Beiträge von bongo

    Hallo,

    die bessere Wahl ist Acryl oder Plexiglas in einer Stärke ab ca. 3mm.....:opa:

    Da das Styropor ggf. auch anfängt zu gammeln .....Je nach Besatz, legen die Tiere das Styoropor doch gerne mal frei, da eine zu hohe Sandschicht auch nicht unbedingt vorteilhaft ist.....

    Betr. Zuschnitt der Plexiglasplatte, kannst du ein scharfes Cuttermesser und eine gerade Leiste zum anlegen (z.B. Wasserwaage) nehmen und schneidest sie dir selbst zu. Nur mit dem Messer 2-3mal an der Leiste entlang schneiden, dann lässt sich das Plexiglas normalerweise recht einfach über eine Kante abbrechen.....

    In den meisten Baumärkten gibt es Bastelacrylglas in versch. Plattengrößen schon recht günstig......

    Notfalls nimmst du je nach Beckengröße mehrere Platten nebeneinander, die du dir wie oben beschrieben einfach passend schneidest....

    So zumindest meine Meinung....

    Moin Reiner,

    habe sie gefragt, aber keine Antwort bekommen......:P

    Nee im Ernst, ich habe keine Ahnung warum sie die Außenseite des Gehäuses gewählt haben.....?!?

    Druck hatten sie sicher keinen....vlt. liegt es mittlerweile ein bisschen an der Größe der Tiere. Die Larven wurden allerdings kurz darauf im Gehäuse deponiert. Das Bild ist ungefähr im September letzten Jahres entstanden. Mittlerweile haben sie auch schon wieder 3-4mal abgelaicht und auch wieder innerhalb eines größeren Neothauma-Gehäuses.....:fisch:

    Einige mMn vorteilhafte Eigenschaften der Caudos: Sie sind sehr genügsam, nehmen jede für sie passende Gelegenheit, egal ob Steinspalte, Schneckenhaus oder auch mal die Seitenscheibe, vor der sie vorher eine kleine Grube gebuddelt haben, als Platz für ein Gelege oder als verteidigungswürdiges Revier an. Zudem sind sie, wie schon öfter erwähnt, fast immer sichtbar im Becken unterwegs...... Dementsprechend eignen sie sich oft auch sehr gut für eine Vergesellschaftung....und schön anzusehen sind sie allemal....;)

    Hallo,

    man kann nicht pauschal sagen, dass die Caudos immer die Schneckenghäuse erstmal zubuddeln. Manchmal bleiben auch leere Gehäuse komplett unbeachtet im Becken liegen. Ich denke aber, dass es eine angeborene Sache ist die Gehäuse erstmal "unbrauchbar" zu machen, damit sie nicht von Konkurrenten genutzt werden können..... Ich habe des öfteren beobachtet, dass ein erst zugeschüttetes Gehäuse später, nach den Freilegen, aber auch tatsächlich zur Eiablage genutzt wird, während unbeachtete Schneckenhäuser wirklich nie genutzt wurden.:fisch:

    Jedoch nehmen sie auch gerne mal eine enge Steinspalte oder einen unterhöhlten Stein als Ablageort für ein Gelege.....Zumindest dann, wenn die Konkurrenz betr. Ansprüchen auf leere Schneckenhäuser zu wehrhaft ist....

    Was sie ach gerne machen ist, dass sie an einem Stein laichen und die Larven in ein Schneckenhaus umbetten.....

    Hi Tobi,

    wie du bei mir gesehen hast, bin ich da eher noch "old school" aufgestellt in meinem Keller. Ich arbeite noch mit Schläuchen und Eimern.....ist bei meinen kleinen Becken aber auch kein so großes Ding und die Pflanzen meiner besseren Hälfte bekommen nährstoffreiches Gießwasser8o.

    Allerdings halte ich eine gewisse "Automatisierung" beim Wasserwechsel für vorteilhaft und solange du die Möglichkeit hast etwas vorzusehen/ zu realisieren, solltest du das mMn auch tun.

    Was ich immer als kleinen Nachteil bei dieser Art von "Automatikwasserwechsel" sehe ist, dass die Möglichkeit mal schnell ein bisschen Mulm etc. direkt beim WW mit abzusaugen entfällt und doch ggf wieder manuell vorgenommen werden muss...... Das ist aber eher nur ein kleines Problemchen wenn man die anderen Vorteile sieht...;)

    Hallo Belinda,

    eigentlich ist das Becken wie schon erwähnt für drei Arten zu klein......:nixweiss:

    Allerdings gibt es vlt doch einen kleinen Hoffnungsschimmer aber ich schicke direkt vorweg, dass es keinerlei Garantie gibt ob die Sache klappt.

    Wenn du gerne drei Arten inkl. A. sp. shell haben möchtest, musst du die anderen Arten an die nicht wirklich durchsetzungsfähigen Altos anpassen.

    N. caudopunctatus ist da schon grenzwertig.... Ich hatte diese Kombination mit den Altos und Caudos schon einmal und muss sagen, dass ich von den Altos nicht viel gesehen habe. Zudem haben die Caudos teilweise versucht, die Schneckengehäuse inkl. der Altos drinnen einzubuddeln....8|. Von den Altos kam diesbezüglich wenig Gegenwehr...:sleeping:.

    Zudem sind die L. kungweensis auch recht "charakterstark" wenn sie sich erstmal eingelebt haben ;)und sie benötigen mehr als 2-3 Röhren oder Schneckenhäuser pro Tier, da sie z.B. auch ihre Eier und Larven sehr oft umbetten. So werden sie im schlimmsten Fall die doch sehr scheuen Altos nie wirklich in Ruhe lassen......

    Die mMn oben angesprochene Möglichkeit wäre ggf:

    1/1 N. caudopunctatus (ist aber wie gesagt grenzwertig)

    1/1 A. sp. Sumbu Shell

    1/1 N. brevis (anstatt der L. kungweensis)

    Der Vorschlag mit den brevis hat folg. Hintergrund: die brevis benötigen nur ein Schneckenhaus, welches sich beide Geschlechter eines Paares teilen. Zudem verteidigen sie nur ein relativ kleines Gebiet rund um ihr Schneckengehäuse und sind nicht so aggressiv wie viele andere Schneckenbubas.....


    Ach ja, ich möchte noch anfügen, dass du dann aber dringend die Besatzreihenfolge beachten solltest. Am besten setzt du zuerst die Altos und/oder die brevis und dann ca. 2-3 Wochen später, wenn die anderen etwas Sicherheit in ihrem neuen Habitat gesammelt haben, die caudopunctatus.....


    Wie gesagt, es gibt keine Garantie für o.g. Vorschlag und mit nur zwei Arten wäre es bestimmt sicherer......:brav:


    Ich bin nach wie vor sicher, dass eine Kombination aus N.caudopunctatus und L. ocellatus funktionieren würde. Es müssen für den Kontrast ja nicht ocellatus "gold" sein....Schau dir mal die "Ur-ocellatus" oder einfach ocellatus "blue" an...;)

    Hi Belinda,

    um nochmal auf die Geschichte mit dem Artenbecken für Feenbuntbarsche und Aggressionen im allgemeinen von Tanganjikacichliden zurückzukommen......und nicht zuletzt um ein bisschen eine Lanze für die Arten des Brichardi-Komplexes zu brechen.......:opa: Beinahe alle Arten aus dem Tanganjikasee haben ein gewisses Aggressionspotential, einige mehr, andere etwas weniger, oft innerartlich sehr ausgeprägt und manchmal auch hauptsächlich gegenüber allen anderen Arten, wie bei den Feen. Dementsprechend sind sie sehr schwer bis garnicht zu vergesellschaften. Aber das soziale Verhalten zu beobachten bei diesen Etagenbrütern ist schon sehr interessant. Betr. der Vermehrung der Feenbuntbarsch Arten, ist es sehr oft so, dass die Tiere weniger oder nur noch sehr kleine Gelege produzieren wenn der Platz im Becken ausgeht. Diese Erfahrung haben neben mir auch schon viele andere hier gemacht. Zudem wächst die Kolonie nicht ins uferlose wenn für die Jungtiere nicht speziell zugefüttert wird...... :sagnix:

    Im allgemeinen gilt:

    Ganz sichere Garantien für einen funktionierenden Besatz betr. Tanganjika, speziell bei Vergesellschaftung versch. Arten, gibt es allerdings nie. Bei einem klappt's bei anderen nicht. Alles ist auch abhängig von versch. Faktoren, wie z.B. Reihenfolge des Besatzes, Struktur des Beckens, sind die eingesetzten Fische als Jungtiere zusammen aufgewachsen usw.......

    Hallo Belinda,

    die Beckenmaße von 140x30x30cm ergeben einen Bruttoinhalt von 126l und somit ist dein Becken mMn für maximal zwei Arten geeignet......

    Da bieten sich schon einige der hier bereits vorgeschlagenen Lamprologini gut an.

    Ich werfe mit einem reinen Feenartenbecken noch eine Variante in den Raum. Schau dir mal Neolamprologus brichardi oder pulcher oder andere etagenbrütende Arten aus dem Brichardi-Komplex an. Die sozialen Strukturen in einer wachsenden Kolonie dieser Arten sind sehr beobachtenswert......;)

    Wenn das nix für dich ist, kannst du wie schon vorgeschlagen zwei kleinere, nicht zu raumbedürftige Lamprologini Arten einsetzen. Und ich würde an deiner Stelle auch vorerst bei problemlosen Lamprologini bleiben um erstmal ein paar tanganjikatypische Verhaltensweisen kennen zu lernen......

    Die bereits vorgeschlagenen N. caudopunctatus z.B. haben die Eigenschaft, fast immer sichtbar im Becken unterwegs zu sein, was schon mal sehr vorteilhaft ist. Viele der anderen Arten leben deutlich versteckter und um nicht ständig in ein Geisterbecken zu blicken, sind Caudos schon mal eine gute Wahl.

    Dazu eine obligatorische Schneckenbrüterart und du hast mMn einen schönen und funktionierenden Besatz.

    Als Schneckenbrüter sind es ein paar Arten, welche in Frage kommen könnten, von denen auch schon ein paar hier genannt wurden.....

    Ich möchte dir aber noch Lamprologus ocellatus vorschlagen, da diese auch nicht zu scheu sind und robust genug sich gegen brutpflegende caudopunctatus zu behaupten. Da die caudos mit Jungfischen schon sehr aggro agieren können.... (nicht wahr Reiner  8o)

    Die ocellatus neigen ggf. Zur Haremsbildung und bei etwas geschickter Strukturierung des Beckens, kannst du möglicherweise ein Männchen und zwei Weibchen der Art ins Becken packen. Dazu 1/1 Neolamprologus caudopunctatus und fertig......

    Das wäre mein Vorschlag für das Becken mit den besonderen Maßen......:opa:

    Hallo zusammen,

    finde diese Arten auch ziemlich spannend und würde mich über weitere Informationen freuen.

    Ich weiß, dass diese Art nicht explizit hier im Thread genannt wurde, aber ich glaube der Rainer ( Malawi61 ) hat auch N. mondabu, oder?

    Wie ist das Aggressionspotential bei den mondabu? Ich habe irgendwo gelesen, dass es sich um eine eher gemäßigte Art aus diesem Komplex handeln soll, stimmt das?

    Ich will dich nicht nötigen Rainer, würde mich aber sehr über Bilder der mondabu freuen...;)

    BTW, hat schon jemand N. sp. "Eseki" gehalten? Wie groß ist der Unterschied zu den mondabu etc.?

    Das würde mich alles sehr interessieren, also wenn jemand was weiß, immer raus damit...

    Dankeschön:joint:

    Hi Jochen,

    wie ich schonmal erwähnt habe, sind N. caudopunctatus sehr genügsam..... Sie brauchen nicht zwingend Schneckenhäuser.... Zudem wird es passieren, dass die caudopunctatus keine bzw wenig Chancen haben Schneckenhäuser zu besetzen wenn die Multis sich im Becken ausbreiten. Das ist aber auch kein großes Problem, solange den caudos ein paar Steinaufbauten zur Verfügung stehen.....

    Und ja, die Kombi mit Multis und Caudos ist wahrscheinlich die Variante bei der immer etwas zu beobachten im Becken ist.....;)

    Hi Jochen,

    wenn du dich gegen die kolonibildenden Schneckenbrüter entscheidest (was ich persönlich befürworten würde;)), kannst du, wenn du wie schon angesprochen geschickt strukturierst, ggf. mehr als nur ein Paar der z.B. von Torsten schon erwähnten L.ornatipinnis "striped" oder auch von den N. brevis ins Becken setzen. Bei L. ocellatus würde ich nur ein Männchen, aber ggf. mit zwei Weibchen setzen, da diese auch zur "Vielweiberei" neigen, wenn sich die Möglichkeit bietet...8o. Nur auch da musst du daran denken, zwei deutlich abgegrenzte Reviere für die Mädels zu kreieren, welche dann zusammengenommen + ein bisschen mehr, das Gesamtrevier für das Männchen ergeben.....:joint:

    Bei L. ornatipinnis "striped" könnte ich mir ggf. zwei Paare vorstellen. Aber nebenbei bemerkt es gibt versch. Varianten von ornatipinnis, welche mMn in ihrem Aggressionpotential unterschiedlich sein können. Die "striped" Variante zählt aber eher zu den tiefenentspannten Varianten....8)

    Bei N. brevis gehe ich noch einen Schritt weiter und denke es wären vlt. sogar drei Paare möglich. Allerdings sollten diese dann als Jungtiere zusammen aufgewachsen sein und die einzelnen Reviere müssen geschickt mit z.B. einzelnen, auch größeren (höheren) Steinen als Sichtschutz abgegrenzt werden. Die höheren Steine kommen dann wahrscheinlich auch wieder den Cyprichromis zu Gute....;) Die Theorie betr. der Heringe und der hohen Steine hätte ich aber gerne nochmal von einem Cyrichromis-Halter bestätigt, da ich diesbezüglich nicht aus Erfahrung spreche, sondern nur meine es schon mal gelesen zu haben....:nixweiss: