquarianer breitgefächert sind. War nur als reine Info gedacht 😇

    Männlich ,ch

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    • 30. September 2024 um 09:26
    • #14
    Zitat von Steffi

    Aber, ich möchte meine Methode niemandem aufschwatzen, weil Wasserwechsel-Philosophien der einzelnen Aquarianer breitgefächert sind. War nur als reine Info gedacht

    Aber in Zeiten knapper werdender Ressourcen eine interessante und sinnvolle Vorgehensweise.
    Ich bin jetzt 60+ und lerne immer noch gerne dazu.
    So wie bei dem Vortrag von Andreas Spreinat und auch hier im Forum.

    Hab auch schon mal geguckt, wo Sisseln liegt. Irgendwann stehe ich vor Deiner Tür, Steffi ;-) Rechne mit dem Schlimmsten.

    Beste Grüße, Stefan :)

  • Mescalero
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    • 30. September 2024 um 09:27
    • #15

    Hallo zusammen,

    bei Flowgrow (glaube ich) gibt es einen Kollegen, der ein Aquarium seit vielen Jahren ohne WW betreibt. Der weiß aber auch was er tut, überprüft regelmäßig die relevanten Daten und es handelt sich um ein stark bepflanzes Becken - kann man nicht vergleichen.

    Ich experimentiere gerade mit der Walstad-Methode, bei der es, sofern es richtig läuft, auch keine Wasserwechsel geben muss aber auch diese Aquarien sind nicht vergleichbar mit wenig bepflanzten oder pflanzenlosen Tanganjikabecken.

    Hier bin ich recht konsequent und halte meine 50%/Woche Intervalle ein, auch wenn es vielleicht nicht in jedem Fall nötig wäre. Schaden tut es bestimmt nicht.

    Gruß Jan

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    • 30. September 2024 um 09:28
    • #16
    Zitat von Mescalero

    Walstad-Methode,

    Watt issn datt?

    Beste Grüße, Stefan :)

  • Steffi
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    • 30. September 2024 um 09:40
    • #17
    Zitat von Ravaka

    … Hab auch schon mal geguckt, wo Sisseln liegt. Irgendwann stehe ich vor Deiner Tür, Steffi ;-) Rechne mit dem Schlimmsten.

    Würde mich über deinen Besuch sehr freuen, Stefan

    Trage mich grade mit dem Gedanken, meine Keller-Anlage in den kommenden Monaten zu vergrössern …

    Dann könnten wir auch noch einen Fischtausch ins Auge fassen 😉

    Übrigens wohnt Heinz nur etwa 20 km von mir entfernt, womit du eine schöne Tour vor dir hättest :beerdrink:

    Männlich ,ch

  • Mescalero
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    • 30. September 2024 um 09:56
    • #18
    Zitat von Ravaka

    Watt issn datt?

    Stark vereinfacht: Erde unterm Sand plus N durch Futter und Fische versorgen die Pflanzen, diese und der Biofilm sorgen für okaye Wasserverhältnisse. Ein mehr oder weniger autarkes System ohne WW, Filter, Dünger.

    Diana Walstad ist eine amerikanische Biologin, die hat es zwar nicht erfunden aber wissenschaftlich beschrieben, Zillionen Versuche gemacht usw.

    Gruß Jan

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    • 30. September 2024 um 09:57
    • #19

    Und St. Gallen ist auch nicht weit. Hab vor kurzem den Michael Näf kennegelernt.

    Beste Grüße, Stefan :)

  • Online
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    • 30. September 2024 um 10:08
    • #20
    Zitat von Steffi

    Bei den einen Becken mache ich aufgrund der Leitwert-Entwicklung praktisch wöchentlich ca. 15% Wasserwechsel, andere wiederum benötigen dieselbe Wechselmenge nur etwa monatlich.

    Das erscheint sehr vernünftig und effizient - Kontrolle und die Erkenntnisse werden genutzt, um Zeit und Wasser zu sparen, ist es doch weit weg von den pauschalen 50 %/Woche.

    Zitat von Tanga-Flo

    Jonas Stratmann (YouTube) ist ja da ein ganz klarer Befürworter von dieser Praxis.

    Erst letzt hatte ich ein Video von ihm gesehen. Es ging da um ein Pflegebecken (Südamerika, dicht bepflanzt) da wurde seit 2 Jahre kein WW gemacht, maximal verdunstetes wieder aufgefüllt.

    Da gibt es auch ein älteres Video, in dem er das mit Jörg Kokott (Biologe, Sangokai, hat eine Methode/ein System für Meerwasserstabilisierung entwickelt...) diskutiert.

    Am Ende läuft es immer auf das Selbe hinaus, irgendwas kommt rein, irgendwas verschwindet/wird verbraucht.... wird irgendwas zu viel oder wenig, muss man was machen (Wasser wechseln). Das muss man erkennen.

    Pflanzenaquarianer sehen das zuerst an den Pflanzen, wenn die irgendwelche Mangelerscheinungen zeigen.

    Der LW ist ein sehr guter Anhaltspunkt.

Bruno


Bruno


"Das Leben ist kein Ponyhof"


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