Beiträge von -wolf-

    Hi, meine Männchen von denen balzen seit Monaten wie verrückt, aber es kommt nichts dabei raus.. die Weibchen wollen irgendwie nicht so ganz.


    Jemand Erfahrungen mit welchem Futter etc. man sie am Besten zum Laichansatz bringt? Frost/Lebendfutter/Entkapselte Artemia?


    Viele Grüße
    Wolfgang

    Hi Stephan. Zu jung gibts bei Callochromis nicht. Hatte ein pleurospilus-Weibchen das mit knapp 3,5 cm durchgetragen hat (frühreif ;)).


    Freut mich dass es so gut klappt bei dir. Das mit dem Weib war bei mir auch nur als Prügelknabe(weibchen) gedacht, damit deine Mädels bissl weniger Stress haben und (wenn die Männer mal richtig aufdrehen, länger leben). Man kann die Weibchen deutlich an der Eifarbe (rot bei den ndole, grün/gelblich bei pleurospilus) sowie einem rötlichen Grundton unterscheiden am Körper. Kannst dir ja überlegen, falls es doch mal den Mädels zu bunt werden sollte :)


    Bei mir wurden sie mit der Zeit immer agressiver und dominanter, die ersten Wochen noch relativ friedlich. Bin gespannt wie sich das bei dir entwickelt.



    Hier noch ein Video von meinen Tieren damals (habe sie irgendwann abgegeben, da ich noch Enantiopus im Becken hatte und die Vergesellschaftung mit C. macrops und E. melanogenys sich als unvereinbar herausgestellt hat), man sieht deutlich gegen Ende, wie das Männchen mit den Weibchen umgegangen ist :sagnix:


    Als Bezeichnung der Tiere habe ich recht häufig auch einfach C. macrops ndole bay gelesen. Denke mal das red ist ein Trivialname.


    Da hat der Stephan recht :opa:


    Abgesehen davon ist dein Boden wirklich voll wenn die Jungs mal groß sind und du die Konstellation gleich lässt. Die daffodil werden gut 40 x 60 Grundfläche brauchen, N. leleupi auch in dem Dreh etc. da würde selbst wenn du Steine rausmachst für eine Sandfläche vermutlich Reviertechnisch kein Platz bleiben und du hättest ein paar farblose Fadenmaulbrüter.


    Setz dir Cypris, darf auch was ruppigeres sein, da du ja keinen empfindlichen Beibesatz hast.

    In Freiburg kommst nicht so schnell vorbei oder? Bin immernoch beim Versuch wieder Schnecken in meinem Aquarium zu integrieren nach einer Camacellbehandlung. :sleeping: Was sie für das Becken so alles tun merkt man erst, wenn sie weg sind ;(

    hey Thomas, ich schaus mir nachher nochmal an. Denke aber mal, dass er trotzdem sehr zufrieden aussieht. Auch wenn das Herumtragen von feinem Sand immer sehr cool gewesen ist. 8)
    Zu Schade, dass Cyatos mit ihren Augen so extrem empfindlich sind. Bei mir hatten nach und nach die Tiere immer wieder geschwürartige Augenentzündungen, die sich immer wieder aufgebläht haben und zwischenzeitlich wieder gut aussahen. Salzbehandlung und co. waren zwecklos. Bei einem Weibchen endete es mit dem kompletten Verlust des Auges. Hatte da lange keine Probleme mit und eines Tages ging es plötzlich los damit, habe immernoch nicht verstanden wieso, ob da evtl. bei den Wasserwerken eine höhere Keimbelastung her kam oder sowas kann ich nicht sagen. Evtl. hing das auch damit zusammen, dass mein Nachtlicht defekt ging und die Tiere sich beim schlagartigen Ausschalten der Beleuchtung schreckhaft irgendwo verletzt haben könnten.

    :love: Cyathopharynx... scickes Tier. Wobei ich denke, dass er mit feinerem Sand etwas mehr Spaß haben würde und unter Umständen auch einen größeren und schickeren Krater bauen würde. Meine haben den feinen Sand geliebt und im ganzen Becken herumgetragen ;)

