Beiträge von bongo

    Hallo Christian,

    es gibt von Tesa ein wirklich hervorragendes doppelseitiges "Spiegelklebeband", welches notfalls sogar wasserfest ist. Damit kannst du die Leisten unter das/die Regalbretter kleben.....dann ist es zwar "geklebt" und erstmal nicht mehr verschiebbar, aber es ist eine schnelle und vor allem problemlose Geschichte;)

    Allerdings solltest du vor dem endgültigen Ankleben die genaue Position der Lichtleiste markieren, damit du die gewünschte Ausleuchtung erzielen kannst. Die LED haben wahrscheinlich einen Abstrahlwinkel von ca. 120°. Dementsprechend tiefer wird ausgeleuchtet, wenn die Leiste höher über dem Becken platziert wird.....:opa: mit tiefer ist nach vorne und hinten gemeint und nicht die Wasserstandshöhe....

    Natürlich geht es vlt auch die Leisten mit nicht zu langen Schrauben anzuspaxen......je nachdem aus welchem Material die Regalböden sind und wieviel Platz über dem Becken ist.....

    Wenn zu wenig Platz, kommst du z.B. natürlich auch nicht mit einem Akkuschrauber hin.....:nixweiss:

    Hallo,

    die Angabe der dort empfohlenen Beckengröße, bzw nur "Literzahl" ist mMn schon seeeehr pauschal und nicht wirklich aussagekräftig.......

    Ehrlich gesagt, würde ich diese Auflistung niemandem empfehlen....

    So sind z.B. alle Lamprologus mit "ab 100l" empfohlen und alle Neolamprologus, darunter dann z.B. auch N. brevis und multifasciatus, mit ab 300l.....:ohoh:

    Nix für Ungut, aber die Liste ist nicht empfehlenswert.....:meinung:

    TeddyWestside würde aber gerne in meinem Urlaub oder an einem Wochenende mal bei dir vorbei kommen.

    Dann kann ich bestimmt noch ein paar Ideen und Tipps bei dir sammeln :)

    ....ganz sicher....auch speziell was Aufbau, Struktur und Aussehen der Beckeneinrichtung angeht....;)

    Da ist Tobi mMn eine echte Koryphäe...:joint:

    Hallo Dana,

    wirklich strange......:nixweiss:

    Normalerweise sind die brevis wirklich eine der Arten, bei welchen man 1/1 in ein Becken packt und sie werden sich früher oder später finden....Das kann schnell gehen und nur 3 min. dauern, aber sich auch mal über einen Zeitraum von 3 Monaten ziehen..... Die angeg. Zeiträume sind natürlich nur als Beispiel genannt...

    Ehrlich gesagt habe ich es bis jetzt noch nicht anders erlebt....:opa: Aber natürlich bestätigen ja Ausnahmen bekanntlich die Regel....

    Interressant finde ich die Tatsache, dass sich das Männchen, sobald er aus der Einzelhaft entlassen wird, ins selbe Gehäuse wie das Mädel begibt. Suboptimal ist natürlich, wenn er die Dame dann nicht mehr raus lässt....?(.

    Was genau passiert denn wenn er mit ihr im Becken ist, bleibt er stoisch beim Schneckenhaus oder ist er auch mal "unterwegs" und bleibt sie komplett im Gehäuse wenn er ggf. mal nicht aufpasst?

    Hi Dani,

    bei der Grundfläche von 100x40cm, sind die Möglichkeiten leider etwas begrenzt......:nixweiss:

    Am besten ist also die Variante mit zwei Arten, die unterschiedliche Ansprüche an ihr Habitat haben......

    Ggf kannst du das Becken auch mit zwei voneinander unabhängigen Steinaufbauten versehen und dann zwei Arten für eben diese Art Lebensraum einsetzen. Diese Arten sollten sich aber (relativ) deutlich voneinander unterscheiden......:opa:

    Eine Möglichkeit dazu wäre z.B. die von dir ggf. gewünschten J. marksmithi und dazu ein Paar Altolamprologus compressiceps zu vergesellschaften..... Allerdings kann es selbst bei einem gut strukturierten Becken niemals garantiert werden, dass sich die Tiere an deinen "Platzierungsplan" halten......

    Eine ganz andere Option ist ein Artenbecken für eine etagenbrütende Feenbuntbarschart einzurichten.....;)

    Am Ende muss es dir gefallen und sich die Tiere wohl fühlen.....;)

    Ach ja, zu den Welsen kann ich dir nix sagen, davon habe ich keine Ahnung:nixweiss:

    Hallo Dani und herzlich willkommen hier.....w;ke:)

    Zu deiner Frage, die passende Variante wäre entweder N. leleupi oder J. marksmithi und N. similis.....aber am besten nicht die marksmithi zusammen mit den leleupi, da beide einen sehr ähnlichen Anspruch an ihren Lebensraum haben.....Zudem kommt noch die (zwar geringe, aber durchaus vorhandene) Gefahr der Hybridisierung der beiden Arten......;)

    Hallo Jessica,

    ehrlich gesagt würde ich es lassen, wenn der Besatz so wie er jetzt ist problemlos funktioniert......?!?

    Ich habe zwar auf einer minimal größeren Grundfläche mit 80x50cm einen Besatz mit N. calliurus 1/1, A. sp. "shell" 6 Tiere und 2/2 T. vittatus "shell", aber würde dir trotzdem nicht dazu raten noch die vittatus in dein Becken zu setzen. Zum einen hast du die calliurus im Verhältnis 1/4 ,

    mit den compressiceps, eine etwas größere Art als die kleinen "Schneckenaltos" und zum anderen etwas weniger Grundfläche mit 80x40cm.....

    Das ist aber ganz alleine meine Meinung, die nicht unbedingt richtig sein muss.......;)

    Hallo Jessica,

    also mMn ist es schon recht knapp, jetzt noch ein Paar T. vittatus ins Becken zu packen..... Ich gehe davon aus, dass du die vittatus "shell" Variante meinst?

    Welche Altolamprologus genau sind im Becken und wieviele N. calliurus und in welchem Verhältnis, schwimmen dort? Das wären wichtige Informationen vorab;).

    wenn du Lust hast, kannst du das Becken ja mal in der Rubrik Beckenvorstellungen vorstellen? Ich und wahrscheinlich auch ein paar andere würden sich sicher darüber freuen:)

    Hallo zusammen,

    langsam geht es voran und zwei weitere Becken sind besetzt....

    Ein Becken ist noch frei und wird wahrscheinlich als weiteres Aufzuchtbecken genutzt werden.....

    Ins obere Becken sind 1/1 Neolamprologus falcicula cygnus eingezogen. Normalerweise ist das Becken mit 55x40x30cm eigentlich zu klein für diese Art, aber das Paar harmoniert recht gut (was nicht von Anfang an der Fall war. Das ist aber wieder eine andere Geschichte;)). Trotzdem sollte das bei der Beckengröße nicht unbedingt nachgeahmt werden und ich gehe das Risiko nur ein, da ich notfalls ein Ausweichbecken zur Verfügung habe. Zudem sind ein paar PVC-Rohren im Becken eingebracht, damit sich ein ggf unterlegenes Tier aus dem Sichtfeld zurückziehen kann:opa:

    Im mittleren Becken haben 1/1 +1 julidochromis ornatus "yellow" eine neue Heimat gefunden. Die Tiere hatte ich vorübergehend in einem Aufzuchtbecken mit L. signatus untergebracht, in dem sie schon regelmäßig ablaichten. Natürlich kam da nix durch, aber so war ich sicher, dass ein 100%iges Paar dabei ist. Wie es aber bei Julis nunmal so ist, hat sich der Umzug schwierig gestaltet und das Paar sich vorerst zerstritten.......und zwar so, dass ich mit Pufferfischen und kleinen Umbauten eingreifen musste....Jetzt scheint die Sache hoffentlich wieder ins Lot zu kommen....

