Beiträge von Schroeder

    Meine Fische nehmen die Spalten und Höhlen gut an und das ist für mich die Hauptsache.

    Anhand von Bildern auf die Qualität der Wände zu schließen, würde ich mich nicht so ohne weiteres trauen.

    Natürlich kann man durch Übung, handwerklichem und bildhauerischen Geschicks tolle Wände bauen. Aber nicht jeder hat dazu die Zeit oder die Lust. Vom entstehenden Abfall und der Umweltproblematik bis zum zufriedenstellenden Ergebnis fange ich erst gar nicht an.

    Und wenn ich mir überlege, was eine BTN Rückwand in meiner Größe gekostet hätte - das kann sich auch nicht jeder leisten.

    Ich habe eine Rückwand von ihm und bin voll zufrieden. Das einzige was genervt hat, war die lange Wartezeit, die dann nochmal um ein paar Wochen verlängert wurde. Wenn man es aber nicht eilig hat und was individuelleres als Fabrikware haben möchte kann ich ihn empfehlen. Vom Preis her sowieso.

    Doch, es kommt darauf an wie weit man ausgießt. Wann man das Gewicht das Steins weiß und Wasserverdrängung berechnet funktioniert es. Man muss ihn ja nur etwas schwerer als seinen Auftrieb machen. Höhlen im unteren Bereich blieben vorhanden. Die Größe des Plexiglases hängt von der Höhe des umgebenden Sandes ab. Bei mir funktioniert es prima und ich habe N. brevis, die buddeln gut.

    Man kann es auch mit Beton ausgießen, dann sollte es auch funktionieren. Oder Plexiglas drunter und das etwas größer gelassen als der Stein. Der umgebende Sand übernimmt den Rest. Geht natürlich nicht wenn er an der Wand stehen soll.

    Du kannst auch mal bei "Aquaristik der besonderen Art" nachfragen (Ebay-Kleinanzeigen). Da habe ich eine Rückwand gekauft und da ist soviel Epoxy daruf, da blätter bestimmt nichts ab. Der würde DCir bestimmt auch Steine bauen und ist ein ganz netter.

    Ach was, im Handumdrehen nachgebaut:laughoutloud:.

    Wäre doch ein tolles neues Projekt für Dich. Ein Gebirge bis in den Vordergrund, und nur ganz vorne etwas Sand. Wenn ich jemals wieder ein Becken mache könnte ich mir sowas gut vorstellen.

    Ich habe 2mm Plexi genommen. Das kostet im Baumarkt wirklich nicht viel und reicht allemal. Der Vorteil von dünnen Plexi ist, dass man es prima mit einem Cuttermesser schneiden kann. Meine Befürchtung war, dass wenn mir doch mal ein Stein herunterfällt, es mir die Bodenscheibe zerlegt und deshalb habe ich welches genommen. Nötig ist es aber bestimmt nicht, schon alleine durch meine Sandhöhe von min. 5cm.

    Hallo Dana, das geht natürlich auch. Leider bei meiner Konstruktion nicht. Mit Halogenspots einer Lampe habe ich auch einen schönen Effekt erzielt. Sieht halt auf dem Aquarium auch bescheiden aus.

    Hallo Steffi,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich hatte auch Spots mit 60 u. 40 Grad Abstrahlwinkel gefunden. Sie passten nur leider nicht in das U-Profil. Es gibt wohl auch Sammellinsen, habe aber auch noch nichts passendes gefunden. Eine Idee habe ich noch: Ich habe noch ein paar der durchsichtigen Einschiebleisten und die sind mit einer schwarzen Folie abgeklebt. Wenn ich die Folie auf den Leisten lasse und jeweils 5-6 ganz dünne Löcher bohre, vielleicht 2mm Durchmesser, könnte es klappen. Was meinst Du?

    Ich habe noch mal ein paar Fotos mit der Spiegelreflex gemacht, vielleicht sieht man ja jetzt etwas mehr von den Steinen.

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    Hallo,

    ich würde Euch gerne mein neues Becken vorstellen.

    Wie oben geschrieben, hat es die Maße 130 x 60 x 50 und als Besatz: 2/2 Neolamprologus brevis und 22 Paracyprichromis nigripinnis.