    Ich denke ja auch dass Fadenmaulbrüter + E. kilesa auf 1,50 klappen kann.. aber viel mehr Platz am Boden beanspruchendes würde ich dann raus lassen, vorallem große Altolamprologus etc. Habe die Konfiguration auf 2 Meter gehabt mit zwei dominanten C. foae nkamba bay - Männchen und E. spec kilesa und das hat gerade so gereicht.. aber auch hier nicht für wirklich viele E. kilesa Männchen. Meist waren es dort vielleicht zwei Männchen in Farbe. Ventralis bauen zwar keine großen Krater, sind aber zum Teil stärkere Stinkstiefel und schieben auch mal gerne Petrochromis durch die Landschaft. Bei zwei rivalisierenden Ventralisböcken die rund um ihre kleine Sandfläche alles wegschieben kann das auch mal für mehr als ein farbiges E. spec kilesa Männchen zu eng werden. Und gerade die Jungs sind mit meheren bunten Männchen eine super Augenweide. Aber gerade weil die Kilesa die ersten sind die kippen bei wechselnden Beckenbedingungen sei es Stress, kurzzeitige schlechtere Wasserquali o.Ä. bin ich bei den Tieren vorsichtig geworden.
    1/3 O. ventralis mit 3-5 m/6-8 w E. spec. kilesa z.B. dürfte durchaus problemlos laufen. Selbst da werden nicht alle Enantiopusmännchen Farbe zeigen aber das ist kein Problem. Zu kilesa können dann auch ruppigere Cyprichromis gesetzt werden wie lepto. kitumba oder andere Jumbos. Das geht im Vergleich zu ihren Artgenossen aus der melanogenys-Sparte erstaunlich gut.


    Würde normal ein Becken immer an Hand der Tiere planen die an meisten Platz verbrauchen und hierbei immer den worst-case annehmen. Wenn man dann noch etwas Platz hat kann auch gerne noch was kleines zwischenrein so wie Telmatochromis vittatus oder Altolamprologus sumbu shell etc. (sieht gut aus, braucht nicht viel Platz um glücklich zu sein und verträgt sich auf Grund keiner großen Agressivität auch mit dem Meisten). So kann man den Platz optimal einplanen.

    Kilesa brauchen Platz und sind relativ unberechenbar war ihre Reviere betrifft. Melanogenys und co. kann man berechnen da sie grundlegend Reviergrenzen annehmen, dafür sind sie ähnlich wie Cyathopharynx bei ein zwei Seitenhieben recht schnell farblos. Hab bei kilesa teilweise auf 2 Meter ein Revier einem Männchen gehabt, da es an drei Stellen Türmchen gebaut hat und alle anderen Männchen unterdrückt. Das kombiniert mit sagen wir 2 Ventralis wo jeder etwas um die 30-40 cm auf 60 Tiefe Grundfläche braucht sowie verteidigt und noch Lamprologus, Altolamprologus comp. halte ich für zuviel. Kann mit jungen Tieren funktionieren, mit bisschen mehr Größe ist es zu eng meiner Meinung nach.


    Würde tendentiell gerade bei einer Grundfläche von 1,50 auf 60 nicht unbedingt Fadenmaulbrüter + Enantiopus + Altolamprologus + Noch was setzen... wenn du 2 ventralis am Balzen oder sogar noch Laichen hast und 2-3 Enantiopusmännchen auf der Bodenfläche sind die 1,50 schon sehr eng. Ich würde z.b. auch bei meinem 1,30 auf 0,60 zu Ventralis und L. similis keine Enantiopus mehr setzen. Was wirklich gut funktioniert hatte war Cyathopharynx mit E. kilesa, C. pleurospilus sowie C. microlepidotus kassai allerdings auf zwei Meter Beckenlänge und dabei war der Platz am Boden schon komplett ausgeschöpft.


    Mach nen sauberen Schnitt: Ophtalmotilapia, Sandbuntbarsche, Heringsbuntbarsche. Alle Wasserzonen beim normalen Schwimmen abgedeckt und gut ist. Oder aber du setzt gezielt 1/3 z.B. von Ventralis, dann hält sich Agression in Grenzen und es ist ein bisschen Platz für brevis o.Ä.
    Wenn unbedingt Altos sein müssen: Ruhige Bereiche schaffen und A. sumbu shell setzen. Die verstehen sich mit E. kilesa recht gut und brauchen nicht viel Platz.


    Ist aber immer konfigurationsabhängig: Setzt du von ventralis und kilesa je einen Bock ist natürlich noch Plat für andere Arten da :) Viele Dinge können funktionieren, aber bevor ich einen ventralis habe der die Kilesa in die Ecke stellt und bei denen einer nach dem anderen kippt würde ich das Ganze lieber konservativ gestalten.

    Hi, ist leider nicht mehr vorhanden. Hab momentan alle Hände voll zu tun mit Urlaubsplanung sowie Fertigstellung eines Projektes im Institut. Mir geht es primär darum, das Becken möglichst stabil zu haben und keine Vorkommnisse, die Anfänger überfordern könnten zu haben. Bin ja 8 Wochen in Neuseeland. Abmagernde Tiere duch Würmer etc. werden wohl meinen Mitbewohnern kaum auffallen, die die Fische füttern.


