Beiträge von Steffi

    Vorteil von einer Druckdose oder Ringleitung:


    Man benötigt bei größeren Anlagen nicht so viel Luftschlauch, keine großen Verteiler an der Luftpumpe.
    Konstanter Druck an den Abzweigungen.

    Hallo zusammen :hi:


    Ich möchte hier einen älteren, von Thomas M. erstellten Thread ausgraben, den ich bisher nicht kannte, weil er bereits vor meinem Forum-Beitritt entstand und dann einschlummerte. Es wäre toll, wenn diesem Thread wieder Leben eingehaucht werden könnte und weitere interessante Beiträge ergänzt würden :dafuer:


    Ich bin auf diesen Thread gestossen, weil ich eine Ergänzung zum Themenkreis „Luftheber-Filterung / Druckdose / Ringleitung“ anbringen wollte. Die genannte Thematik wurde bisher ja in verschiedenen anderen Threads - eher exkursmässig bzw. off topic - teilweise angeschnitten.


    Eine der zentralen und nicht abschliessend beantworteten Fragen lautete dabei, wieso man mit einer Druckdose oder einer Luft-Ringleitung die Leistungseffizienz der zentralen Luftpumpe und des gesamten daran angeschlossenen HMF-Filtersystems signifikant erhöhen kann.


    Ich habe eher zufällig zwei Artikel entdeckt, welche die Zusammenhänge ganz gut beleuchten:

    DATZ-8-Luftheber-und-Luftquellen.pdf

    Eine grosse Rolle bei der Erklärung der leistungssteigernden Effekte beim Transport von Wasser und/oder Luft in Schläuchen oder Rohren scheint das sogenannte „Hagen-Poiseuille-Gesetz“ zu spielen. Es besagt einfach gesagt (Zitat aus oben angegebener Quelle):


    tanganjika-cichliden-forum.de/…dex.php?attachment/23923/


    Hier noch ein link, der dieses Gesetz und Anwendbarkeit etwas ausführlicher, aber nicht zu wissenschaftlich erläutert:

    Hagen-Poiseuille-Gesetz - DocCheck Flexikon


    Wie die oben verlinkten Datz-Artikel darlegen, gibt es diverse Komponenten innerhalb einer HMF-Filteranlage, die aufgrund ihrer Erzeugung von Engpässen, Gegendruck oder Strömungswiderständen (sowohl in Bezug auf den Luft- als auch den Wasserstrom) leistungsmindernd wirken können (z.B. Art des Rückschlagventils, Art der Luftventile und der Luftheber). Es gibt somit mehrere „Stellschrauben“ zur Effizienzsteigerung des Gesamtsystems. Eine Druckdose oder - bei grösseren Becken-Anlagen - eine Ringleitung zählt sicherlich zu den wichtigsten Stellschrauben, um die Performance, Energieeffizienz und Langlebigkeit einer solchen Anlage optimieren zu können.

    ... ich hätte Sorge, dass sich das Paar zerstreitet, wenn Du die Jungen komplett samt Muschel entfernst.

    Ob dieses Risiko besteht, kann ich zu wenig beurteilen. Mein Comps-Paar ist nun schon zum viertenmal am Brüten. Zweimal hatte ich die gesamte Brut komplett separiert mitsamt der Brutröhre, einmal hatte ich gar nichts gemacht und die Jungfische wurden eines Nachts geplündert, möglicherweise von Julidochromis. Aber zerstritten hat sich mein Paar noch nie. Es gab nur einmal Streit unter den beiden Mädels um die Gunst der Bruthöhle bzw. des Alpha-Bocks.

    Meint Ihr ich soll die Brut-Muschel samt Mama und Eier/Larven in ein separates 35 l-Becken setzten.Da im momentanen 240l- Becken noch Occelatus mit drin sind?

    Wenn Du die Jungen behalten und grossziehen willst: unbedingt ! Aber ohne Mama! Die kann nämlich ihre Jungen auch zum Fressen gerne haben 🤔

    Hallo Jens

    Bis zum Freischwimmen der Larven dauert es ca. 10-14 Tage. Wann dein Mädel wieder aus der Muschel hervorkommt, kann ich dir nicht sagen. Mein Brutpaar brütet nur in einseitig geschlossenen Welshöhlen. Das Mädel ist aber nicht dauernd in der Höhle, sondern steht zusammen mit dem Bock zeitweise auch vor der Höhle. Im kleineren Radius darum frisst sie sogar während der Fütterung.
    Irgendwann wird auch dein Mädel hungrig werden :popcorn:

    Hallo zusammen :hi:


    Ich sehe dies ähnlich wie Reiner

    Es gibt Algen :evil: und Algen 🤩 ... gehören nicht alle zu den „Bösen“ und Unduldsamen :meinung:

    Mich persönlich stören nur Cyanos, Pinsel-/Bartalgen und schmierig bräunliche Ablagerungen, wenn sie nicht mehr als marginal zu bezeichnen sind. Am meisten stört mich ein Algenbefall an den Pflanzen.

