Tropheus moorii Chaitika

  • Wissenswertes über den Tropheus Chaitika
    auch Regenbogen Moorii oder Blaue Regenbogen Moorii genannt.
    Diese Tropheus-Art wurde 1975 zum ersten Mal von Deutschen entdeckt undimportiert.


    Das Vorkommen des Tropheus beginnt in etwa am Cape Chaitika
    (Südwestküste Sambia) mit einem südlichen Verlauf von mehreren Kilometern.


    Charakteristika:
    Stirn, Oberkopf und Rücken zeigen eine jadegrüne Farbe, die Mitte des Körpers ziert ein heller beigefarbener Fleck. Der Bauch ist gänzlich weiß. Hinter den Augen beginnt eine rote Farbzone, die sich am Körper als rotes Netzmuster fortsetzt, aber hinten an Intensität stark nachlässt. Der Oberkopf ist mit grünen kleinen Fleckchen und Linien übersät, die weiter unten in hellblaue Pünktchen übergehen. Der Bereich über der Oberlippe ist blautürkis, Kehle und Kinn helltürkis getönt. Die kräftig blau gefärbten Dorsale zeigen im hinteren Bereich an den Strahlen noch rote Farbe, die hellblaue Anale ist ebenso mit einigen roten Punkten besetzt. Die dunklen Ventralen sind nur vorne bläulich. Pectoralen und Caudale sind sehr dunkel, lassen aber schwach sichtbare Rottöne erkennen. Die silbrige Iris hat einen gelborangenen äußeren Ring. Bei balzenden Männchen färben sich die Farben sehr dunkel, lediglich der Bauchfleck bleibt konstant hell.Es wird noch eine Unterart des Regenbogen Moorii beschrieben: der Tropheus moorii kasabee. Hier ist jedoch zu beachten, dass man aufgrund des Artnamens ein falsches Herkunftsgebiet herleiten könnte. Aufgrund der umfangreichen Verbreitung sind die Färbungen der Moorii sehr unterschiedlich – selbst an ein und demselben Küstenabschnitt. Jungtiere sind bei diesen Vertretern der Art recht schlicht gefärbt. Ausgewachsene Exemplare sind jedoch ausgesprochen attraktiv, verschiedenartig und prägnant gefärbt. Auffallend ist, dass die Farben des Tropheus im Bereich des Cape Chaitika klar und konstant sind, sie jedoch in einer Entfernung von nur wenigen Kilometern verblassen und die Brillanz der Farben schwindet. Genauso verhält es sich, wenn die Pflege des Tropheus nicht optimal abgestimmt ist. Die Farben verblassen, nehmen einen dunkleren, trüberen Ton an. Nach einigen Wochen in gereinigtem Wasser legt sich dieses Verblassen aber wieder und die Farbe erhält ihren Glanz zurück.Die Farben der Moorii kommen in hellen Aquarien am Besten zur Geltung, unter Wasser sind die schönen Farben kaum zu erkennen.


    Gemeinschaftsverhalten der Moorii
    In der freien Natur halten die Tiere meist einen Individualabstand von ca. zwei Metern ein. Die Moorii gelten aufgrund von Beobachtungen durch Fachliteraten als friedliche Geschöpfe. Streitigkeiten konnten nicht registriert werden wahrscheinlich auch deswegen, weil die Fische sehr mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt waren. Reviere scheinen
    lediglich von Männchen abgesteckt zu werden, die Weibchen vagabundieren umher.


    Erstellt von CichlidenSchwabe


    chaitika.jpg

    grüße aus SchwabenWürttemberg sendet


    Bruno (CichlidenSchwabe)

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