    Einen Futterplan muss ich dafür auch noch erstellen, ich glaube ich lasse sie 1 mal täglich füttern und 1 Tag in der Woche Futterpause. Habe etwas Angst, dass zuviel gefüttert wird daher wird das wohl besser sein.

    Heute nachdem ich einen toten Enantiopus im Becken gefunden habe einen großen Wasserwechsel gemacht, Zeolith und aktive Filtermedien wieder in den Filter gepackt, mikronisiertes Zeolith ins Becken und einen Sack Aktivkohle mit dazu. Ein zwei Tiere haben noch eine erhöhte Atemfrequenz. Ist relativ merkwürdig, da sie vor ein paar Tagen alle noch gebalzt haben und fitt waren.


    Im Becken hatte ich einen Innenfilter mit Filterwatte und 600 l/h zur Oberflächenbewegung sowie eine Sauerstoffpumpe mit dazu gepackt, weshalb es wohl nicht an Sauerstoffmangel liegt.


    Ich bin jetzt zwar froh, dass ich zumindest vorerst keine Fälle von Würmern mehr zu erwarten habe, (auch alle Schnecken sind hin, alles noch mit abgesaugt). Allerdings macht mich der Verlust doch stutzig. Cyprichromis, Lamprologus, Paracyprichromis, Neolamprologus, Xenotilapia, Ophtalmotilapia und co. scheint es nicht zu jucken. Wenigstens kann ich jetzt, wenn sich wieder alles eingespielt hat, beruhigt in den Urlaub fahren ohne Tiere durch Wurmbefall zu verlieren. Im zweiten Becken ist alles so, wie als hätte ich nie behandelt. Alle sind fitt und verhalten sich normal.


    Dementsprechend habe ich bei der Behandlung gemischte Gefühle. Hätte evtl. gestern schon den großen WW machen sollen. :nixweiss:

    Hey, schade dass du aufhörst, dein Keller war recht schick ;)


    Habe momentan leider auch keinen Platz mehr und bin erstmal 8 Wochen unterwegs ab Dez. Ich frage mal jemanden hier von der DCG, bin am Wochenende in Frankfurt bis Gießen wegen einem Familientreffen nur zu dir werd ichs zeitlich nicht schaffen. Sofern er Interesse hat könnte man irgendwas organisieren, dass ich sie mit hochbringe. Ich frag mal.

    Tag 3: Das Mittel scheint anzuschlagen. Die Schnecken sind alle hin, habe weitere Strömungspumpen installiert für mehr Oberflächenbewegung da die Atemfrequenz der Tiere marginal erhöht ist. Das Enantiopusweibchen sieht von der Abmagerung her wirklich übel aus, frisst aber momentan nicht.

    Du must auch beachten, dass das Blaue bei dunklen Männchen eher Glanzschuppen sind. Ab und zu je nach Beleuchtung (ob Licht von vorne oder nicht) können sie auch etwas grau wirken. (wie auf Foto 1). Hab dir mal Bilder meiner Tiere angehängt.


    Gib ihnen noch etwas Zeit. Mit dem Alter färben manche Mänchen auch gelb durch.

    Hoi, bislang relativ problemlos. Das Xenotilapia-Weibchen ist gestorben, die sah vorher aber schon nicht mehr gut aus, hatte nur gehofft, sie damit evtl. wieder auf die Bahn zu bringen. Ein Enantiopusweibchen hält sich noch etwas abseits auf, kommt aber zumindest zum Fressen. Ein anderes Verhalten der Tiere kann ich nicht feststellen, die Becken kippen auch nicht o.Ä. Schnecken habe ich im kleineren Becken schon großflächig herausgesammelt.
    Meine E. spec. kilesa-Männchen balzen, wie noch nie zuvor, glaube aber nicht, dass das Mittel dran Schuld ist :D


    Läuft jetzt zum zweiten Tag. In 3 Tagen gibt es einen Wasserwechsel sowie Zeolith wieder in den Filter und Aktiv-Kohle ins Becken.

    Hab ein paar jüngere Cyprichromis die für die Fütterung zu mager sind und Fressunlust zeigen, das spec. kilesa Weibchen hat auch viel zu wenig auf den Hüften und hält sich abwärts auf und ja das X. ochrogenys-Weibchen, bei dem man zuviel Knochen sah und welches nicht fraß. Nach Recherchen bin ich da drauf gekommen und auch im ehem. T-Forum einen Thread darüber gelesen von Leuten mit ähnlichen Problemen.