Beiträge von falleb

    Hi Thorsten,

    Na klar, am Anfang lässt sich die Kolonie der similis gut begrenzen, aber männlicher Nachwuchs wird Reviere am Rand beziehen und so das Territorium langsam vergrößern. Und als opportunistischer Schneckenbuntbarsch nehmen sie auch Höhlen oder Gröllfelder ein...

    Da hilft nur, diese Tiere raus zu fangen und abzugeben...

    Gruß Falko

    Hi Thorsten,


    super tolles Becken, die Rückwand gefällt mir super und die Fische ebenso. 10/10

    Mein A. compressiceps "gold head kasanga"-Bock (ca. 9 Jahre) ist leider mittlerweile leider allein, vielleicht sollte ich Ihm mal ein paar kleine Freunde aus Deiner Zucht anbieten:/, bin wegen der Größenunteschiede etwas zurückhaltend...


    Ich habe über viele Jahre sowohl N. multifasciatus als auch N. similis gepflegt und muss sagen, dass sie sich, sobald die Kolonie eine gewisse Größe hat, in der Durchsetzungsfähigkeit nicht wirklich unterscheiden. Die similis werden etwas größer und bulliger, sind aus meiner Sicht aber auch die schöner gefärbten Tiere, aber über Geschmack kann man ja streiten...

    Meine similis-Kolonie (7/20 +20 Kleine) hatte damals ein gesamtes 100x50x50 Becken für sich vereinnahmt und mein ausgewachenes Paar A. comp. "gold head " komplett an die Wand gestellt, sodass ich die Tiere trennen musste.


    Also schau, das die Kolonie immer schön klein bleibt, dann hast Du mit der 3er-Kombination im Becken immer viel Freude;)...


    Beste Grüße


    Falko

    Hi Reiner,


    falls Du in den nächsten Monaten mal in Berlin vorbeikommst, könnten wir gegen N. caudopunctatus tauschen:

    Ich habe aktuell ca. 40 N. buescheri kamakonde zu schwimmen, die aus 5-6 Würfen stammen. Noch sind die größten Jungen mit 2 cm zu klein zur Abgabe, aber sie wachsen gut.

    Seit die Eltern in 2/3 eines 250 l Becken separiert leben, sind sie ausserordentlich produktiv. Bislang akzeptieren sie die älteren Jungtiere, aber wenn sie 3-4 cm erreichen ist vermutlich Schluss. Fange jetzt gerade an, die "größeren" Jungen -bislang mit wenig Erfolg - in das andere Drittel des Beckens zu einigen juvenilen N. similis zu "befördern"

    Vorher hatte ich das Pärchen in einem 375 l Gesellschaftsbecken, da kam meist nur 1 Junges pro Wurf durch, vielleicht lag es aber auch am jungen Weibchen. Dort lebt übrigens eine gefräßige Callochromis stappersii-Gruppe, die putzen auch einiges weg...;)


    Gruß


    Falko

    Hi Ralf,


    ich kann Dir meine Erfahrungen zu Callochromis stappersi "ikola" weitergeben, halte diese Art seit 2014 in 150x50x50. C. stappersi ist die kleinste Art (ca. 9 cm) der Gattung und "relativ" umgänglich.

    Ich habe mit 4/4 Halbwüchsigen (3 cm) damals angefangen, aber es gab innerhalb der ersten 3 Monate 2 Verluste bei den Männchen.

    Habe dann mit eigenen Nachzuchten auf bis zu 8/10 aufgestockt und es wurde viel harmonischer.

    Aktuell habe ich 7/7 bei mir schwimmen. 2-3 Männchen behaupten ein Revier und heben eine kleine Grube (max 10 cm) aus. Der Rest schwimmt mit den Weibchen im Pulk. Die Tiere sind sehr schnellwünchsig und werden bei mir ca. 2,5-3 Jahre alt, muss daher jetzt wieder Jungtiere aufziehen, um ein "Aussterben" bei mir zu verhindern.


    Beste Grüße aus Berlin


    Falko

    Hallo Dana,
    ich kann aus eigener Erfahrung die Kombi N. buescheri mit koloniebildenden Schneckenbuntbarschen auch nicht empfehlen: Ich pflege N. buescheri kamakonde und N. similis mittlerweile in getrennten Becken, habe die Kombi in 100x50x50 und in 150x50x50 probiert, klappt beides nicht, die N. buescheri haben ständig die N. similis (4:10:20-30) "besucht" und drangsaliert.


    Ich würde Dir auch zu einer kleinen Julidochromis-Art raten im Kombi zu den Schneckenbuntbarschen raten.


    Viele Grüße


    Falko

    Hallo Noah,


    ich bin seit längerem auch mal wieder online und möchte Dir gern auch ein paar meiner Erfahrungen weitergeben:

    Ich pflege seit einigen Jahren eine Gruppe N.similis (aktuell mit einem Paar Altos) in 100x50x50. Ich habe ne Mischung aus grauem Sand und schwarzem Sand in dem Becken (Aqua Global irgendwas und JBL Sansibar black). Die Tiere dunkeln meiner Meinung unter diesen Bedingungen nur wenig nach, siehe Bild...


    Weinbergschneckengehäuse sind günstig und für N.simils gut geeignet.

    Nachteil: dünnwandig und lösen sich mit der Zeit auf, müssen also regelmäßig ersetzt werden. Neothauma oder Meeresschneckenhäuser halten deutlich länger. Ich habe einige Meeresschneckenhäuser damals bei diesem Shop gekauft: https://www.schnecken-und-musc…2cd2aaab40276bd4061a7bb15


    Viele Grüße aus Berlin 20171213_151833 klein.jpg


    Falko

    @ Steffi, hab deine Fragen zu Alto/buescheri überlesen, tut mir leid.
    Also der zweite buescheri-Bock versucht häufig, daß Weibchen zu überzeugen. Gelingt ihm aber bislang nicht. Dann reagiert er sich manchmal am Alto-Weibchen ab, die zeigt ihm aber nur die Flanke und das wars. Chef im Becken ist aber der Alto-Bock. Der greift auch meine Hand an, wenn ich im Aquarium hantiere...
    Ich würde Dir für Deine Aquarium raten, ein adulte Paar einzusetzen, die können sich besser gegen die buescheri behaupten als Jungtiere.
    Viele Grüße
    Falko

    Hallo Maggi,
    Vielen Dank, schön, dass Dir mein Becken und die Callochromis gefallen. Um Junge erfolgreich aufzuziehen, musste ich auch Lehrgeld zahlen:
    Die großen Callochromis machen Jagd auf alles kleine, also auch ihre Jungen. Mir ist es häufig passiert, dass ein separiertes Weibchen morgens noch gebrütet hat und abends nach der Arbeit, hatte sie gespuckt und im Heißhunger nach ein paar Stunden ihre Kleinen gefressen.
    Für die Aufzucht verwende ich Einhängebecken, die sorgfältig abgedeckt werden müssen, sonst verliert man die Jungen, da sie am Anfang panisch herum flitzen, sobald man sich dem Aquarium nähert... Die Aufzucht ist eigentlich einfach, mit Artemia Nauplien wachsen die kleinen erstaunlich schnell. Bereits mir 2,5 cm Länge kann man die Geschlechter unterscheiden.
    Viele Grüße
    Falko

    Hallo zusammen. Vielen Dank für die Lorbeeren. Freut mich sehr, dass euch das Becken gefällt.
    Stimmt, den Schneckenhausbalkon hab ich nicht erwähnt. Bis vor kurzem hatte ich noch ein paar überzählige Lamprologus ocellatus Männchen, die ich mittlerweile abgegeben habe. Damit nicht nur das Alpha-Männchen ein Haus hat, habe ich diese Balkone gebaut und mit Magneten an den Seitenscheiben befestigt. So konnten auch unterlegene Männchen ein Haus besetzen. :thumbsup:
    Meine Altolamprologus Dame interessiert sich leider nicht dafür, daher werde ich den Balkon beim nächsten Wasserwechsel entfernen...


    Viele Grüße Falko

    Hallo zusammen,


    ich möchte Euch hier einmal mein Esszimmerbecken vorstellen. Es hat die Maße 150 x 50 x 50, also theoretisch 375 l. Die Kombination stammt von Aquarienbau Friedeberg. Das Becken läuft seit März 2015.

    Zur Technik:
    200 Watt Heizstab von Eheim,
    Filterung mittles selbstgebautem HMF mit 2 Rohren, Membranpumpe von Tetra
    Strömungspumpe (no name)
    Beleuchtung über 3 Lumlightbalken, RGB-Coolwhite, 37,5 cm


    Zur Einrichtung:


    Rückwand Slim-Rock Grau von Steinzeit Design
    Kunstfelsen K1 & K2Grau von Steinzeit Design, in Teile gesägt als Überhangfelsen
    Dunkler Sand (Mischung verschiedener Sorten)
    einige Steine "Alpenstein"
    einige Pflanzen (Anubias und Cryptocoryne)



    Zum Besatz:


    1/1 Altolamprologus compressiceps "Gold head"
    2/1 Neolamprologus buescheri "kamakonde", leider sind es 2 Männchen geworden
    6/4 Cyprichromis microlepidotus " bulu point" leider sind sind 4 Tiere relativ am Anfang und ein weiteres diesen Sommer gestorben
    4/11 Callochromis stappersii "ikola", mittlerweile ist es ein richtig gute Gruppe geworden, habe 2015 mit 4/4 begonnen


    So und hier ein paar Bilder...


    viele Grüße


    Falko

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    Hallo Jonathan,
    Die Tiere nehmen je nach Stimmung unterschiedliche Farbtöne an und passen sich zusätzlich auch der Umgebung an: Ich habe nen dunklen Bodengrund und eine graue Rückwand, daher zeigen sie weniger Gelbtöne als in einem Becken mit weißem Sand und hellen Steinen. Hier mein zweites Männchen:
    Viele Grüße
    Falko

    Hallo Steffi,
    Ich halte aktuell eine 3er Gruppe N. buescheri kamakonde (eher 2,1 als 1,2) in 150×50×50 zusammen mit jeweils einer Gruppe C. microlepidotus und C. stappersii, einem Paar A. compressiceps und einem überzähligen männlichen L. ocellatus.
    Meine Erfahrungen sind folgende:
    Meine N. buescheri können ganz schöne Stänkerfritzen sein. Eine Kolonie N. similis musste ich ausquartieren, da sie ihre Schneckenhäuser nicht mehr verlassen konnten, ohne dass ein N. buescheri die Jagd eröffnet hat. Mittlerweile ist Ruhe eingekehrt. Nur der L. Ocellatus wird Mach mal angegangen, kann sich sehr gut zurück stänkern. Die anderen Arten werden nicht sonderlich beachtet.
    Bei deiner Beckengröße sollte es aber kein Problem sein, die Tiere können ja ausreichend Abstand halten.
    Viele Grüße
    Falko

    Hallo Jonathan,


    ich habe einige Jahre N. caudopunctatus gepflegt, die Unterscheidung der Geschlechter ist nicht ganz einfach, ausgewachsene Männchen sind etwas bulliger und größer als die Weibchen. Auf Deinem Bild würde ich tippen, Du hast beide Geschlechter.


    Viel Spaß mit den Tieren und viele Grüße
    Falko

    Hallo Gabi,


    vielen Dank für den ausführlichen Bericht, klasse!!!
    Ich habe mit meinen L. occelatus viele ähnliche Beobachtungen gemacht:
    Ich habe Anfang 2015 auch mit 5 Halbwüchsigen angefangen, die leider alle Männchen wurden! 4 weitere Tiere einer anderen Quelle habe ich dann nachgesetzt, leider waren auch diesmal nur 2 Weibchen dabei. Ein Männchen und die beiden Weibchen leben jetzt in 100x50 und brüten regelmäßig, die restlichen verbliebenen (4) Männchen sind selbst bei 150 cm Becken-Länge sehr ruppig untereinander, aber eine Abgabe von einzelnen Männchen ist echt schwierig.



    viele Grüße


    Falko

    Hallo Malte,


    das Problem hatte ich damals auch. Es schält sich leider trotz Spüli beim Stecken Kunststoff ab wobei von "zusammenstecken" konnte man nicht sprechen. Nur mit kräftigen Schlägen mit nem Gummihammer konnte das Gestell aufgebaut werden. Aber seit dem hält es bombenfest.


    Entgraten ist ne Idee, es könnte vielleicht helfen den Abrieb zu verringern.


    Viele Grüße


    Falko