    Das ganze Projekt erstreckte sich über insgesamt fast 5 Monate und hat mich elendige Nerven gekostet. Es fing damit an, dass ich den Unterschrank nicht wie bei meinem letzten Projekt mit 10er Kanthölzer bauen wollte sondern mit 5er. Das erschien mir aber nach dem Zusammenbau doch zu wackilig und ich habe ihn wieder demontiert, 7er genommen und aus den 5ern oben und unten jeweils einen Rahmen gebaut - das hält jetzt:joint:. Die "Steine" habe ich aus Styropor und Fliesenkleber gemacht. Die ersten Versuche waren furchtbar, aber mit der Zeit bekam man Übung und es hat richtig Spaß gemacht. Jetzt habe ich noch jede Menge übrig:laughoutloud:. Glücklicherweise wusste meine Freundin wie man die Dinger so anmalt, dass eine Tiefenwirkung entsteht und denke, dass Ergebnis kann sich sehen lassen. Bedingt durch die max. Dateigröße kommt es leider nicht so gut rüber. Das nächste Problem bestand darin, dass die "Steine" allesamt schwammen, auch der Größte mit über 11kg und dabei hatte ich sie schon mit Beton ausgegossen. Mit Silikon klebten sie auch nicht wirklich auf Plexi und lösten sich wieder im Aquarium als es halb voll war:cursing:. Daraufhin habe ich alles mit Edelstahlschrauben durch das Plexi fixiert und so mit Sand beschwert, dass nichts mehr aufschwimmt.

    Die Lampe besteht aus 3 U-Profilen, in die ich jeweils einen RGB- , eine Weißlichtleiste und drei 5cm Weißlicht Spots gebaut habe. Unter die Spots habe ich Lochblech gelegt in der Hoffnung, dass es einen Effekt gibt wie Sonnenstrahlen im Wasser - funktioniert nicht! Es sind einfach 3 Lichtkegel und das Blech hätte ich mir sparen können. Falls jemand eine Idee hat wie man es darstellen kann, immer raus damit.

    Gesteuert wird alles mit dem TC420 und gefiltert über einen Eck HMF.

    Becken 130x60x50cm

    Besatz: 4/4 Neolamprologus brevis, 22 Paracyprichromis nigripinnis.

    Hallo Rainer,

    Ich hänge halt mit dem Zeitplan hinterher und musste natürlich meine Verkäufer vertrösten. Den Schrank hatte ich auch noch einmal neu gemacht. Die 5er Kanthölzer erschienen mir zu wacklig, also habe ich sie durch 7er ersetzt und aus den 5er Rahmen oben und unten gebaut.

    das Becken hat die Maße: 130 x 60 x 50.

    Bei dem Sand wollte ich auf Nummer sicher gehen, dass das Teil nicht wieder hochkommt ;).

    Gruß

    Ralf

    Projekt " Rückwand" nahezu beendet. Was für ein Aufwand und Probleme. Es fing damit an, dass die Steine schwammen. Sogar der Große auf der linken Seite mit über 11kg. Ich habe sie dann auf Plexi geklebt (Silikon), hatte ich eigentlich auch vor. Am nächsten Tag ließen sich 3 von 4 einfach so wieder lösen. Der Dicke blieb kleben! Ich habe dann das Plexi angeraut, außer dem Dicken und wieder geklebt. Beim einlassen des Wassers schwamm auf einmal der Dicke im Aquarium. Also das Wasser wieder raus und ihn wieder festgeklebt. Zusätzlich, weil ich schon dran war und skeptisch wurde, in jeden Stein noch 8er Dübel durch die Plexiplatte gebohrt. Jetzt hält es.

    Ob ich es noch mal machen würde? Spaß gemacht hat es ja, aber die 2 Wochen Verzögerung hätte ich mir gerne erspart.

    Die Beleuchtung muss ich noch machen. Wenn es klappt und der Kollege Zeit hat, wird es dieses Woche noch was. Dann mache ich auch noch bessere Fotos.

    Morgen werde ich die ersten Fische holen. Es werden 4 N. brevis von Jens werden. Anschließend noch 20 P. nigripinnis von Franz.

    Ich habe seit letzter Woche ein 130x60x50er Becken auf einer Betondecke von 1948 stehen. Hatte auch ziemliche Bedenken, hat aber gehalten :thumbsup:.

    Ich glaube mal gehört zu haben, dass die Mindesttraglast von Betondecken bei Altbauten 500kg/m2 sein muss. Neubauten sind es mehr. Nagel mich aber nicht fest wenn ich etwas falsches gehört habe.

    Bei dem Großen bist Du, wenn Du es voll machst, bestimmt schon bei 500kg incl. Glas. Wenn Du viele künstliche Steine nimmst, wird es wieder leichter. Jetzt kommt es darauf an was für eine Decke Du hast und wie der Unterschrank gebaut wird.