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Das scheinbar verfluchte Aquarium

  • Telarien
  • 28. Februar 2026 um 20:17
  • Telarien
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    • 28. Februar 2026 um 20:17
    • #1

    Hi Alle,


    Ich hatte in den letzten 30 Jahren immer viele Aquarien, meistens Ostafrika. Ich glaube daher, ich weiß was ich da tue.


    In den letzten Jahren hat es sich auf ein 350l Malawi Aquarium reduziert. Das läuft auch einige Jahre problemlos. Dann empfahl mir mein Hausarzt in meinem Schlafraum mehr Feuchtigkeit für meine Atemwege zu haben. Was für eine schöne Vorlage für ein kleines Becken auf dem Nachttisch. Es wurde ein Eheim Set 60x35x40 =84 Liter.


    Es ein dunkler JBL Bodengrund rein und vor etwa einem Jahr startete das Becken mit 4 Neolamprologus similis. Angeimpft aus dem Malawi-Becken, ohne Abdeckung, Aquaball Innenfilter aus dem Set, gereinigte und vorher nicht benutzte Schneckenhäuser.


    Erster Eindruck war, Tiere gehen schlecht ans Futter (feines Naturefood Granulat). Einige Wochen später war ich in Urlaub, trotz Vertretung überlebte nur ein Tier. Habe mich dann für einen anderen neuen Besatz entschieden. Drei Paare Neolamprologus caudopunctatus. Sicher etwas riskant, hatte aber damit frühere gute Erfahrungen in ähnlicher Beckengröße.


    Hier sah der Besatz viel aktiver aus und ging auch gut ans Futter. Trotzdem dezimierten sich die Tiere über Monate bis auf ein Tier. Hatte Einiges versucht: zusätzlicher Skimmer, zusätzliche Membranpumpe. Daher nochmal ein Versuch mit Neolamprologus similis, diesmal 6 Tiere. Viel besseres Bild, trotzdem wieder über Monate Verluste.


    Am Ende wurde das Becken aufgelöst, ich war ratlos woran es liegen konnte. Neben dem Naturefood hatte ich auch erbrütete Artemia Nauplien gefüttert. Ich hatte zwei Punkte in Verdacht. Der Bodengrund war zum Start extrem staubig, musste sehr lange spülen. Dazu hatte ich ein Poster mit Klammern an die hintere Scheibe befestigt, die Klammern rosteten mit der Zeit, ein Test auf Eisen zeigte aber keine Belastung.


    Nach der Auflösung des Beckens wurde die Technik gereinigt, Bodengrund, Futter, Schneckenhäuser entsorgt. Auch alle Dekosteine kamen in die Tonne. Neustart mit hellem Bodengrund von Amtra, künstlichen Steinen und unbenutzten Schneckenhäuser. Einen Stein und etwas Mulm aus meinem Malawi-Becken zum Start.


    Dann zogen 6 Neolamprologus multifasciatus vom Aquatreff ein, wo auch alle früheren Tiere herstammten. Das war gestern. Heute Früh sehe ich beim Aufwachen Tiere an der Wasseroberfläche und 3 von 6 sind tot. Einen Nitritpeak kann man wohl bei dem geringen Besatz und der kurzen Zeit ausschließen. Es passt auch nicht zu dem früheren Problem, für mich sieht das nach einer Vergiftung aus. Nur war Alles neu oder gereinigt.


    Eine Bakterienunverträglichkeit würde mir noch einfallen, aber so schnell? Hatte ich vorher nie. Jemand eine Idee?

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Malte I.
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    • 28. Februar 2026 um 20:45
    • #2

    Hallo,

    Zitat von Telarien


    Eine Bakterienunverträglichkeit würde mir noch einfallen, aber so schnell? Hatte ich vorher nie. Jemand eine Idee?

    Das Schnelle wäre grade typisch für eine Bakterienunverträglichkeit.

    Gruß
    Malte

    Fisch- und Vivaristik-Termine

  • mraqua
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    • 28. Februar 2026 um 20:46
    • #3

    Moin,

    Was sagt denn NO2, wie hoch sind KH und PH?

    Um was für Kunststeine handelt es sich?

    Gruß

    Nils

  • Telarien
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    • 28. Februar 2026 um 21:51
    • #4
    Zitat von mraqua

    Moin,

    Was sagt denn NO2, wie hoch sind KH und PH?

    Um was für Kunststeine handelt es sich?

    Gruß

    Nils

    Hi Nils,


    PH liegt bei etwa 7,9, KH etwa 10, laut Wasserwerk. Ich messe das nicht selber. Bei uns liegt Nitrat um die 30 mg, viel Landwirtschaft.


    Nitrit würde von den Symptomen passen, aber nicht zur Kürze der Zeit und dem geringen Besatz plus Animpfen.


    Die Steine sind von Hobby, schon früher ohne Probleme verwendet.


    Und mit dem gleichen Wasser liefen viele Becken und das laufende Malawi schon lange ohne Probleme.

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Alex04
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    • 28. Februar 2026 um 22:06
    • #5

    Hallo,

    mal eine wilde Frage bzw. Idee... Rauchst du in dem Zimmer oder hast irgendwelche zusätzlichen Luftbefeuchter mit Zusätzen oder sonstigem am Laufen?


    Ich bin gespannt, ob wir dem ganzen hier noch auf die Schliche kommen.

    :beerdrink:

    Alex

  • Telarien
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    • 28. Februar 2026 um 22:06
    • #6

    Einen Punkt möchte ich noch ergänzen. Beim Animpfen habe ich nur den Vorfilter des Außenfilters meines Malawi-Beckens verwendet.


    Viele Partikel sahen nach Steinwolle aus. Hatte dort gerade eine neue Anubia Mutterpflanze eingesetzt. Natürlich vor dem Aufbinden so weit wie möglich die Steinwolle entfernt, offenbar nicht gut genug.

    Aber so giftig ist das Zeig nicht, oder?

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Telarien
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    • 28. Februar 2026 um 22:34
    • #7
    Zitat von Alex04

    Hallo,

    mal eine wilde Frage bzw. Idee... Rauchst du in dem Zimmer oder hast irgendwelche zusätzlichen Luftbefeuchter mit Zusätzen oder sonstigem am Laufen?


    Ich bin gespannt, ob wir dem ganzen hier noch auf die Schliche kommen.

    Hi Nils,


    Gute Frage, aber ich bin Nichtraucher.

    Der Grund für die Empfehlung meines Hausarztes für die Luftbefeuchtung lag bei einer bei mir diagnostizierten Schlaf-Apnoe.

    Mit einer CPap Maske schlafe ich viel besser, die Atemwege trocknen aber etwas aus. Nur belastet das die Tiere nicht.


    Nach einem sehr großen Wasserwechsel heute Morgen sehen die drei verbliebenen Tiere aktuell gut aus.

    Aber die Situation macht mich sehr traurig.

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Alex04
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    • 28. Februar 2026 um 23:12
    • #8

    Der Gedanke war, dass irgendwas in der Luft liegen könnte, was sich auf die Wasseroberfläche absetzt, aber das trifft ja scheinbar nicht zu.

    Verständlich, dass dich das traurig stimmt. Aber an dem bisschen Steinwolle wird es sicher nicht gelegen haben. Die hattest du bei den ersten Verlusten ja nicht drin...

    :beerdrink:

    Alex

  • Tom59
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    • 1. März 2026 um 09:12
    • #9

    Hallo

    mM nach ist warscheinlich die geringe Wassermenge das Problem, da laufen die Prozesse viel schneller ab als z.B in 500 ltr.

    Solche Aquarien sind extrem instabil da bringt da animpfen auch nix.

    Ist aber nur meine subjektive Meinung.


    Gruß Tom

  • Chico
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    • 1. März 2026 um 09:18
    • #10

    Moin,

    evtl. würde uns ein Foto Aufschlüsse geben. Manchmal sieht ein dritter das Offensichtliche.

    Beste Grüße

  • PeFau
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    • 1. März 2026 um 17:58
    • #11

    Meine Idee ist Ammoniak. Das geht sehr schnell - auch in Verbindung mit der geringen Wassermenge.

    ____ Peter _____________________________________________

    Tropheus > Nkonde | Ubwari | Maswa | Bemba | Lunangwa

    https://fauteck.net/tropheus

  • Telarien
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    • 1. März 2026 um 23:31
    • #12

    Hi Alle,

    nach dem schlimmer Erwachen habe ich natürlich Wasser gewechselt. So viel wie möglich abgelassen, danach gleichzeitig weiter abgelassen und gleichzeitig befüllt.


    Heute verhalten sich die drei verbliebenen Tiere normal und gehen auch an Futter. Ein Fortschritt.


    Neben der erwähnten Steinwolle hatte ich noch einen zweiten Verdacht. Beim ersten befüllen hatte ich ein recht neue Plastikgießkanne verwendet. Hatte damit auch schon den Bodengrund durchgespült.

    Sonst fällt mir nichts ein. Ammoniak oder Nitrit glaube ich nicht. Natürlich ein potenzieller Grund, aber bei 6 kleinen Multis in Brutto 84 Litern über eine Nacht?

    Hier ein Foto:

    Dateien

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    Viele Grüße!

    Dirk

  • Newis
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    • 2. März 2026 um 08:01
    • #13

    Könnte der Rückwandkleber das Problem sein ?

  • Telarien
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    • 2. März 2026 um 09:36
    • #14
    Zitat von Newis

    Könnte der Rückwandkleber das Problem sein ?

    Guten Morgen,


    Die Rückwand ist eine Slim Line von Juwel, geklebt mit dem eigenen Kleber namens Conexo von Juwel.


    Nachdem das Becken einige Wochen leer stand, habe es dann von innen gereinigt, keine Chemie, nur etwas Zitronensaft gegen Kalk. Danach mit 10l Wasser aus der Kanne abgespült und ausgekippt.


    Dann Rückwand eingeklebt. Allerdings habe ich danach nicht noch mal gespült, wobei der Kleber auch unter Wasser verwendbar ist.

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Telarien
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    • 3. März 2026 um 20:39
    • #15
    Zitat von PeFau

    Meine Idee ist Ammoniak. Das geht sehr schnell - auch in Verbindung mit der geringen Wassermenge.

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Telarien
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    • 3. März 2026 um 20:54
    • #16

    Hi Alle,

    Ammoniak oder Nitrit würde ja zum Bild passen. Nur wo kommt es her?

    Das reine gereinigte Glasbecken wohl nicht, Heizer und Innenfilter gereinigt und mit neuem Innenleben. Bodengrund neu und gereinigt. Der künstliche Stein ist ein Hobby Amman Rock 2, neu und gewässert. Der Stein rechts ist Keramik aus meinem Malawi-Becken.


    Die 6 Multis können über eine Nacht nicht soviel Schadstoffe produziert haben. Rückwand neu und Kleber dafür geeignet. Bodengrund neu und gespült.


    Bleibt nur ein Verdächtiger übrig, die Scheckenhäuser. Habe ich vermutlich schon viele Jahre, irgendwann mal ein Riesen Beutel gekauft, sind von Weinbergschnecken.


    Habe sie nie mehrfach verwendet, es war der letzte Rest. Habe sie ausgekocht und danach mit Q-Tipps einzeln gereinigt.


    Kann da trotzdem genug Schmodder über viele Jahre getrocknet drin überdauert haben und dann nach Kontakt mit Wasser zum Problem werden?

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Malte I.
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    • 3. März 2026 um 21:58
    • #17

    Hallo,

    Wenn ich das alles so lese scheint die einzige Konstante der Mulm aus dem Malawibecken zu sein, oder?

    Gruß
    Malte

    Fisch- und Vivaristik-Termine

  • Telarien
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    • 3. März 2026 um 22:07
    • #18
    Zitat von Malte I.

    Hallo,

    Wenn ich das alles so lese scheint die einzige Konstante der Mulm aus dem Malawibecken zu sein, oder?

    Hi Malte,


    nicht ganz, auch Schneckenhäuser aus der gleichen Bestellung.


    Aber sonst schon, eine Bakterienunverträglichkeit hatte ich vorher nie.


    Wobei die Symptome vom aktuellen Fall zum schleichenden Verlust vorher über Monate schon unterschiedlich sind.

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Telarien
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    Willich
    • 5. März 2026 um 14:45
    • #19

    Hi Alle,


    Kleines Update: habe gestern den Innenfilter durch einen Eheim ecco pro 130 ersetzt, den hatte ich noch im Keller. Dadurch etwas mehr Strömung im Becken und mehr Oberflächenbewegung.


    Mitten in der Nacht durch plätschern aufgewacht, Wasserstand im Becken etwas geringer. Im Halbschlaf hat es etwas gedauert bis mir der Grund aufgefallen ist. Die eingeklebte Rückwand hatte sich gelöst und war entlang der hinteren Scheibe nach oben gerutscht, wurde zum Glück gestoppt da das Becken unter einer Schräge steht.


    Hier ist echt sowas von der Wurm drin…..

    Viele Grüße!

    Dirk

  • Ravaka
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    • 5. März 2026 um 23:09
    • #20

    Hi Dirk,

    Was mir gerade einfällt, nachdem viele andere Ursachen für Dein Problem ausscheiden: Rauchst Du? Nikotin ist für Fische ein starkes Nervengift.

    Beste Grüße, Stefan :)

Bruno


Bruno


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