Beiträge von bongo

    Hallo Markus,

    habe leider keine brevis kushangaza, hatte aber hier mal ein Video der Tiere gefunden.......

    Soweit ich weiß, hatte das Cichlidenland mal welche......Sind aber nie auf der Stockliste aufgetaucht..... :nixweiss:

    Wenn es irgendwo mal welche gäbe, wäre ich auch sehr daran interessiert..... Alleine schon ob sich die Farben wirklich so weitervererben..... ;)

    Neolamprologus Similis

    Lamprologus ocellatus

    Altolamprologus sumbu shell


    Eine Feenkolonie finde ich auch extrem spannend...

    Hallo Christian,

    deine o.g. Arten sind alle Schneckenhausbrüter. Die einzigen, welche eine echte Kolonie bilden sind die similis. Das wäre für ein Artenbecken mit relativ schnell steigender Bewohnerzahl natürlich eine Option.

    Die ocellatus würden im Harem funktionieren, wobei ich persönlich nur 1 Männchen mit 2 Weibchen setzen würde......Allerdings ist dann wirklich fast nur die Grundfläche belebt und der obere Teil des Beckens toter Raum.....

    Die sumbu shell sind tolle Fische und auch hier ist es wahrscheinlich, dass du ggf mehr als ein Paar ins Becken setzen könntest. Zumindest dann wenn die Tiere als Jungfische zusammen aufgewachsen sind......Allerdings wird das ein sehr entspanntes Becken, da diese Art recht scheu ist und es immer eine gewisse Zeit braucht, bis du mal ein Tier im Aquarium siehst....:nixweiss:


    Je nachdem wie hoch und sicher du ggf Steine ins Becken stapeln kannst, hast du bei den von Steffi vorgeschlagenen Julidochromis auch die Möglichkeit, dass alle Bereiche des Beckens besiedelt werden. Das Gleiche gilt auch bei einem Feenartenbecken. Du musst aber bedenken, je mehr Steinaufbauten/Verstecke, umso schwieriger das Herausfangen überschüssiger NZ.......:opa:

    Ich werfe deswegen einfach nochmal eine Kombination aus zwei Arten in den Topf:

    1/1 Neolamprologus caudopunctatus oder leloupi (nicht leleupi)

    1/1 Lamprologus ocellatus

    Die caudopunctatus oder leloupi sind sehr eng miteinander verwandt und beide Arten haben die Eigenschaft, dass sie fast immer sichtbar im Becken unterwegs sind.

    Die L. ocellatus sind wehrhaft und mutig genug ihr Revier zu verteidigen und vertragen auch mal eine "Blitzattacke" eines caudopunctatus.....

    Normalerweise würde ich noch eine Kombination aus N. brevis mit Caudos empfehlen, da denke ich aber, dass die Gründfläche doch etwas klein, bzw. bei einem Eckbecken vlt. etwas unvorteilhaft ist. Denn die brevis brauchen zwar ggf nur sehr wenig Platz, sind aber auch nicht so durchsetzungsfähig wie die ocellatus.......

    Eine Garantie dafür das alles so wie beschrieben klappen würde, gibt es aber bei Tanganjika aber nie.....;)

    Hallo zusammen,

    also ich denke die 105l sind ausreichend für ein Feenartenbecken mit einem Paar plus 2-3 Generationen NZ, natürlich wenn immer wieder ein paar Jungtiere aussortiert und aus dem Becken genommen werden.....

    Ich halte momentan N. helianthus auf 60x40x32 mit zwei Generationen NZ.....

    Natürlich sind die helianthus nicht soooo produktiv. Ähnlich den savoryi die Thomas angesprochen hat.....;)

    Hatte meine N. olivaceous z.B. auch auf 60x40 Grundfläche mit mehreren Generationen NZ und das ging auch gut, allerdings mussten immer wieder Jungtiere aus dem Becken......Das ist bei größeren Becken aber auch der Fall.....

    Vlt. Wird es ja bei Skywalker auch gar kein Feenbecken.... :)


    Mich würde interessieren welche Arten denn bei dem Ersteller des Threads auf dem Schirm waren/sind?

    Hallo,

    da du selbst schon bemerkt hast, dass es für zwei Arten ziemlich eng wird, wäre eine mMn interessante Möglichkeit, dass Becken als "Feenartenbecken" zu gestalten. Dafür in Frage kommende Arten wären:

    Neolamprologus brichardi oder pulcher oder marunguensis oder olivaceous oder crassus oder gracilis oder........

    Jetzt musst du nur entscheiden was dir davon gefällt, bzw. was davon in deiner Nähe zu bekommen ist......

    Normalerweise reicht es aus mit zwei verschiedengeschlechtlichen Tieren anzufangen. Den Rest erledigen sie dann von selbst.....8o

    Hallo Sandra,

    erstmal sehr schön das du dich für Tanganjika entschieden hast. Eigentlich ist das Becken mit den zwei von dir ausgesuchten Arten fertig besetzt.......

    Die N. similis sind koloniebildendende Schneckenhausbrüter und dementsprechend wird die Anzahl der Tiere relativ schnell ansteigen. Auch die J. transcriptus dulden ihre Jungtiere sehr lange im elterlichen Revier, auch wenn schon wieder eine neue Brut vorhanden ist........

    Also steigt die Anzahl der Beckenbewohner von alleine.......;)

    .....Ja, da ist natürlich was dran.....Obwohl ich denke, das die chitamwebwai näher an N. walteri sind. Ich habe hier noch einen einzelnen falcicula cygnus sitzen und wenn ich direkt vergleiche, sind schon ein paar äußerliche Unterscheidungsmerkmale erkennbar.

    Das Netzmuster der Schuppen auf den Flanken des falcicula cygnus ist deutlich feiner. Der Kopf ist von oben betrachtet etwas breiter und auch das Maul ist etwas tiefer gespalten. Zudem zeigt der falcicula cygnus bei Stress immer mal wieder ein braunes Band auf der Seite, was bei den chitamwebwai nie zu sehen ist......

    Obwohl die Färbung der Jungtiere an falcicula cygnus erinnert, ist bei den chitamwebwai deutlich weniger gelb/orange erkennbar.......

    Ist wohl mal wieder was für die Wissenschaftler...... :opa::lol4:

    hallo zusammen,

    vielen Dank für die Blumen.....:).

    Leider schönt der Blitz beim Fotografieren natürlich etwas und dementsprechend sind z.B. Die leuchtend blauen Flossen beim Blick ins Becken nicht so ausgeprägt erkennbar. Die "fleckige" Färbung ist bei den Jungtieren leider auch nicht permanent vorhanden, sondern eher eine Imponiererscheinung oder ggf auch Schreckfärbung.....

    Also bleiben es doch wie so viele Lamprologini mehr oder weniger Fische auf den zweiten Blick oder "graue Mäuse" wie das Joe so schön formuliert hat;):thumbup:.

    Mal sehen wie's weitergeht.. :fisch:

    Hallo zusammen,

    hier ein kleines Update zu den chitamwebwai.....:hi:

    Es sind mittlwerweile drei Bruten im Becken. Die ältesten Jungtiere haben eine Größe von rund 2cm+, die daraufolgende NZ ist gut 1cm groß und die Kleinsten sind etwas unter 1cm lang. Wenn die Elterntiere ihren bis hierhin gezeigten Turnus einhalten würden, wäre eigentlich schon das nächste Gelege fällig gewesen....... Doch so wie es jetzt aussieht haben sie diese Aktivitäten vorerst eingestellt......:nixweiss:

    Die Umgangsformen zwischen den Jungtieren wird auch etwas rauher. Interessanterweise aber hauptsächlich nur zwischen gleichaltrigen Tieren. Die Eltern, speziell das Weibchen, ist gegenüber den ersten Jungtieren auch etwas aggressiver, aber noch nicht wirklich ernsthaft...... Das männliche Tier ist recht tiefenentspannt und "schubst" die Jungtiere nur mal kurz weg, wenn sie ihm direkt in den Weg schwimmen....

    Da sich die Jungtiere mittlerweile in beinahe allen Bereichen des Beckens blicken lassen, haben die Elterntiere auch wieder etwas ihre Scheu verloren und zeigen sich öfter.

    Es waren wie weiter oben im Thread schon beschrieben, bislang immer nur sehr kleine Bruten und so sind aus drei Gelegen rund 20-22 Jungtiere im Becken.

    Ich werde demnächst versuchen die älteren Jungtiere aus dem Aquarium zu nehmen und bin gespannt ob die Eltern dann wieder ein neues Gelege angehen......:fisch:

    Wenn ich dazu komme, versuche ich vorher nochmal ein paar Bilder zu machen.

    Hallo,

    ich kenne mich mit den Heringen zwar nicht aus, aber kann es denn vlt. sein, dass er von dem jetzigen Alpha-Bock blöd erwischt worden ist...?!?

    Ich hatte das mal mit Telm. vittatus shell...Da wurde ein unterlegenes Männchen mit nur einer unglücklichen Attacke des dominanten Männchens quasi bewegungsunfähig geschossen und ist nur kurze Zeit später verendet......

    Ist nur eine Mutmaßung und allgemeine Frage.....?!?

    ....ja, dann liegt die Entscheidung alleine bei dir....:nixweiss:

    Wenn du ihn drin lässt, würde ich ihn an deiner Stelle mit einer kleinen passenden elektrischen Pumpe betreiben und ggf auch den Heizer dort verstecken. Ggf kannst du dir die passenden Teile, also den Träger für die Filtermedien etc., auch im www besorgen. Wenn du aber lieber über Luftheber filtern möchtest, würde ich mit einer Filtermatte einen HMF in die Ecke bauen....Dahinter kannst du z.B. die Heizung ja auch wieder verstecken.... der Platzbedarf ist wahrscheinlich ziemlich gleich....

    Hallo Uwe,

    was für ein Kasten das ist, weißt du ja jetzt.....;)

    Kann das auch bestätigen, dass es sich um einen recht guten, effektiven Innenfilter mit guter Standzeit handelt. Hast du denn die dazugehörige Pumpe, den Einsatz für die Filtermedien und ggf. den passenden Heizer noch? Wenn ja, würde ich den Bioflow definitiv wieder einsetzen.....

    Hallo Nico,

    Denke das mit den 3 Arten kann man nicht so pauschal sagen.

    .....das mit pack einfach mal ein paar Arten rein und warte ab was passiert aber auch nicht.....:( Das geht nämlich am Ende auf Kosten der Tiere....


    Das Becken von Frank (FBR2) ist ein ganz anderes Kaliber als dein 350er Trigon. Dementsprechend ist das mMn ein bisschen Äpfel mit Birnen verglichen....:ohoh:


    Wenn die Julis und Altos gesetzt sind, solltest du für jeweils beide Arten ein voneinander getrennten Steinaufbau machen um ihnen je ein Revier zu bieten. Für eine dritte Höhlenbrüterart wird es da im Eckbecken wahrscheinlich schon recht eng.....

    Schneckenhausbrüter sind ja auch Höhlenbrüter;). N. brevis wäre z.B. eine gute Wahl, da sie nicht allzuviel Platz brauchen, weil sich ein harmonierendes Paar ein Schneckengehäuse teilt und nur ein kleines Revier rundherum verteidigt. Trotzdem benötigen sie eine von den Steinaufbauten sicher abgegrenzte Sandfläche mit ein paar Schneckengehäusen. Aber auch dann ist es nicht sicher ob es mit den J. marlieri klappt. Ich habe da in Vergangenheit im 100cm Becken schonmal schlechte Erfahrungen gemacht, da die marlieri eine der großen Julidochromis Arten sind und auch keine Kinder von Traurigkeit. Bei mir hat das 13cm Juli-Mädchen problemlos das Schneckengehäuse inkl. dem Paar brevis im Inneren durchs Becken bewegt, obwohl die Zusammensetzung vorher für sehr lange Zeit ohne Konflikte funktioniert hat......Soviel nochmal zum Thema: "am Anfang geht's meist gut.....".

    Natürlich muss das nicht passieren, kann aber! Auf jeden Fall ist das Risiko dafür hoch, wenn einfach mal ein Paar versch. Arten als "Testpiloten" ins Becken gepackt werden......

    Eine Möglichkeit anstelle der N. brevis, wären möglicherweise auch N. caudopunctatus. Diese sind normalerweise flink genug sich Angriffen andere Beckenbewohner zu entziehen. Zudem sind sie eigentlich immer im Becken zu sehen und recht anspruchslos was ihr Revier anbelangt und geben sich mit dem zufrieden was an Platz übrig bleibt. Das heißt aber nicht, dass das Becken einfach wild aufgebaut werden kann. Eine gewisse Struktur sollte schon vorhanden sein.

    Eine vlt mögliche weitere Art wären unter Vorbehalt noch P. nigripinnis für den eher oberen Teil des Beckens. Mit vier Arten ist aber das Risiko für ein Stressbecken schon wieder höher....... Vlt sollten dann die Schneckenbrüter draußen bleiben...?!?