    Aber so ein wenig rötliche und/oder hellgrüne Patina an den Steinen, Modulen oder an der Rückwand ist doch toll und lässt ein Becken viel naturnaher und farbig-frischer erscheinen.

    Insofern würde mich das Beispiel von Marcus in diesem Beitrag Aus Braun mach Grün überhaupt nicht stören. Im Gegenteil, denn das Rot verstärkt den Farbkontrast zu den Pflanzen und macht das Ganze optisch frischer und attraktiver.


    Und vielleicht kann sich der eine oder andere von euch noch an die Becken unseres holländischen Mitglieds nijlpaard erinnern. Die haben ein grandioses Algenspektrum, wie z.B. auf den Fotos hier zu sehen ist:

    Tanganjika 2.70 x 0,85 x 0.60m

    .. An Südamerika hab ich tatsächlich auch schon gedacht 🤔 allerdings müsste ich dann anfangen an den Wasserwerten zu drehen, da unser Wasser hier mit Ph 7,9 aus der Leitung kommt und auch ziemlich hart ist.

    Dann passt es ja mit Tanganjikas :thumbup:

    Ansonsten kann ich mich eigentlich auch nur der Meinung von Jens anschliessen.

    Hallo Nick ... und erst mal herzlich willkommen hier w;ke:)

    Sorry, wenn ich es ein wenig anders sehe, als meine Vorschreiber. Dein Becken hat zwar seine spezielle Aura, aber aus meiner Sicht schreit es nicht wirklich nach Feen. Es wirkt für mich zu südamerikanisch, auch wenn diese Wurzel ein Prachtstück ist. Den Blauanteil finde ich zudem zu extrem.

    Rein optisch könnte ich mir in diesem Becken eher einen Trupp Synodontis vorstellen.

    Ist aber nur meine persönliche Meinung, die letztlich völlig irrelevant ist :beerdrink:

    Viel Spass hier und gutes Gelingen mit dem Besatz :thumbsup:

    Und wie kommst du von 2cmx10 dann auf 400cm? :/

    Uupps .. , da hab ich sogar noch falsch gerechnet :wut:

    Um die in diesem Thread genannte Milchbuchrechnung durchzuziehen (Aquariumlänge = 10 x die Fischlänge), müsste mein Aufzuchtbecken-Beispiel entweder nur 20 cm (2 cm x10) oder gar 40 m lang sein (200 Fische x 2 cm x 10) 🤪😱

    Keins von beidem ergibt Sinn :nixweiss: ... wie Du so gut sagst ...: ein Aufzuchtbecken ist was anderes ... eine vorübergehend durchaus praktizierbare Büchsenhaltung 🥳

    Übrigens eine ganz lebhafte Büchse 8)



    Hallo zusammen :hi:


    Angefangen hat dieser thread ja mit einem Würfel, also richtig 3-dimensional ;)

    Und auf einmal wird nur noch über die optimale Länge des Beckens gerätselt :oeh:


    Was ist das bessere Becken für eine z.B. 20-köpfige Cyprichromis-Truppe:

    150x50x50 oder 86x87x50 ? (ergibt beides ungefähr dasselbe Wasservolumen)

    Cypris schwimmen in alle Richtungen kreuz und quer, also nicht nur der Länge nach hin und her...

    Oder, anderes Beispiel: Meine rund 200 Stück jungen Altolamprologus mit einer Durchschnittslänge von rund 2cm schwimmen in einem 1m langen Becken, müssten aber gemäss der Längen-Faustregel (Faktor 10) ein mindestens 4 m langes Becken haben 😱 🤯


    Somit greift eigentlich eine reine Längenbetrachtung zu kurz
    ;)


    Wir hatten vor längerer Zeit z.B. hier auch mal eine Diskussion über das optimale Verhältnis zwischen Beckengrösse bzw. Wasservolumen und Fischbesatz:

    Optimale Besatzdichte

    Quintessenz daraus, war, dass von Faustregeln und Besatzdichte-Formeln nicht viel gehalten wurde.

    .. trotzdem eine interessante Diskussion :/ :beerdrink:

    Hallo zusammen :hi:


    Zwischenzeitlich habe ich mir - wie mehrfach von euch empfohlen - eine Ringleitung an meinem Schwerlastregal gebaut. Die Luftpumpe wurde nun eine V20, die ich inkl. einer zweiten Reservepumpe und einer geräuschdämpfenden Holzkiste von Benno ( Kamikaze306 ) übernehmen durfte.
    Das Ganze läuft nun praktisch geräuschlos und ich habe noch eine gute Leistungsreserve für diverse weitere Schlauchanschlüsse an der Ringleitung, die ich in einer rechteckigen 8-er Form konstruiert habe :)

    BahaMan

    Hoi Pascal

    Eine Geschlechterbestimmung ist erst ab ca. 4 cm möglich. Es ist einfacher, rein vom Erscheinungsbild und Grösse, ab etwa 4 cm sagen zu können, was ein Männchen wird, als Mädels separieren zu können. Mit einer Uhrmacher-Lupe lässt sich dann aber das Geschlecht anhand der Form der Genital-Papille bestimmen.

    Eigentlich sollten Standortvarianten nicht unbedingt miteinander vermischt werden, denn wenn es Nachwuchs gibt und diese weitergegeben werden, führt dies zu einem Mischmasch.

    Wie alt ist denn der Bock? Altos können ziemlich alt werden, wahrscheinlich 10 Jahre oder mehr.

    2 Mädels wirst Du von mir aber auch noch in einem halben Jahr oder später problemlos bekommen können, denn ich werde ja ein paar Tiere sowieso für mich zurückbehalten 8)

    Reiner

    Vielen Dank für dein Angebot. Das wäre flott von dir, bei Unterwasser mal anzufragen, ob die interessiert wären und wieviel die bereit wären für einen „Schwung“ locker zu machen. Das Ganze soll ja unter Berücksichtigung von Zeitaufwand und Spesen für mich nicht zu einem „Verlustgeschäft“ werden. Und wenn es sich mit einem touristischen Ausflug nach Freiburg verbinden lässt, umso besser :beerdrink:


    Bitte die weiteren Infos an mich per PN


    Wie gesagt, die Abgabe eilt nicht und ich habe auch Zeit, bis die Grenzen wieder offen sind.

    Ich muss mal doof fragen...... welche Variante hat mehr/intensiveres Gelb, PayPay oder Chaitika?

    Diese Frage ist nicht doof, aber schwierig zu beantworten. Ich würde sagen, die beiden Varianten sind etwa ebenbürtig gelb. Die Farbintensität und/oder die Ausprägung der Streifung und des Kontrastes variieren bei meinen Comps je nach Stimmung oder Aktivität.
    Hier mal ein Foto, welches andeutet, was an Variation so möglich ist:

    Hallo zusammen :hi:


    Nach 2 erfolgreichen Bruten meiner „Comps“ aus dem November letzten Jahres biete ich einen Grossteil der Jungen zum Verkauf an, da ich leider nicht genug Platz für alle habe. Die Elterntiere stammen aus dem Zuchtkeller von Heinz Büscher (CHNZ 😉)

    Die Abgabe-Tiere haben zur Zeit eine Grösse von ca. 2.5 cm
    Derzeitiger Verkaufspreis: 3 € pro Tier

    Die Tiere müssen abgeholt werden, kein Versand! Ich hoffe, die Grenze D - CH geht in Bälde wieder auf. Da die Tiere sehr langsam wachsen, eilt es nicht mit der Abholung. Sauerstoff könnte ich noch organisieren.


    Bitte PN bei Interesse



    Weitere Infos für Interessierte:


    Der Fundstandort Paypay liegt an der kongolesischen Küste des Tanganjikasees. Aufgrund der politischen Situation im Kongo ist es seit längerem sehr schwierig geworden, von dort an Fischexporte zu gelangen. Diese Standortvariante ist deshalb sehr selten im Handel verfügbar. Sie hat einen insgesamt relativ hohen Gelbanteil. Die Art an sich fasziniert durch ihre ruhige Erhabenheit, ihr Farb- und Flossenspiel.

    Für die Alto-Einsteiger unter euch: Hier ein Link, der Infos zur Haltung von Altolamprologus compressiceps gibt (dort gibt es auch noch Videos meiner Tiere zu sehen)
    https://www.einrichtungsbeispiele.d...kasee/altolamprologus-compressiceps-slnk.html

    Hier noch ein paar Fotos der Abgabe-Tiere und ihrer Eltern:

    Also meine Sumbus und WF Speciosus bekriegen sich oft.....und da gibt keiner nachim Gegensatz zum Speciosus Nachwuchs....lebt der Sumbu Nachwuchs noch bzw. kommt hoch.....

    Ok... interessant zu erfahren. Bei mir hatten die speciosus trotz Unterzahl die Dominanz über die Sumbus (aber alles ohne Nachwuchs). 8)

    ... und ein Pärchen sumbu Shell dazu.....die sind auch wunderschön und klein bleibend. Und haben noch den Vorteil das Sie den Bestand der Julidochromis eventuell auch etwas regulieren.....

    Gruß

    Matthias

    Das Zweitgenannte würde ich nicht unterschreiben, Matthias. Die Sumbus sind m.E. viel zu defensiv, zu schüchtern, zu versteckt lebend. Andere Schnebubas haben da viel grösseres Regulierungspotential (z.B. Lamprologus speciosus). Bei denen musst Du beim Wasserwechsel nur etwas im Julidochromis-Nest rumstochern und die speciosus kommen wie die Störche auf dem Getreidefeld hinter dem Mähdrescher :evil: :beerdrink: