Beiträge von Malte I.

    Hallo Jürgen,


    Ancistren können alles mögliche an Keimen mit sich rum schleppen ohne gleich Symptome zu zeigen. Aber sie müssen diese Keime nicht automatisch immer haben. Ich hätte kein Problem mir weitere zuzulegen, solange ich weiß aus wessen Becken/Anlage sie kommen.

    aber was passiert dann wenn sie älter werden ?

    Sie fressen vor allem weniger Algen. Meine Erfahrungen sagt, je älter desto carnivorer.

    Hallo Thomas,


    Ich kannte die in weiß mit dunklen Augen noch gar nicht. Die sehen deutlich besser als die mit roten Augen aus.


    Ich könnte mir gut vorstellen, einen oder zwei zu kaufen, wenn ich schöne auf einer Börse sehen würde.

    Wobei ich die wirklich kräftig gelb gefärbten Exemplare noch schöner finde.


    Nur würde ich sie momentan nicht zu meinen Tanganjikas setzen, weil die sich vermehren sollen. Da kann ich so einen nachtaktiven Eierdieb nicht gebrauchen.

    Hallo Alex,


    Wenn man davon ausgeht, dass es nur ein einzelnes Gen ist, welches die Farbe bestimmt, dann passt Holgers Darstellung.

    Als kleine Ergänzung dazu: Tiere mit gemischtem Genotyp zeigen den dominanten Phänotyp. Daher nur xx = blau, xy, yx, yy = gelb.


    Es kann also durchaus Tiere geben, die keine Information für gelb haben (xx = nur blau). Wie die entstehen, hat Holger ja oben erklärt. Sie sind nur selten.

    Hallo,


    ich habe das schon bei einem calvus und einem X. flavipinnis gehabt.

    Das ist das gleiche Phänomen oder Problem. Bei den Xenotilapia sieht das aufgrund der anderen Maulform nur anders aus.


    Solange das Tier damit fressen kann, ist alles in Ordnung. Im Aquarium soll es genug Futter finden.


    Machen kann man bei so kleinen und empfindlichen Fischen mMn nichts. Außer Abwarten - meine haben sich beide wieder eingerenkt.

    2. Werden nur Fette aufgenommen und keine Kohlehydrate, können die Kalorien der Fette nicht voll verwertet werden. z.B Atkins Diät.

    Vor kurzem wurde berichtet, wenn 200 kcal drauf steht, müssen sie nicht im Darm ankommen.

    Hallo,

    Da muss ich direkt widersprechen und etwas klugscheißen:opa:

    Wenn man (fast) keine Kohlenhydrate ist, fällt man in den Zustand der Ketose. Das bedeutet aus dem Fett werden Ketogenkörper gebildet. Diese dienen als Zuckeeersatz und werden zwar vom Muskel nicht ganz so effektiv verwertet wie aus Kohlenhydraten gebildetes Glycogen, dafür vom Gehirn aber deutlich besser als Zucker. Und die Kalorienbilanz bleibt nahezu gleich. Die Atkins-Diät zum Abnehmen funktioniert nur mit einem Kaloriendefizit. Und man kann mit der Atkis-Diät (Neudeutsch Keto-Diät) auch zunehmen. Das wird von einigen professionellen Sportlern und sogar von manchen Bodybuildern genutzt. Die ursprüngliche Atkins-Diät war nur so erfolgreich, weil es vielen Leuten damit schwer fällt, so viele Kalorien wie vorher zu essen und durch die wegfallenden Heishunger-Attacken durch einen niedrigeren Insulinspiegel. Sorry, aber das musste sein :opa:

    Hallo Tanja,


    Ich hatte früher auch welche. Die sind eine nette Abwechslung zu Fischen.

    Da wirst du bestimmt Spaß mit haben.


    Ich würde allerdings ein Auge auf die Panzerwelse haben. Normalerweise lassen sie die Garnelen in Ruhe. Aber ich hatte mal C. hastatus mit bei den Garnelen schwimmen und musste feststellen, dass die nach ein paar Tagen ohne Futter doch auf den Geschmack gekommen sind. Von da an sind dann deutlich weniger Garnelen Jungtiere durchgekommen.

    Ich würde mich bei den deutlich größeren aneus von daher nicht wundern.

    sehr gut und das meine ich, habe mich vielleicht schlecht ausgedrückt, Man sucht sich das heraus, was logisch erscheint, also nicht unbedingt was richtig ist. Beispiel: Jahrelang hat die Wissenschaft gesagt, Fett ist der Dickmacher. Jetzt sagt sie. Kohlehydrate sind es.

    Wahrscheinlich meinst du das Dirk, Dir muss es letztlich logisch erscheinen.

    Wenn es doch nur so einfach wäre:opa:

    Das Beispiel mit den Kohlenhydrate vs Fett ist so falsch und gleichzeitig doch so gut.

    Weder Kohlenhydrate noch Fett machen dick. Sondern nur überschüssige Kalorien lassen einen zunehmen. Ob ich die nun als Fett oder Kohlenhydrate esse ist primär egal.

    Und deshalb ist das Beispiel auch so gut. Weil es zeigt, dass sich unser Hobby eben nicht so einfach zusammen setzt.


    Z.B. Becken einfahren.

    Dem Anfänger wird gesagt, erstmal keine Fische reinsetzen und mit täglicher Futtergabe die nitritabbauenden Bakterien anfüttern. Völlig logisch und es funktioniert.


    Jetzt hört/ließt der Anfänger nach zwei Wochen, dass man auch einfach sofort mit nicht so empfindlichen Tieren dünn besetzten kann und dass die entstehende Nitritmenge dann nicht so hoch geht. Auch das ist logisch und funktioniert.


    Und was macht der macht der Anfänger? Er setzt ein paar Fische genau in den vorher schön angefütterten Nitritpeak und alle sterben. Dabei hat er doch nur zwei logische Sachen kombiniert:nixweiss:


    Oft ist es besser einem Pfad zu folgen und nicht immer auf das umzuspringen, was grade logisch erscheint. Oft führen mehrere Wege zum Ziel. Aber wenn man zwischen den Wegen hin und her springt, kommt man evt nie richtig an.


    Will sagen, dass ich für mich gelernt habe, dass es grade als Anfänger oder bei einem neuen Themengebiet oft besser ist, sich nur einen (oder höchstens zwei) alten Hasen zu suchen und dessen Rat zu folgen. Der ist den Weg schon erfolgreich gegangen.

    Leider sieht man immer mal wieder Leute Fische vor die Wand fahren, weil zig alleine richtige Ratschläge zusammen nur Mist ergeben - zu viele Köche verderben den Brei.


    Ich hoffe ich bekomme dafür keinen Olaf-Award:ohoh:

    Hallo Matze,


    Normal würde ich es nicht nennen. Aber es ist eben ein Phänomen, mit dem man bei Tieren in einem künstlich beschränkten Lebensraum rechnen muss.


    In meinem Fall hatte der Altolamprologus irgendwann kein Interesse mehr und hat das auch deutlich gemacht.

    Hallo Matze,


    Ich hatte einen einzelnen N. buescheri der einen Altolamprologus angebalzt hat.

    Wenn kein passender Partner da und der Drang zu stark ist, wird sich eben was anderes gesucht.


    Solange dabei keine Jungtiere entstehen, sehe ich das nicht als problematisch.

    Hallo Tanja,


    Dann ist doch alles gut mit dem Filter. Und natürlich ist eine längere Standzeit besser:thumbup:.

    Ich bin auf die möglichen Probleme und Ursachen so detailliert eingegangen, weil man leider viel zu oft von Fällen ließt, bei denen relativ planlos alles mögliche ausgetauscht wird und am Ende alles nur schlimmer ist.

    Hallo Tanja,


    Nur so auf Verdacht würde ich den Filter nicht tauschen. Cyanobakterien können vielen verschiedene Ursachen haben. Mir fehlt da auch die Logik hinter. Der Filter in seiner Funktion als Biofilter baut Nitrit zu Nitrat um. Andere Nährstoffe werden darin nur wenig verstoffwechselt.

    Sollte der Cyanobefall also am zu kleinen Filter liegen - ergo man geht davon aus, Cyanos brauchen das Nitrit, hat man sowieso ein Nitrit-Problem. Da es deinen Fischen aber nicht schlecht geht, gehe ich nicht von einem Nitrit-Problem aus.

    Was macht ein größerer Filter noch? Er erzeugt als Nebenprodukt mehr Strömung. Und Cyanos scheinen in manchen Fällen eine Veränderung der Strömung nicht zu vertragen. Ich vermute jetzt einfach mal, dass die Erfolgsmeldungen von größeren Filtern hauptsächlich da her stammen ( ich bin mal gespannt, ob dazu andere Meinungen kommen).


    Ein Außenfilter dient hauptsächlich als Biofilter. Das heißt, solange er mit Ammonium und Nitrit fertig wird, ist der Durchfluss pro Stunde egal. Ein größerer Filter sollte dann her, wenn er es nicht in kurzer Zeit schaft das Nitrit gegen Null zu bringen oder wenn man ihn zu oft sauber machen muss, weil (fast) kein Durchfluss mehr da ist (MMn ist häufiger als alle 12 Wochen reinigen zu viel, aber das ist Ansichtssache).


    720 Liter pro Stunde für ein 420 Liter Becken sollten passen. Ich gehe dabei davon aus, dass da keine Tropheus, Petrochromis, Wabenschilderwelse oder andere “abfallintensiven“ Fische drin sind. Meine Filter laufen fast alle so, dass sie das Wasser im Becken einmal pro Stunde umwälzen.


    Der Uvc hilft nur gegen Algen, die frei im Wasser schweben. Cyanos leben aber hauptsächlich substratgebunden (und sind übrigens keine Algen sondern Bakterien). Damit gelangen sie erst gar nicht zum Uvc.

    Hallo,


    Wie Dirk schon geschrieben hat, muss man die Bakterien unterscheiden.


    Einmal Krankheitserreger und einmal nützliche Bakterien, die Ammonium und Nitrit abbauen. Erstere befinden sich größeren Teils frei im Wasser, Zweitere siedeln fast nur auf Substrat.


    Die nützlichen Bakterien liebt nicht nur der Tanganjikafan, sondern jeder Aquarianer und Teichbesitzer ist auf sie angewiesen - auch im Diskusbecken.


    Der Uvc erwischt grundsätzlich nur im Wasser befindliche Bakterien. D. h. nur Krankheitserreger.

    Eine Ausnahme bilden hier frisch eingerichtete und angeimpfte Becken. Die nützlichen Bakterien konnten sich noch nicht an ein Substrat ansiedeln bzw sitzen nur auf im Wasser schwebenden Teilchen und werden in den Uvc gespült und abgetötet. Hier kann ein Uvc sogar kontraproduktiv sein.

    Ein in den Filterauslass intergrierter oder als Bypass laufender Uvc schadet nicht, sein Nutzen hält sich im Normalfall aber in Grenzen.

    Denn in Aquarien sollte ein Uvc im Normalfall nicht nötig sein, da die Keimzahl durch regelmäßige Wasserwechsel niedrig gehalten wird.

    Außnahmen sind sehr empfindliche Tiere, Krankheitsfälle, sehr hohe Besatzdichte, längere Abwesenheit des Aquarianers etc.


    Der Uvc ersetzt keine regelmäßigen Wasserwechsel und verlängert auch nicht das Intervall, da beim Wasserwechsel auch andere Schadstoffe entfernt werden.


    Ich würde mir einen Uvc nur zulegen, wenn es einen akuten Grund dazu gibt.


    Fazit: Wenn es einem das Geld (inklusive Stromkosten) wert ist, kann man ihn gerne verwenden, denn niedriger Keimdruck ist immer besser.

    Aber im Normalfall ist er einfach nicht nötig und man kann das Geld besser in häufigere Wasserwechsel investieren.



    Edit: Beim Kauf von Filtern mit integriertem Uvc und/oder integrierter Heizung sollte man darauf achten, dass die Teile einzel getauscht oder repariert werden können, sonst kauft man beim Defekt eines der Teile gleich einen neuen Filter.

    Hallo,


    Wo ihr die Artemia her habt, spielt keine Rolle. Die Hydren schleppt man sich auf diversen Wegen ein. Nur vermehren die sich erst, wenn genug lebendes Futter vorhanden ist. In dem Fall die Artemia-Nauplien.