    Anbei Bilder des momentanen Standes und der neuen Bewohner...

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    Jens, ich hätte da noch eine Frage, welche Schneckenbuntbarsche kämen denn noch so in Frage, war nochmal am stöbern und es gibt einfach wirklich so viele interessante.... die brevis zum Beispiel, die zu zweit in ihren Häuschen wohnen sind auch sehr spannend....

    Hallo Sonja,

    ....mmmh, da kommen einige in Frage. Die Frage ist aber vielmehr, welche Art gefällt dir am besten und nicht zu vergessen, ist diese dann auch in dem Moment in welchem du besetzen möchtest zu bekommen? Das aber nur am Rande....

    Du sprichst N. brevis an....ja, brevis sind super und die interessanteste Eigenschaft (1/1 teilen sich ein Gehäuse) hast du ja auch schon angesprochen. Die brevis sind für Tanganjikacichliden seeehr gemäßigt und benötigen nur wenig Grundfläche als Revier. Dementsprechend besteht bei deinem Vorhaben ggf. auch die Möglichkeit zwei Paare unterzubringen. Natürlich unter der Beachtung von Platzierung der Schneckengehäuse, ggf. kleine "Sichtschutzmaßnahmen" bzw. markante Punkte zur Revierabgrenzung etc. Vorteilhaft ist für so eine Konstellation auch, wenn die brevis z.B. zusammen aufgewachsen sind...... Für brevis reichen natürlich aufgrund o.g. Eigenschaft wenige Schneckenhäuser aus. So kannst du auch besser eine gewünschte Raumaufteilung/Platzierung im Becken der Tiere erreichen, indem du ihnen nicht zu viele Optionen gibst...8o. Wie bei Tanganjika eigentlich immer, ist das alles ohne eine Funktionsgarantie. Es hat z.B. auch immer mit dem individuellen Charakter des einzelnen Tieres zu tun... Eine sichere Garantie dafür, dass das was und wie es bei anderen prima funktionert, bei dir auch so klappt gibt es leider nicht:opa: Was die Sache aber auch wieder sehr interessant macht:)


    Wichtig für einen (unter Vorbehalt) funktionierenden Besatz ist eigentlich immer zuerst, welche Art ist von deiner Seite aus "gesetzt" und soll unbedingt ins Becken? Die weiteren Arten und der;) Beckenaufbau ist dann mehr oder weniger von dieser Art abhängig....

    Hi Sonja,

    bei passender Struktur also drei verschiedenen "Zonen" im Becken, die jeweils an die Ansprüche der gewünschten Arten angepasst sind, sollte die Beckengröße mMn auch für die Paras ausreichen..... Bei dem geplanten Besatz, mit Julis für einen Steinaufbau, A. sp."shell" für ein Schneckenfeld und den Paras für etwas höhere Gewässerzonen, möglichst mit vertikal aufgestellten Steinplatten oder einer Strukturrückwand, hättest du dieses Ziel quasi erreicht.....;)

    Der kleine Wermutstropfen bei den A.sp. "shell" und den Julidochromis ist allerdings, dass es beides sehr scheue Arten sein können, welche im schlimmsten Fall nicht immer sichtbar im Becken unterwegs sind...... Dazu die Paras, welche ggf. auch nicht immer Party im Becken machen.....

    Also musst du dir im Klaren sein, dass es vlt ein seeeehr ruhiges Becken werden könnte.....was in der richtigen Dosis natürlich auch seinen Reiz hat.....8o

    Hi Sonja,

    also jetzt in der passenden Rubrik.....;)

    Wenn du dir anstelle der Multis eine andere Schneckenbrüterart aussuchst, sollte es mit den nigripinnis eigtl. funktionieren.......

    Die Problematik bei den Multis liegt darin, dass sie ihr Revier auch vertikal verteidigen und das vehement......

    Die Etagenbrut bzw. die Geschichte mit dem Familienverband, kannst du bei den Julidochromis ornatus auch beobachten, da sich diese auch so verhalten.....nicht ganz so ausgeprägt, aber auch da kann sich eine Kolonie im Steinaufbau etablieren.....;)

    Hallo Jonas,

    80x40x30cm ist ein sehr schönes Maß, gerade für Schneckenbrüter....:)

    Du kommst auf 96l brutto bei dem Beckenmaß.....ob das Kallax das Gewicht hält, kann ich dir aber nicht sicher beantworten.....Das Regal sollte aber auf keinen Fall nass werden, da soweit ich weiß, diese Regale nur aus einer pappeartigen Wabenstruktur und Spanplatte gebaut sind......

    Dementsprechend würde icheine ca. 18mm Siebdruckplatte als geplante Platte für oben drauf zuschneiden lassen. Diese Platten sind wasserfest verleimt und es ist nicht so schlimm wenn da mal ein paar Tröpfchen auf die Platte gehen. Durch das etwas größere Maß der Platte ist ggf zudem der Ikea Unterschrank etwas geschützt.....

    Ich sage mal vorsichtig, dass 25kg Sand für die Beckengröße eine Menge Holz sind und ich denke nicht, dass du soviel brauchst.....

    Betr. Styropor unter den Steinen, hoffe ich, dass du es nur punktuell unter den Steinen hast, da es schnell gammeln kann, wenn es flächig im Becken liegt.....

    Die bessere Methode wäre Acrylglas unter die Steine zu packen.....;)

    Um die von dir angesprochene "Sandverdrängung" zu erreichen, trotz des fehlenden Styropors, gibt es die Möglichkeit, das Becken mit sog. Polygonalplatten auszulegen. Das sind Naturstein-Gehwegplatten, die es auch für nicht zu viel Geld, in versch. Farben im Baumarkt gibt.....

    Und mit diesen Platten könntest du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen hast du deine Sandverdrängung und zum anderen buddeln, bzw können die Multis nicht bis auf die Bodenscheibe buddeln, was ja ansonsten auch nicht immer so schön aussieht.....;)

    Betr. HMF, an welche Art HMF hast du gedacht? Ein Eck-HMF oder ein mobiles Modell? Wie soll der Filter angetrieben werden, mit Luft oder elektrischer Pumpe? Es gibt da, selbst bei dem feinen Sand, welcher Ansicht kein wirkliches Problem darstellt, schon einige gute Lösungen......

    Hallo Daniel,

    soweit ich mich erinnern kann, waren das 240l mit 8Stk. N. brichardi, richtig?

    Da sollte eigentlich am besten nichts weiter dazu.....Na gut, wenn deine Frau Farbe wollte....:sagnix:

    Also im schlimmsten Fall kann es passieren, dass du ausräumen musst....:nixweiss:

    Du kannst vlt vorher versuchen die (wahrscheinlich) N. leleupi herauszufangen bevor das Licht an geht, also während sie ggf noch im "Schlafmodus" sind. Da hast du aber normalerweise auch nur eine Chance, da sie sobald sie es gecheckt haben, wieder "unfangbar" werden. Eine weitere Möglichkeit ist ggf eine aus z.B. einer PET-Flasche selbstgebaute Fischfalle zu versuchen (Anleitungen hierzu findest du eine Menge im www). Was auch gehen kann, ist das Becken mit z.B. einer Filtermatte od. ähnl. zu unterteilen und dann nur den Teil auszuräumen in dem sich die leleupi gerade verstecken.....

    Umständlich wird es aber wahrscheinlich allemal....:opa: